Förderverein

Gesundheitsveranstaltung des Fördervereins: Endlich keine Schmerzen mehr

Das Sterben gehört zum Leben. Für die Palliativversorgung ist dieser Satz selbstverständlich. Trotzdem verdrängen viele Menschen das Thema. Der Förderverein für Schwerkranke trägt es an die Öffentlichkeit.

Die 9. Gesundheitsveranstaltung des Fördervereins für Schwerkranke der Kliniken Nordoberpfalz stand im Zeichen der Palliativversorgung. „Ist die Palliativstation das Ende?“, fragte Dr. Stephanie Kuchlbauer. Ärztliche Leiterin der Station in Neustadt. Dass diese Frage durchaus verneint werden kann, belegte die Medizinerin mit Beispielen. Dabei wechselten sich über viele Monate Aufenthaltszeiten in der Palliativstation und in der häuslichen Umgebung der Schwerkranken immer wieder ab. Auch könnten bestimmte Therapien, wie die Chemotherapie bei Krebskranken, auf der Palliativstation fortgesetzt werden.

Dennoch sagte Kuchlbauer mit Blick auf die Realität: „Palliativstation bedeutet, sich damit zu beschäftigen, dass das eigene Leben zu Ende geht.“ Alle hätten eine unheilbare Erkrankung. Schwerkranke sollten die Palliativstation in ihrer letzten Lebensphase als „Ressource“ nutzen und nicht zu lange zögern, diese in Anspruch zu nehmen, empfahl die Ärztin. Viele Patienten würden sagen „Ich bin doch noch nicht soweit“ und ihre Schmerzen ertragen.

Hier geht es zum kompletten Artikel des Neuen Tages!