Zum Thema "Herz und Alter" sprachen beim 29. Medizinischen Forum (von links) Privatdozent Dr. Christian Pott aus Münster, Prof. Dr. Ursula Müller-Werdan von der Charité in Berlin und Prof. Dr. Robert Schwinger, Chefarzt der Medizinischen Klinik II. Bild: Wirtz- Roegner

29. Medizinisches Forum: Sonderbehandlung für das betagte Herz

Das Alter steht als Risikofaktor an herausragender Stelle. Im Zusammenhang mit dem Organabbau sowie dem Auftreten von mehreren Erkrankungen muss es besonders gewertet werden. Weitaus bessere Therapiemöglichkeiten sind jedoch vorhanden. Der demografische Wandel hat in die Arztpraxen Einzug gehalten, stellt eine echte Herausforderung dar. Diese Tatsachen waren Thema beim 29. Medizinischen Forum, das unter der Regie von Prof. Dr. Robert Schwinger und in Zusammenarbeit mit den Ärztlichen Kreisverbänden im Gustav-von-Schlör-Saal stattfand.

Die Direktorin des Lehrstuhls für Geriatrie, Prof. Dr. Ursula Müller-Werdan von der Charité Berlin, wies auf die deutliche Zunahme des Anteils der Senioren hin. Nicht zuletzt veränderte Lebensgewohnheiten, der sogenannte Lifestyle, schlage zu Buch und erhöhe die Lebenserwartung bei Männern auf 78 und die der Frauen auf 82 Jahre. Wer die „jugendlichen Todesursachen“ wie Unfälle, Infektionen im Kindesalter usw. überlebt habe, der habe eine deutlich bessere Prognose, als es die statistische Lebenserwartung verspreche. Wichtig sei dabei: „Das Alter darf kein Leistungsausschluss für Leistungen sein.“ Gleichzeitig wies sie jedoch darauf hin, dass ein Leben jenseits eines gewissen Alters „grausam sein kann“. Durch den Alterungsprozess „schmelzen die Organe weg“ .

Hier geht es zum kompletten Artikel des Neuen Tages!