Chefärztin Elisabeth Eißner und Chirurg Johannes Weiß arbeiten eng zusammen. Bild: sbü

Künstliche Gelenke: Fast alles ist möglich – Wenn „Lahme“ wieder gehen

Jährlich werden in Deutschland rund 400 000 künstliche Gelenke implantiert. Gelenkoperationen sind zum Routineeingriff geworden. Dennoch muss vieles dabei bedacht werden. „Rock ’n‘ Roll sollten Sie mit einem künstlichen Hüftgelenk nicht tanzen“, empfahl Chefärztin Elisabeth Eißner von der Rehabilitationsfachklinik in Waldsassen. Dennoch lädt sie regelmäßig ehemalige Patienten zu einem Tanzabend ein. Dass Elisabeth Eißner davon in ihrem Vortag im Maria Seltmann- Haus berichtete, sollte ein Hinweis auf die Erfolgsaussichten von Gelenkoperationen sein.

„Steigerung der Lebensqualität durch Gelenkersatz“, so lautete das Thema des Vortrags, den die Chefärztin gemeinsam mit dem Orthopädie- und Unfallchirurgen Johannes Weiß bestritt. Alle Gelenke können von Arthrose betroffen sein, stellte Weiß fest, und für alle Gelenke gebe es Ersatzprothesen. Allerdings seien die Hüft- und Knieprothesen in Deutschland mit jährlich 200 000 und 165 000 Fällen die am häufigsten implantierten Ersatzgelenke.

Dann zeigte er den Zuhörern anhand von Schaubildern, wie eine solche Operation abläuft. Sie dauert etwa 60 bis 80 Minuten. „Bei der Arthrose sind die Gelenkoberflächen zerschlissen, der Knorpel ist kaputt.“ Dieser müsse abgetragen werden. „Bei der Hüftoperation werden der Hüftkopf und Schaft neu implantiert und die Gelenkpfanne präpariert.“

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