High-Tech-Welt im Operationssaal. Oberärztin Dr. Eva-Maria Bothe (rechts) und Krankenpfleger Alexander Weiß (links) kennen sich hier bestens aus, werfen schon mal einen Blick in die Bauchhöhle des Patienten über einen dieser Monitore und kennen den Nutzen, den die Digitalisierung für Kranke mit sich bringt. Bild: Bühner

Digitalisierung „Weiden 4.0“: Patient immer auf dem Operations-Schirm

Im Mittelpunkt steht nach wie vor der Patient: Was aber um ihn herum geschieht, liegt im Weidener Klinikum längst in digitaler Hand

Operationen können so immer stärker perfektioniert werden. Selbstverständlich sind es noch immer Ärzte, die Patienten im Weidener Klinikum operieren.
Doch vor allem bei komplexen Krankheitsverläufen und schwierigen Operationen von Tumoren ergeben sich durch digitale Unterstützung enorme Vorteile für Operateure und ihre Patienten, wissen Ärzte.

Zum Beispiel Oberärztin Dr. Eva-Maria Bothe. Sie operiert fast täglich im sogenannten integrierten Operationssaal, manchmal auch im danebenliegenden Hybrid-OP. Bothe praktiziert im Team der Klinik für Allgemein-, Thorax-, und Visceralchirurgie, das Professor Dr. Karl-Heinz Dietl leitet. „Mindestens sechs Bildschirme liefern mir alle Informationen, die ich für eine erfolgreiche Operation brauche“, erläutert Bothe. Diese Bildschirme hängen an der Decke des Operationssaals und können beliebig auf die Operateure ausgerichtet werden. Was sie sehen will, ruft Dr. Bothe an einem Touch-Screen auf. Auch eine Sprachsteuerungslösung wird im Strahlen-/Röntgenbereich bereits erprobt und soll erweitert werden. Operiert werde etwa bei einem laparoskopischen Eingriff in der Bauchhöhle mit Blick auf den Bildschirm.

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