Dr. Thomas Egginger, Ärztlicher Direktor der Kliniken Nordoberpfalz AG.

ARD-Magazin Plusminus bestätigt: Klinikum Weiden ist vorn dabei

Bei Hygiene sauber gearbeitet – Eigene Stabsstelle – „Beim Thema Hygiene sind wir sehr gut aufgestellt“

Gefährliche Keime beherrschen oft die Diskussion über die deutschen Krankenhäuser. Da ist OP-Besteck verunreinigt und Mitarbeiter desinfizieren sich nicht oft genug die Hände. Doch das kann nur passieren, wenn es zu wenig Fachkräfte für Hygiene gibt. Diese könnten die Missstände beheben. Wie im Weidener Klinikum. „Beim Thema Hygiene sind wir sehr gut aufgestellt“, erklärt Ärztlicher Direktor Dr. Thomas Egginger. Dies hat jetzt eine Untersuchung des Recherchenetzwerks Correctiv und des ARD-Magazins Plusminus bestätigt.

So gab es zum Zeitpunkt der Studie in Weiden 2 Krankenhaushygieniker, 5 Hygienefachkräfte (inzwischen AG-weit 7,5 plus 3 in Ausbildung), 10 hygienebeauftragte Ärzte (22) und 35 hygienebeauftragte Pfleger (75). Um die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts für Krankenhäuser ab 400 Betten zu erfüllen, wäre jeweils nur eine Fachkraft nötig gewesen. Trotzdem hat mehr als jedes vierte Krankenhaus in Deutschland die Vorgaben nicht erfüllt. Das Weidener Haus nimmt für die Hygiene dagegen viel Geld in die Hand. Schon 2013 haben der Ärztliche Direktor und der Pflegebereich eine übergreifende Stabsstelle eingerichtet: Mit 1 Leitenden Hygiene-Ärztin und einere leitenden Hygienefachkraft, dazu 8 weiteren Hygiene-Fachkräften.

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