Dr. Hamid Hossain wird ab dem 1. Januar 2017 neuer Chefarzt Mikrobiologie am Institut für Labora-toriumsmedizin der Kliniken Nordoberpfalz AG und des Klinikums St. Marien in Amberg. Foto: Pri-vat

Dr. Hamid Hossain wird neuer Chefarzt für Mikrobiologie

Klinikum St. Marien Amberg und Kliniken Nordoberpfalz AG bauen Laboratoriumsmedizin weiter aus – Seit 2008 an der Universität Gießen tätig

Was lange währt, wird endlich gut. Dieses Sprichwort trifft auf die Suche der Kliniken Nordoberpfalz AG und des Klinikums St. Marien Amberg nach einem geeigneten Kandidaten für die Chefarztstelle für Mikrobiologie für das Institut für Laboratoriumsmedizin bestens zu. Seit rund 24 Monaten waren die Geschäftsführungen und Personalabteilungen aktiv, nun kann Vollzug gemeldet werden. Mit Dr. Hamid Hossain kommt ab dem 1. Januar 2017 ein neuer Chefarzt in die nördliche Oberpfalz, der seit 2008 als Ärztlicher Leiter am Institut für medizinische Mikrobiologie der Justus-Liebig-Universität (JLU) Gießen tätig war.

Für den weiteren Aufbau eines leistungsfähigen Labors an den Standorten in Weiden und Amberg war die Bestellung eines Chefarztes für die Mikrobiologie zwingend nötig geworden, alleine schon hinsichtlich der Diskussion um die Hygiene in den Krankenhäusern. Für beide Häuser ist ein Chefarzt für die Mikrobiologie ein weiteres Qualitätsmerkmal. Das weiß auch Dr. Thomas Egginger, Ärztlicher Direktor der Kliniken Nordoberpfalz AG: „Die Laboratoriumsmedizin im Allgemeinen ist ein wichtiger medizinischer Kernprozess, der wesentliche Grundlage für die Stellung vieler Diagnosen ist.“

Neben der klinischen Chemie und Immunhämatologie stelle die Mikrobiologie einen weiteren wichtigen Schwerpunkt innerhalb des Instituts für Laboratoriumsmedizin dar, der unbedingt weiter entwickeln werden soll. Dr. Hossain als Wunschkandidat für diese Position in den Unternehmen gewonnen zu haben, sei ein außerordentlicher Glücksfall, da er sowohl eine umfangreiche, medizinisch-fachliche Expertise als auch hohe organisatorische Kompetenz besitze, die den Bereich der Laboratoriumsmedizin sicher weiter voranbringen werde.

In die gleiche Kerbe schlägt auch Dr. Harald Hollnberger, Ärztlicher Direktor des Klinikums St. Marien in Amberg: „Wir freuen uns, dass wir Dr. Hossain für diese Position gewinnen konnten. Er ist eine wertvolle Unterstützung, denn er bringt das nötige fachliche Know-how mit und war als Ärztlicher Leiter am Institut für Medizinische Mikrobiologie der Uni Gießen schon lange Jahre in einer sehr verantwortungsvollen Position tätig.“ Außerdem habe er nicht nur fachlich, sondern auch menschlich überzeugt.

Dr. Hamid Hossain wird zum 1. Januar 2017 seine Chefarztstelle in Weiden und Amberg treten. Der 47-Jährige freut sich auf sein neues Aufgabengebiet: „Ich kann am Klinikum Weiden und am Klinikum Amberg meine ganze Erfahrung aus 20 Jahren Mikrobiologie und acht Jahren ärztlicher Leitung am drittgrößten Universitätsklinikum der Bundesrepublik Deutschland in Gießen einbringen, um eine mikrobiologische Diagnostik auf höchstem Niveau anzubieten.“ An beiden Standorten sieht er die Bereitschaft, eine moderne Mikrobiologie zur Diagnostik, Therapie und Prävention von Infektionskrankheiten aufzubauen.

In Zeiten, wo viele Krankenhäuser die Infektionsdiagnostik nach außen verlagern, würden die Kliniken Weiden und Amberg den Weg einer hausinternen Mikrobiologie gehen, um ihren Patienten eine moderne, hochwertige und schnelle und somit die bestmögliche Infektionsdiagnostik anzubieten. „Diesen Weg zum Schutz und Wohle der Patienten möchte auch ich gehen“, sagt der neue Chefarzt.