Dr. Michael Angerer, Chefarzt der neurologischen Klinik, und Dr. Thorsten Heider vom Klinikum Amberg referieren am 19. Oktober in der Weidener Max-Reger-Halle zum Thema „Multiple Sklerose“. Foto: Kliniken Nordoberpfalz AG

Multiple Sklerose – eine durchaus behandelbare Erkrankung

Am 19. Oktober findet um 19.30 Uhr in der Weidener Max-Reger-Halle eine Infoveranstaltung statt

Sie wird als eine „Krankheit mit den 1.000 Gesichtern“ bezeichnet – die Multiple Sklerose (MS). Sie ist eine entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, die Gehirn und Rückenmark umfasst, oftmals im frühen Erwachsenenalter beginnt und viele Symptome haben kann, die von den Betroffenen sehr unterschiedlich erlebt werden und oftmals rätselhaft erscheinen lassen. In Deutschland leben nach den neuesten Zahlen mehr als 200.000 MS-Erkrankte, jährlich werden etwa 2.500 Menschen neu mit der Diagnose MS diagnostiziert. In der Patienteninformationsveranstaltung am 19.Oktober um 19.30 Uhr  in der Max-Reger-Halle in Weiden wird für interessierte Bürger, Betroffene und deren Angehörige versucht, ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen.

„Die Multiple Sklerose gehört heutzutage zu den Erkrankungen, die behandelbar sind, wenngleich eine Heilung noch nicht möglich ist“, weiß Dr. Michael Angerer, Chefarzt der neurologischen Abteilung der Kliniken Nordoberpfalz AG. Bei der Veranstaltung in Weiden werden die Neurologen Dr. Angerer und Oberarzt Dr. Thorsten Heider vom Klinikum St. Marien in Amberg in zwei Referaten über Grundlagen und die Diagnostik der MS sowie über die Therapiemöglichkeiten referieren.

Weitere Infos gibt es auch auf der Homepage der  Deutschen Multiplen Sklerose Gesellschaft (DMSG): www.dmsg.de