"Paul" heißt das Skelett, das am Vortragsabend dazu diente, Wirbelsäulenerkrankungen und ihre Behandlung zu veranschaulichen. Gesprochen haben: (von links) Chefarzt Dr. Thomas Neubauer-Gartzke, Peter Dehling von der Gemeinschaftspraxis ONZ, Oberarzt Dr. Lukas Parik und Oberarzt Dr. Jörg Schedel. Bild: sbü

Experten informierten: Das Kreuz mit dem Kreuz

Je älter der Mensch, desto größer wird das Risiko für einen Schaden an der Wirbelsäule. Was können wir dagegen tun? Die Antworten sind abendfüllend.

Vier namhafte Experten informierten bei einer Patientenveranstaltung der Kliniken Nordoberpfalz. Fast alle Zuhörer im Hörsaal der OTH traten mit einer zentralen Erkenntnis den Heimweg an: „Der Zustand der Wirbelsäule entscheidet über unsere Beweglichkeit, die Stabilität des Körpers, die Bewegung des Rumpfes und über unser gesamtes Befinden.“

Anhand eines Skeletts – genannt „Paul“ – erläuterte Chefarzt Dr. Thomas Neubauer-Gartzke den Aufbau: die Wirbelkörper und die Bandscheiben dazwischen. Im ersten Vortrag sprach Oberarzt Privatdozent Dr. Jörg Schedel über Osteoporose (Knochenschwund). Die Krankheit könne den ganzen Körper erfassen, nicht nur die Wirbelsäule. Dort allerdings seien die Auswirkungen besonders stark. „Bis zu 50 Prozent der Patienten mit Osteoporose entwickeln eine Wirbelkörperfraktur.“ Mit zunehmendem Alter nehme auch das Erkrankungsrisiko zu. „Jede dritte Frau ist nach der Menopause betroffen, bei über 70-Jährigen bereits jede Zweite.“ Risikofaktoren seien Alkohol, Rauchen, Bewegungsmangel und ein zu niedriges Körpergewicht. Auch Diabetes Typ I, hormonelle Erkrankungen, Herzschwäche und erbliche Veranlagungen könnten eine Rolle spielen.

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