Seltene Tage, seltene Erkrankungen

Seltene Tage, seltene Erkrankungen

Am 29. Februar ab 16.30 Uhr: Interdisziplinäres Symposium am Klinikum Weiden mit hochkarätigen Referenten

„Kolibris“ wie Hypophosphatasie oder Mucopolysacharidose Typ 1? Schwer auszusprechende und seltene Krankheiten, mit denen sich auch das Klinikum Weiden auseinander zu setzen hat. „Durch die ständig verbesserte Diagnostik und Therapien werden Patienten mit seltenen angeborenen Erkrankungen in speziellen Zentren bestens und mit großer Routine versorgt. Gerade deswegen ist für ein Krankenhaus wie das Klinikum Weiden wichtig, sich mit diesen sehr seltenen Erkrankungen auseinanderzusetzen, da immer mehr Patienten in unsere Klinik aufgenommen werden, die unabhängig von der Vorerkrankung akut Hilfe benötigen, wie beispielsweise bei einer Blinddarmentzündung, einer Fraktur oder einem Schlaganfall“, weiß Oberarzt Andreas Faltlhauser, Oberärztlicher Leiter der interdisziplinären Intensivstation der 1. Medizinischen Klinik. Sein Team und er haben daher am 29. Februar ab 16.30 Uhr anlässlich des „World Rare Diseases Day“ in der Personal-Cafeteria ein interdisziplinäres Symposium mit hochkarätigen Referenten auf die Beine gestellt, zu dem auch die Bevölkerung herzlich eingeladen ist. „Es ist wichtig, um die Fallstricke und Besonderheiten dieser seltenen Erkrankungen zu wissen, auch wenn man sie dem Namen entsprechend nur selten sieht. Dies gilt gleichermaßen für alle Fachgebiete vom Notarzt über den Internisten und Neurologen bis hin zum Anästhesisten und Chirurgen“, sagt Dr. Andreas Faltlhauser. Alle Krankheiten, die an dem 29. Februar von ausgewiesenen Spezialisten auf ihrem Gebiet vorgestellt und erläutert werden, wurden in den letzten zwölf Monaten am Klinikum behandelt. Das interdisziplinäre Symposium der Medizinischen Klinik 1, der Klinik für Neurologie, der Kinderklinik und des Ärztlichen Kreisverbandes wird von pharmakologischen Kommentaren von Eva Urban von der Klinikapotheke Weiden begleitet und vom Vortrag von Dr. Faltlhauser zum Thema „Warum wir uns mit ‚Kolibris‘ beschäftigen müssen“ eröffnet. Anschließend referieren Prof. Dr. med. Christoph Baerwald vom Zentrum für Innere und Poliklinik IV am Universitätsklinikum Leipzig über „Morbus Gaucher“ und Prof. Dr. Bernhard Unsöld, Leitender Oberarzt der 2. Medizinischen Klinik an der Uniklinik Regensburg über „Morbus Fabry“. PD Dr. Stephan Gromer, Medical Manager Genzyme GmbH, nimmt sich anschließend des Themas „Mucopolysacharidose Typ 1“ an, ehe nach einer Pause Dr. med. Daniel Zecher, Oberarzt der Abteilung für Nephrologie am Universitätsklinikum Regensburg über die „Klinische Differenzialdiagnose der thrombotischen Mikroangiopathien“ spricht und Dr. med. Thomas Leis, Oberarzt an der Kinder- und Jugendklinik des Universitätsklinikums Erlangen über „Hypophosphatasie“. Beendet wird das interdisziplinäre Symposium mit einer Zusammenfassung und Diskussion.