Ängste vor Keimen abbauen

Aufklärung zu Krankenhauskeimen am Klinikum Weiden am 14. November

Infektionskrankheiten gehören zu den ältesten und häufigsten Krankheiten der Menschheit. Jährlich fordern sie Millionen Todesopfer – in Industrienationen sind Infektionskrankheiten die dritthäufigste Todesursache. Ein großes medizinisches Problem ist dabei vor allem die Zahl an Krankenhausinfektionen mit zum Teil multiresistenten Erregern. Was es mit diesen Keimen auf sich hat, darüber will das Klinikum Weiden jetzt aufklären.

„Es gibt eine große Verunsicherung in der Bevölkerung und bei Patienten über Krankenhauskeime. Viele Menschen haben Angst, ins Krankenhaus zu gehen. Mit unserer erstmaligen Teilnahme an der Internationalen Infektions-Präventions-Woche haben wir am Klinikum St. Marien bereits gezeigt, wie Krankenhauskeime entstehen und wie man sich vor Ihnen schützen kann. Diese Aufklärungsarbeit wollen wir jetzt auch am Klinikum Weiden leisten“, so Prof. Dr. Hamid Hossain, Chefarzt für Mikrobiologie des Klinikums St. Marien Amberg und der Kliniken Nordoberpfalz AG.

Das Thema Krankenhaushygiene spielt auch im Hinblick auf die immer stärker zunehmenden Antibiotika-Resistenzen eine wichtige Rolle. Dabei sind Keime etwas ganz natürliches und viele sogar sehr wichtig für den Menschen, betonen Anna Bach und Florian Lapp, Bachelor-Studenten der Krankenhaushygiene an der Technischen Hochschule Mittelhessen in Gießen, die derzeit ein Praktikum am Klinikum St. Marien Amberg absolvieren. Sie werden am Dienstag, den 14. November, ab 10 Uhr gemeinsam mit Prof. Dr. Hamid Hossain und Stefany Dürr, ärztliche Leiterin der Abteilung Hygiene, aufzeigen, wie Krankenhauskeime eingeschleppt und welche hygienischen Schutzmaßnahmen seitens des Klinikums ergriffen werden. Patienten und Besucher erfahren im Foyer des Klinikums dann unter anderem mehr über die richtige Händedesinfektion beim Eintritt in das Krankenhaus und wie sie sich generell vor Infektionen besser schützen können.