Prof. Dr. Robert Schwinger, Chefarzt der Medizinischen Klinik II der Kliniken Nordoberpfalz AG, ist einer der Referenten beim 29. Medizinischen Forum am 13. April in Weiden. Bild: Kliniken Nordoberpfalz AG

Hochkarätige Referenten beim 29. Medizinischen Forum zu Gast

Kliniken Nordoberpfalz AG und Ärztliche Kreisverbände haben für die Fortbildung am 13. April ein interessantes Programm zusammengestellt

Hochkarätige Referenten sind beim 29. Medizinischen Forum der Medizinischen Klinik II der Kliniken Nordoberpfalz AG für niedergelassene Ärzte zu Gast. Zusammen mit den Ärztlichen Kreisverbänden Weiden, Neustadt/WN, Tirschenreuth und Schwandorf hat Chefarzt Prof. Dr. Robert Schwinger für Mittwoch, 13. April, ab 19.30 Uhr im Gustav-von-Schlör-Saal in der Weidener Max-Reger-Halle ein interessantes Programm zusammengestellt.

Das 29. Medizinische Forum steht dieses Mal unter dem Schwerpunkt „Herz und Alter“. „Die Bevölkerung wird zunehmend älter und in allen Bereichen haben wir heute Patienten, die sowohl medikamentös, aber auch interventionell im Alter von 70 bzw. 80 plus therapiert werden können. Viele

unserer Patienten haben mehrere Erkrankungen, so dass die Phamakotherapie des geriatrischen Patienten eine Herausforderung für uns alle darstellt“, erklärt Prof. Dr. Schwinger, der am 16. April auch als Referent beim 10. Niederbayerischen-Oberpfälzerischen Kardiologie-Forum im Straubinger Rathaus teilnehmen wird. Professor Dr. Ursula Müller-Werdan, Direktorin des Lehrstuhls für Geriatrie der Charité/Universitätsmedizin Berlin, wird sich diesem Thema ab 19.40 Uhr nach der Begrüßung durch Prof. Dr. Schwinger und Dr. Wolfgang Rechl, dem Vorsitzenden des Ärztlichen Kreisverbandes Weiden, widmen.

Das zunehmende Lebensalter, aber auch Veränderungen, wie Nierenschädigung und Polypharmazie, können das Auftreten und die Therapie von Herzrhythmusstörungen im Alter beeinflussen. Dies gilt im Besonderen für Elektrolytstörungen, aber auch für Kombinationstherapien, z. B. mit Cordarex oder Antibiotika. Privatdozent Christian Pott, Oberarzt in der Abteilung für Elektrophysiologie an der Universitätsklinik Münster, wird hierzu ab 20.05 Uhr berichten.

„Wir alle wollen älter werden und hoffen möglichst nicht die ‚Krankenkarriere‘ aus koronarer Herzerkrankung, Stent-Implantation, Bypass-Operation, Herzinsuffizienz mitmachen zu müssen. Um unseren Patienten dies möglichst zu ersparen ist die Primär- und Sekundärprävention der koronaren Herzerkrankung ein entscheidendes, lebenslanges Thema“, weiß Prof. Dr. Schwinger, der ab 20.35 Uhr zu diesem Komplex referiert, ehe sich eine Diskussion anschließt.

Hier das komplette Programm nochmals in der Übersicht:

  • 19.30 Uhr: Begrüßung durch Dr. med. Wolfgang Rechl (1. Vorsitzender des Ärztlichen Kreisverbandes Weiden) und Prof. Dr. med. Robert H. G. Schwinger (Chefarzt der Medizinischen Klinik II)
  • 19.40 Uhr: Der geriatrische Patient – was muss der Arzt in der Polypharmazie beachten? Vortrag von Prof. Dr. med. Ursula Müller-Werdan
  • 20.05 Uhr: Therapie von Herz-Rhythmusstörungen im Alter: Was ist häufig, wie behandeln? Vortrag von Priv. Doz. Dr. med. Christian Pott
  • 20.35 Uhr: Primär- und Sekundärprävention der KHK: Was ist wichtig, um ohne Stent alt zu werden? Vortrag von Prof. Dr. med. Robert H. G. Schwinger
  • Anschließend: Diskussion