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Interdisziplinäres Prostatazentrum

Das Prostatakarzinom ist der häufigste bösartige Tumor des Mannes und hat die Inzidenz des Bronchialkarzinoms deutlich überholt. Es stellt weiterhin die häufigste Krebstodesursache des älteren Mannes (> 60 Jahre) dar. Aufgrund der demographischen Entwicklung (höhere Lebenserwartung) und der verfeinerten Entdeckungsmethoden (PSA) wird die Bedeutung des Prostatakarzinoms in den nächsten Jahren weiter zunehmen.

Nachweisbar ist ein jährlicher Inzidenzanstieg von ca. 3%, der jedoch zum großen Teil durch eine verbesserte Diagnostik (PSA) und Aufklärung herrührt. Nach mehreren groß angelegten Untersuchungen im Rahmen von Sektionen haben über 25% aller Männer in höheren Altersklassen (> 65 Jahre) ein ruhendes Karzinom, das jederzeit in einen wachsenden bösartigen Tumor übergehen kann. Hauptrisikofaktor für die Entstehung eines Prostatakrebses ist das Alter.

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