Vorschau auf unseren Orthopädietag am 10. März – Arthrose an Hüfte und Knie: Volkskrankheit auf dem Vormarsch

März 2018

2017 wurden mehr als 900 Operationen an Hüftgelenken in den Endoprothetikzentren in Kemnath, Tirschenreuth und Weiden durchgeführt

Mehr als zwei Drittel der über 70-Jährigen leiden unter einem schmerzhaften Verschleiß an Hüfte oder Kniegelenk. Damit ist Arthrose eine der häufigsten chronischen Erkrankungen. Rund 400.000 Patienten erhalten in Deutschland jährlich eine Endoprothese. Damit gehört die Implantation von künstlichen Hüft- und Kniegelenken zu den am häufigsten durchgeführten Operationen im Bundesgebiet.

Auch die Kliniken Nordoberpfalz AG bietet das gesamte Spektrum der Hüft- und Knieendoprothetik – von der Erstversorgung über Wechseleingriffe, also den Austausch eines künstlichen Gelenks, bis hin zum aufwändigen Defektersatz – in ihren Endoprothetikzentren (EPZ) an den Standorten in Kemnath, Tirschenreuth und Weiden an. „Hier erstellen unsere erfahrenen Operateure mit fundierten klinischen Untersuchungen und moderner Diagnostik individuelle Behandlungspläne. Die Zertifizierung unserer Zentren beweist die hohe Behandlungsqualität und Transparenz der Abläufe“, erklärt Dr. Thomas Egginger, Ärztlicher Direktor der Kliniken Nordoberpfalz AG.
Geleitet werden die Endoprothetikzentren von erfahrenen Operateuren, nämlich Prof. Dr. Rudolf Ascherl (EPZ der Maximalversorgung Tirschenreuth), Dr. Thomas Neubauer-Gartzke (EPZ Weiden) und Dr. Michael Kampe (EPZ Kemnath). Sie können mit ihren Teams dabei auf eine hervorragende Infrastruktur mit hochsterilen modernen OP-Sälen, Radiologie und Physiotherapie zurückgreifen.

Die Operationsmethoden in der Endoprothetik sind dabei ebenso zahlreich wie die Zusammensetzungen der Endoprothesenkomponenten oder die Möglichkeiten der Nachbehandlung. Auch die technische Entwicklung der letzten Jahrzehnte hat die Operationsmöglichkeiten und Erfolge darüber hinaus stark verbessert. Durch die Herstellung individueller Implantate können künstliche Gelenke bei Bedarf direkt auf den jeweiligen Patienten zugeschnitten werden – jeder Patient erhält damit also ein individuelles Operations- und Behandlungspaket.

Doch eine erfolgreiche Operation ist nur der erste Schritt auf dem Weg zurück zur alltäglichen oder gewünschten Belastung. Neben der ersten Nachsorge nach der Operation mit Krankengymnastik und frühzeitiger Mobilisation sind auch die auf den Patienten zugeschnittenen Rehabilitationsmaßnahmen von größter Bedeutung. „Aber auch der Patient selbst ist gefordert, Verantwortung für sein neues Gelenk zu übernehmen und dafür zu sorgen, dass es über einen langen Zeitraum die gewünschte Aufgabe erfüllt“, erklärt Dr. Egginger.

Was dafür beachtet werden sollte, welche orthopädischen Erkrankungen drohen und welche Möglichkeiten es in der Hüftendoprothetik gibt – darüber informieren unter anderem die drei Leiter der EPZ der Kliniken Nordoberpfalz AG, Prof. Dr. Rudolf Ascherl, Dr. Thomas Neubauer-Gartzke und Dr. Michael Kampe, beim Orthopädietag am Samstag, den 10. März in der Max-Reger-Halle.