Kurzprofil

Traumazentrum Weiden

Das Klinikum Weiden ist als regionales Traumazentrum wesentlich für die umfassende und flächendeckende Versorgung von Unfallopfern im nordoberpfälzischen Raum zuständig.
Unter der Federführung der Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie, Handchirurgie und Sportmedizin sind wir bestens für die Versorgung von mehrfach schwerverletzten Patienten (Polytrauma) eingerichtet und behandeln etwa 30 bis 50 Schwerstverletzte im Jahr.

Auch komplexe Wirbel-, Becken- und Handverletzungen können wir operativ versorgen, sowie Amputationen an Gliedmaßen vornehmen. Ebenso wird die Replantation von abgetrennten Gliedmaßen durch ein erfahrenes und 24-Stunden verfügbares Team sichergestellt.

Ein zentraler Bestandteil für die optimale Versorgung unserer Patienten ist die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit in einem hochspezialisierten Team aus Ärzten, Pflegekräften und medizinisch bzw. radiologisch-technischen Assistenten. Wir behandeln Verletzte dabei standardisiert nach dem ATLS-Verfahren (Advanced Trauma Life Support).

Die Notaufnahme eines Patienten erfolgt in einem speziell eingerichteten Schockraum, der sich direkt neben der Notarztwageneinfahrt befindet. Etwa 100 Meter davon entfernt liegt der Hubschrauberlandeplatz.

Der Schockraum ist mit allen Geräten zur Messung, Überwachung und Sicherung der lebenswichtigen Funktionen sowie den notwendigen Diagnostik- und Behandlungssets für die Akutversorgung ausgerüstet.

Modernste Computertomographie- und Kernspintomographiegeräte befinden sich in unmittelbarer Nähe des Schockraumes und stehen 24 Stunden am Tag zur Verfügung.

Die Operationssäle liegen im selben Bautrakt und sind mit Aufzügen rasch zu erreichen. Notfallsets für das Öffnen der Brust- und Bauchhöhle und die operative Sicherung der Atemwege stehen im Schockraum bereit.

Für die Weiterbehandlung des Patienten steht die operative Intensivstation mit 20 (derzeit 16 geöffnete) Intensivbetten zur Verfügung, so dass wir eine durchgehende Aufnahmebereitschaft für Unfallverletzte aller Schweregrade gewährleisten können.

Die Zertifizierung bescheinigt dem Klinikum Weiden, dass unser Traumazentrum die einheitlichen personellen, strukturellen, organisatorischen und apparativen Voraussetzungen für Schwerverletztenversorgung besitzt und über die notwendigen qualitätssichernden Maßnahmen verfügt.

Die Initiative Traumanetzwerk der DGU hat die Verbesserung der flächendeckenden Versorgungsqualität von Schwerverletzten

  • durch abgestimmte Versorgungsstandards,
  • durch die Steigerung der Effizienz
  • durch qualitätsgestützte abteilungsübergreifende Zusammenarbeit in einem hochspezialisierten Team zum Ziel,
  • durch Erfassung externer Qualitätssicherung und Teilnahme am Trauma Register QM.