Der Klinik-Chor „zamKNOpft“ und seine Saitenmusikgruppe lockten am Dienstagabend rund 100 Besucher in die Eingangshalle des Klinikums Weiden.

Wenn aus „Probier’s mal mit Gemütlichkeit“ nichts wird

Chor „zamKNOpft“ der Kliniken Nordoberpfalz AG muss vier Zugaben geben – Rund 100 Besucher lauschen im Foyer des Klinikums Weiden dem gelungenen Auftritt

Was „Balu, der Bär“ aus dem Dschungelbuch, „der Schwedische“ und der „kleine grüne Kaktus“ gemeinsam haben? Ganz einfach: Sie sind Bestandteil im Programm des hauseigenen Chores „zamKNOpft“ der Kliniken Nordoberpfalz AG. Davon konnten sich rund 100 Besucher, die am Dienstagabend trotz des EM-Spiels Deutschlands den Weg in die Eingangshalle des Klinikums Weiden fanden, überzeugen. Und sie brauchten ihr Kommen sicherlich nicht bereuen. Ganz im Gegenteil: Denn „zamKNOpft“ bot ein ungemein abwechslungsreiches und kurzweiliges Programm, das mit dem ersten öffentlichen Auftritt der neugegründeten Saisonmusikgruppe auch eine Premiere beinhaltete.

Bereits dreimal war der Chor, bestehend aus Mitarbeitern aus allen Häusern der AG sowie ehemaligen Angestellten, in seiner bisherigen Geschichte aufgetreten. Das Singprojekt begann im November 2014. Seitdem wird meistens einmal pro Woche, am Donnerstag um 18.30 Uhr, in Neustadt/WN geübt. Neueinsteiger sind dabei immer herzlich willkommen. Im Sommer 2015 gab „zamKNOpft“ seine Premiere, auf der Palliativstation in Neustadt/WN wurden Lieder von den „Comedian Harmonists“ und Gospel-Songs zum Besten gegeben. Im Advent 2015 wurden im Klinikum Weiden zwei vorweihnachtliche Konzerte abgehalten.

Dass die Sängerinnen und Sänger sowie die Musikerinnern und Musiker unter der Leitung von Musiktherapeutin Eveline Angstmann  in den letzten Wochen und Monaten mit Erfolg ein neues Repertoire erarbeitet hatten, wurde vom ersten Ton weg deutlich. Das Motto des Abends, „Unplugged von ‚Que Sera‘ bis ‚Applaus‘ von den ‚Sportfreunden Stiller‘, begeisterte die Zuhörer. Die forderten dann, völlig zu Recht, vier Zugaben, ehe sich Kliniken-Vorstand Josef Götz sowie Personalleiter und Prokurist Martin Neuhaus mit Blumen für den gelungenen Auftritt bedankten und hofften, dass „bald weitere“ folgen mögen. Nichts ist es also mit „Probier’s mal mit Gemütlichkeit“, auch wenn der Chor jetzt in die verdiente Sommerpause geht, ehe Ende September wieder geübt und am Programm gefeilt wird.