Kurzprofil

Interdisziplinäres Prostatazentrum

Die Spezialisten unseres Zentrums haben ein gemeinsames Ziel: Ihre Gesundheit. Vertrauen Sie deshalb auf unsere Erfahrung, unser Können und unseren Willen, Ihnen zu helfen.

Wir sorgen dafür, dass Sie genau die Behandlung erfahren, die Ihr Krankheitsbild erfordert. Selbstverständlich beantworten wir gerne alle Fragen zu Ihrer Therapie.

Geschichte und Organisation

In einjähriger Vorbereitungszeit wurden die Vorgaben der Deutschen Krebsgesellschaft zur Gründung eines Prostatakarzinomzentrums Schritt für Schritt in Prozessen erarbeitet und Arbeitsabläufe festgehalten und einem stetigen Optimierungsprozess unterzogen.

Es wurden einige Neuerungen wie die wöchentliche interdisziplinäre Prostatakarzinomsprechstunde jeden Dienstag 13.00 – 16.00 Uhr und die interdisziplinäre Tumorkonferenz, jeweils donnerstags, 16.00 Uhr, eingeführt. Im Rahmen der Prostatakarzinomsprechstunde planen der Urologe und der Strahlentherapeut gemeinsam mit dem Patienten und dessen Angehörigen die optimale Therapie.

Während der interdisziplinären Tumorkonferenz können dank modernster Technik mit digitaler Bildgebung (RIA/PACS) die Röntgen-, CT- oder MRT-Bilder der Patienten betrachtet werden. Ein interdisziplinäres Expertengremium, bestehend aus Chefärzte, Oberärzte und Ärzten der Abteilungen Onkologie/Innere Medizin, Gynäkologie, Urologie, Chirurgie, Strahlentherapie, Nuklearmedizin, Radiologie und Pathologie legt das optimale Therapieschema für den einzelnen Patienten fest. Die auf internationalen Leitlinien basierenden Therapieentscheidungen werden dann unmittelbar während der Besprechung im Krankenhausinformationssystem dokumentiert und stehen allen weiterbehandelnden Ärzten jederzeit zur Verfügung.

Außerordentlich stolz sind wir auf die Entwicklung einer eigenen Datenbank, in der alle Prostatakarzinompatienten, die in unserer Klinik behandelt werden, erfasst und über einen Zeitraum von 5 Jahren nachbeobachtet werden. Ziel ist es, eine optimale medizinische Versorgung, Betreuung und Nachsorge von Patienten mit Prostatakarzinom in unserer Region zu erreichen.

Schritt für Schritt wurden alle geforderten Prozesse der Deutschen Krebsgesellschaft zusammen mit den Verantwortlichen und Mitarbeitern der Klinik erarbeitet und schriftlich in Prozessen festgelegt. Verantwortlich Qualitätsmanagment u. Datenbank Frau Dr. Holzgartner, Koordination im Prostatazentrum, klinische Studien Fr. Baunoch, Datenbank Fr. Sittl, Sekretariat Frau Schraml , Strahlentherapie Frau Dr. Troidl und Urologie Frau Dr. Hagemann zusammen mit den jeweiligen Qualitätsbeauftragten der Abteilungsbereiche sorgten sie für die praktische Umsetzung dieser Richtlinien. Somit konnte eine hohe Qualität der Arbeit in den einzelnen Prozessen erzielt werden.

Im November 2007 bestätigten die Auditoren des TÜV Süd der Abteilung für Urologie und der Abteilung für Strahlentherapie die erfolgreiche Einführung des Qualitätsmanagementsystems, welches eine wichtige Voraussetzung für die Zertifizierung des Prostatakarzinomzentrums durch die Deutsche Krebsgesellschaft ist.

Am 03. und 04. Dezember 2007 fand im Rahmen eines so genannten „Externen Audits“ durch zwei Auditoren von OnkoZert die Überprüfung und Begehung der Abteilungen statt. Dabei wurde strengstens die Einhaltung des geforderten Erhebungsbogens überprüft und anschließend überzeugten sich die Auditoren in einer Ortsbegehung im Sekretariat, Studienzentrum, OP, Station, Funktionsdiagnostik, Labor, Radiologie, Pathologie und Strahlentherapie über die adäquate Umsetzung.

Erfreulicherweise konnte den Kliniken für Urologie und Strahlentherapie als erstes Zentrum in Bayern das Zertifikat „interdisziplinäres Prostatakarzinomzentrum“, zertifiziert nach den Richtlinien der Dt. Krebsgesellschaft, ausgestellt werden. Somit nimmt es eine Vorreiterrolle ein.

Beim Krebskongress Ende Februar 2008 in Berlin wurden die ersten 12 erfolgreich zertifizierten Zentren in Deutschland öffentlich bekannt gegeben, u.a. auch unser Zentrum.

Das Zertifikat wurde im Rahmen einer Feierstunde am 24. Juli 2008 durch die Staatssekretärin Frau Huml überreicht.

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