Fünf Jahre Klinik-Kompetenz-Bayern

Fünf Jahre Klinik-Kompetenz-Bayern

Der Krankenhausverbund „Klinik-Kompetenz-Bayern“ (KKB) feierte am 29. Januar 2016 im Alten Rathaus in Weißenburg sein fünfjähriges Bestehen. Aus diesem Anlass hatten sich zahlreiche Ehrengäste zum KKB-Krankenhausforum eingefunden, darunter Gesundheitsministerin Melanie Huml.
„Die Gründung der Klinik-Kompetenz-Bayern vor fünf Jahren war richtungsweisend, weil sie die hervorragende flächendeckende Krankenhausversorgung in Bayern stärkt“ sagte Huml in ihrem Statement. „Aufgrund der aktuellen gesundheitspolitischen Entwicklungen werden aber künftig an die Kliniken große Herausforderungen gestellt werden, die wir gemeinsam meistern müssen“ so die Staatsministerin weiter.

Gerhard Wägemann, Landrat des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen, betonte bereits in der Begrüßung die Bedeutung der Kliniken für die regionale medizinische Versorgung im Flächenland Bayern. Dass die wohnortnahe Versorgung ein gemeinsames Ziel der Politik sein sollte, hob auch Dr. Alfred Estelmann, Vorstand des Klinikums Nürnberg, bei seinem Statement vorher.

Dass sich das Engagement der KKB lohnt, betonte auch Dr. Michael Philippi, Vorstandsvorsitzender der Sana Kliniken AG, der aus Sicht der privaten Klinikträger sprach: „Grundsätzlich sind die Krankenhäuser gut beraten, wenn sie sich insgesamt auf den Weg zu Leistungsverbünden machen – träger- und sektorübergreifend.“

„Wir werden uns auch weiterhin als Sprachrohr für die Interessen unserer Mitgliedskliniken einsetzen, um so den Fortbestand der kommunalen Kliniken in Bayern zu sichern“ sind sich die KKB-Vorstandsmitglieder um Prof. Dr. Alexander Schraml (Main-Klinik Ochsenfurt), Manfred Wendl (Klinikum St. Marien Amberg) und Jürgen Winter (Klinikum Altmühlfranken) einig.