Willkommen im japanischen Kyoto: Die deutsche Sektion des „International College of Surgeons“ mit Chefarzt Prof. Dr. Karl-Heinz Dietl und ärztlichem Direktor Dr. Thomas Egginger der Kliniken Nordoberpfalz AG (hinten links und rechts) sowie mit Prof. Dr. Clemens Bulitta vom Institut für Medizintechnik an der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Amberg-Weiden (vorne 2. v. r.). Foto: Kliniken Nordoberpfalz AG

Drei Weidener im „Land der aufgehenden Sonne“ zu Gast

Prof. Dr. Karl-Heinz Dietl, Dr. Thomas Egginger und Prof. Dr. Clemens Bulitta nehmen derzeit im japanischen Kyoto am 40. Weltkongress des „International College of Surgeons“ teil

„Konnichiwa Japan“, „Konnichiwa Kyoto“ – willkommen in Japan, willkommen in Kyoto! Die japanische Großstadt mit rund 1,5 Millionen Einwohnern im Westen der Hauptinsel Honshu ist seit 20. Oktober für acht Tage der „Nabel der internationalen Medizin“. Denn dort trifft sich zum 40. Weltkongress das „International College of Surgeons“, bei dem auch drei Weidener vertreten sind. Prof. Dr. Karl-Heinz Dietl, Chefarzt der Allgemeinchirurgie am Klinikum Weiden und gleichzeitig Präsident der Deutschen Sektion des „International College“, Dr. Thomas Egginger, Ärztlicher Direktor der Kliniken Nordoberpfalz AG, sowie Prof. Dr. Clemens Bulitta vom Institut für Medizintechnik an der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Amberg-Weiden vertreten in Asien die nordoberpfälzer Farben.

USA, Japan, Tschechien, Holland, Deutschland und natürlich Weiden – Operateure und Ärzte aus der ganzen Welt sind derzeit in Kyoto im International Conference Center zu Gast. Das „International College of Surgeons“ ist eine weltweite Vereinigung von Chirurgen mit dem Ziel, Operateure aller Nationen, Rassen und Glaubensrichtungen zusammenzubringen, chirurgische Exzellenz zum Wohle der Menschheit zu fördern, und weltweite Kollegialität und Freundschaft auf hohem Niveau zu pflegen. Das „College“ wurde 1935 gegründet und hat seinen Sitz in Chicago (USA), Präsident der Deutschen Sektion ist Chefarzt Prof. Dr. Karl-Heinz Dietl von der Kliniken Nordoberpfalz AG.

Zusammen mit Prof. Dr. Bulitta und Dr. Egginger reiste er am 20. Oktober mit der insgesamt sechsköpfigen deutschen Delegation über den Flughafen in Osaka nach Kyoto an, wobei der Kongress mit medizinischen Vorträgen und Diskussionen vom 23. bis zum 26. Oktober dauert. An den anderen Tagen haben die japanischen Verantwortlichen um Cheforganisator Prof. Hisakazu Yamagishi ein buntes und interessantes Rahmenprogramm auf die Beine gestellt, so dass die Teilnehmer aus aller Welt die Möglichkeit haben, das „Land der aufgehenden Sonne“ noch etwas näher kennen zu lernen.

An den ersten beiden Tagen wurden so unter anderem der Nanzenji- und Enkouji-Tempel besucht, wobei sich hier die deutsche und tschechische Delegation gemeinsam auf den Weg gemacht hatten. „Höhepunkt war aber ganz klar am 23. Oktober die abendliche offizielle Eröffnungsfeier mit anschließendem Empfang, an der das japanische Kaiserpaar Akihito und Michiko teilnahmen“, berichtet Ärztlicher Direktor Dr. Egginger.

Ein einmalige Erlebnis, das sich, so Prof. Yamagishi, „in den nächsten 100 Jahren kaum mehr wiederholen dürfte“.  Sicherlich ebenso einmalig sind dann die weiteren Rahmenprogrammpunkte, die unter anderem einen Empfang im Rathaus mit dem Bürgermeister von Kyoto, den Besuch der Shogun-Burg Nijo, eine Tour zum Kiyomizudera- und Kuramadera-Tempel  oder zum Umeda Wolkenkratzer in Osaka beinhalten.