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HNO-Patienten in der Belegabteilung weiter rund um die Uhr versorgt

Ab 1. April greifen Neuerungen – Zahl der HNO-Belegärzte reduziert sich – Notaufnahme unterstützt bei schwerwiegenden Problemen – Behandlungen finden ansonsten in den Praxen statt

Patienten, die einen Hals-, Nasen-, Ohren-Arzt (HNO) brauchen, sind bei den HNO-Belegärzten am Klinikum Weiden rund um die Uhr in den besten Händen. „Ab dem 1. April greifen aber wegen der neuen Situation bei den Belegärzten sowie wegen der veränderten Bereitschaftsdienstversorgung neue Gegebenheiten“, weiß Dr. Thomas Egginger, Ärztlicher Direktor der Kliniken Nordoberpfalz AG.

Schon zum Jahreswechsel 2015/2016 reduzierte sich die Zahl der am Klinikum Weiden tätigen HNO-Belegärzte auf drei Kollegen. Dennoch wird künftig die Versorgung in der HNO-Belegabteilung wie bislang üblich weiter 24 Stunden pro Tag erfolgen. Aufgrund der allgemeinen Veränderungen im Bereitschaftsdienst der HNO-Ärzte jedoch ist die bisherige „Rund-um-die-Uhr-Versorgung“ von HNO-Patienten durch die Zentrale Notaufnahme am Klinikum Weiden nicht mehr möglich, weil der HNO-Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung ab dem 1. April ausschließlich in der jeweils zuständigen HNO-Praxis laufen wird.

„Die erste Anlaufstelle für Patienten mit Problemen im Hals-Nassen-Ohren-Bereich ist in Zukunft somit die Bereitschaftspraxis des jeweils zuständigen HNO-Arztes“, sagt Dr. Thomas Egginger. Fügt aber hinzu: „Bei schwerwiegenden HNO-ärztliche Problemen, wie z. B. nicht stillbarem Nasenbluten, werden die Patienten selbstverständlich weiterhin in unserer Notaufnahme bestmöglich versorgt.“ Der Ärztliche Direktor bittet in diesem Zusammenhang um Verständnis, dass es daher auch vorkommen wird, dass Patienten mit HNO-ärztlichen Problemstellungen künftig aus der Zentralen Notaufnahme des Klinikums in die zuständige HNO-Bereitschaftspraxis verwiesen werden, sofern dies medizinisch vertretbar ist.

Dr. Thomas Egginger weiter: „Auch bei der Durchführung des HNO-Bereitschaftsdienstes wird es eine Veränderung geben.“ Geplant sei demnach, dass die Bezirke Amberg, Schwandorf und Weiden zusammengelegt werden. Die Kollegen aus den genannten Regionen werden künftig einen gemeinsamen Dienstplan bestreiten. „Dies  bedeutet unter Umständen, dass Patienten für die Versorgung in einer HNO-Bereitschaftspraxis weitere Wege in Kauf nehmen und beispielsweise auch nach Schwandorf oder Amberg und umgekehrt fahren müssen“, erklärt der Ärztliche Direktor der Kliniken Nordoberpfalz AG. „Auf die Neuordnung der Bezirke für den Bereitschaftsdienst haben wir leider keinen Einfluss. Hier handelt es sich um die ambulante Versorgung, die in den Zuständigkeitsbereich der Kassenärztlichen Vereinigung fällt“, so Dr. Egginger.“