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Trotz Reform der Ausbildung: Die Pflege darf nicht leiden

Selten wird ein Thema so kontrovers diskutiert wie die Reform der Pflegeausbildung – Das zeigt auch eine Nachfrage bei Einrichtungen in der Region

Es gab nicht nur Applaus: Als vor gut drei Wochen der Pflegebeauftragte der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann, in Weiden für den Gesetzentwurf zur Vereinheitlichung der Pflegeausbildung geworben hatte, regte sich unter den Zuhörern bereits manch Widerspruch (wir berichteten). Vor allem aus der Altenpflege sind viele kritisch. Insbesondere gegenüber der angedachten Generalisierung, also geplanten Vereinheitlichung der Ausbildung in der Kranken-, Alten- und Kinderkrankenpflege. Daran hat auch Laumanns Auftritt nichts geändert. Das zeigt eine Nachfrage bei Einrichtungen der Region, bei der Kritik zu hören ist. Aber auch Hoffnung auf Verbesserungen.

„Diese Reform ist zwingend notwendig, die Pflege muss professioneller werden“, sagt etwa Pflegedirektor Thomas Baldauf von der Kliniken Nordoberpfalz AG. Seit mehreren Jahren beteiligt sich die Berufsfachschule für Krankenpflege der Kliniken an einem Modellversuch zur einheitlichen Pflegeausbildung. „Die Absolventen kommen gut zurecht im Beruf“, stellt Baldauf fest. Und er fordert: „Wir brauchen einen Einstieg in die Akademisierung der Pflege, auch im Hinblick auf eine Angleichung zum Ausland.“ In Anlehnung an die medizinische Ausbildung solle es auch im Pflegebereich eine breite, einheitliche Grundausbildung mit anschließender Spezialisierung geben. Allerdings dürften die Randbereiche nicht vernachlässigt werden.

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