Brachytherapie

Interdisziplinäres Prostatazentrum

Der Begriff kommt vom griechischen „brachy“ was „nahe bei“ bedeutet. Die Strahlenquelle wird dabei sehr nahe an den Tumor oder direkt in den Tumor gebracht. Im Vergleich zur externen Strahlentherapie hat die Brachytherapie den Vorteil, dass das umgebende gesunde Gewebe gut geschont werden kann, da man Strahlenquellen benutzen kann, deren energieärmere oder schwächere Strahlung nicht so tief in das Gewebe eindringen. Damit kann der Arzt eine sehr hohe Strahlendosis an den Tumor bringen und gleichzeitig die Belastung für umliegende Organe gering halten. Allerdings darf der Tumor nicht über das erkrankte Organ hinausgewachsen sein.

Als Voraussetzung ist ein nur mittlerer Bösartigkeitsgrad der Tumorzellen, ein PSA-Wert < 10 sowie ein Prostatavolumen < 50 ml. Es sollte auch keine von der Prostata verursachte ausgeprägte Harnabflussstörung vorliegen. Unter diesen Voraussetzungen können mit der Brachytherapie sehr gute Ergebnisse erreicht werden.