Abwechslungsreich, spannend und zahlreiche tolle Erfahrungen

Rita Stadler, langjährige Leiterin der Stabsstelle Presse-/Öffentlichkeitsarbeit und Patientenbelange, offiziell in den Ruhestand verabschiedet – Dank für kollegiale Zusammenarbeit

Ein Zitat des österreichischen Erzählers und Dramatikers Arthur Schnitzler (1862 bis 1931) lautet: „Der Abschied schmerzt immer, auch wenn man sich schon lange darauf freut.“ Diese Aussage umschreibt die Gemütslage von Rita Stadler wohl am besten. Denn die langjährige Leiterin der Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit/Patientenbelange an der Kliniken Nordoberpfalz AG ist am Freitagvormittag in der Personal-Cafeteria des Klinikums Weiden offiziell in einer lockeren und gemütlichen Atmosphäre in ihren wohlverdienten Ruhestand verabschiedet worden.

„Ich war 34 Jahre im Klinikum Weiden bzw. der Kliniken Nordoberpfalz AG tätig. Die Zeit war interessant, abwechslungsreich, spannend und voll mit zahlreichen tollen Erfahrungen. Es war mir eine Freude, in diesem Unternehmen zu arbeiten. Ich werde immer gerne an die Zeit zurückdenken“, sagte Rita Stadler vor rund 60 geladenen Gästen. Viele aktuelle und ehemalige Arbeitskollegen, Freunde und Familie sowie Josef Götz, der Vorstand der Kliniken Nordoberpfalz AG, sein Vorgänger Hans Kaltenecker, Ärztlicher Direktor Dr. Thomas H. Egginger (MBA) und Prokurist Martin Neuhaus, Hauptabteilungsleiter Personalwesen, nahmen die Gelegenheit wahr, sich bei Rita Stadler für das Geleistete zu bedanken.

Die sprach in ihrer kurzen Rede von einem Abschied mit einem lachenden und einem etwas tränenden Auge: „Ich habe bis zum Schluss gerne gearbeitet. Jetzt freue ich mich auf einen ganz neuen Lebensabschnitt und blicke erwartungsvoll auf die kommende Zeit. Ich bedanke mich von Herzen für die gute kollegiale Zusammenarbeit und die vertrauensvolle Unterstützung, die ich aus vielen Bereichen immer wieder erhalten habe, und die von offenen Türen und offenem Herzen geprägt war“, so die ehemalige Stabsstellenleiterin. Ihr Dank galt auch den Medienvertretern, mit denen stets konstruktiv und offen kooperiert worden sei. „Ich denke, wir alle zusammen sind einen sehr guten Weg gegangen.“

Kliniken-Vorstand Götz traf in seiner nicht immer ganz ernst gemeinten Ansprache, die mit vielen Anekdoten gespickt war, genau den hintergründigen Humor Stadlers. Götz, der zwölf Jahre mit ihr zusammengearbeitet hatte, fand aber auch ernstere Worte: „Sie haben in ihrer Zeit zwei Chefs erlebt, denen sie in allen Belangen den Rücken frei gehalten haben. Sie waren eine Schaltstelle in der Schaltstelle“, betonte der Vorstand der Kliniken Nordoberpfalz AG.

Als Meilensteine der beruflichen Erfolge Stadlers nannte Götz das „gute und offene Verhältnis zu den Medien, das sie aufgebaut habe“, sowie die Einführung eines Beschwerde-Managements, das am Verbesserungsprozess ausgerichtet sei, und um das die Kliniken AG von vielen bayerischen Häusern beneidet werde. „Der gute Ruf, den wir genießen, ist Ihnen mit zu verdanken“, unterstrich Götz. Er lobte zudem Stadlers Identifikation mit dem Unternehmen und die Selbstverständlichkeit, Leichtigkeit, Ehrlichkeit und den Humor, mit denen die Aufgaben bewältigt worden seien. „Sie werden uns fehlen“, sagte er.

Personalchef Neuhaus stellte Rita Stadler anschließend in lustiger Art und Weise ihr Abschlussarbeitszeugnis mit etlichen Einblicken in die berufliche Vergangenheit zusammen, ehe Götz und Neuhaus Rita Stadler das Abschiedsgeschenk übergaben. Die Kollegen hatten eifrig gesammelt, so dass ein Gutschein für einen Wellness-Aufenthalt in einem Luxushotel in Bodenmais heraussprang.