Aus Tirschenreuth für Tirschenreuth

März 2019

Zahl der Geburten unter Dr. Michael Rüth weiter angestiegen

Seit mehr als eineinhalb Jahren ist Dr. Michael Rüth Chefarzt Gynäkologie und Geburtshilfe am Krankenhaus Tirschenreuth. In dieser Zeit konnte die Frauenklinik neu aufgestellt und auf zukünftige Herausforderungen ausgerichtet werden. Und während anderswo Geburtshilfen geschlossen werden, steigt die Zahl der Geburten im Stiftland an.

Mehr als 600 Neugeborene haben seit dem Dienstantritt von Dr. Michael Rüth als Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe am Krankenhaus Tirschenreuth das Licht der Welt erblickt. Mit 368 Geburten im Jahr 2018 konnte man sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich steigern und auch 2019 befindet man sich auf einem guten Kurs. „Wir haben die heimatnahe Geburtshilfe in der nördlichen Oberpfalz weiterhin gesichert und durch die Anstrengungen der vergangenen Monate auf ein herausragendes Qualitätsniveau gehoben, das für ein Haus dieser Größenordnung ihresgleichen sucht“, erklärt Dr. Rüth, der seit August 2017 Chefarzt in seiner Heimatstadt ist.

Nach der Etablierung neuer Strukturen ist man in Tirschenreuth also auf zukünftige Herausforderungen vorbereitet und für die Zukunft bestens aufgestellt. Die Versorgung durch Fachärzte und Hebammen ist rund um die Uhr gesichert. Ermöglicht wird das Dr. Rüth sowie seinem Team auch durch die Unterstützung bei Nacht- und Wochenenddiensten durch Dr. Konrad Schmid (Tirschenreuth), Dr. Ladislav Dedek (Waldsassen), Dr. Elena Kitaynik (Weiden) und Dr. Helmut Neumann (Cham). Bei den Hebammen sei der eingeleitete Generationenwechsel hervorragend umgesetzt worden, so Dr. Rüth, der auch auf die enorme Bedeutung der engen Kooperation mit der Frauenklinik am Klinikum St. Marien Amberg hinweist. Denn die dortige Hebammengemeinschaft hat sich bereit erklärt, zum Teil auch am Krankenhaus Tirschenreuth tätig zu werden. Sechs Beleghebammen sowie fünf Hebammen aus Amberg stellen somit die Anwesenheit einer Hebamme im Krankenhaus rund um die Uhr sicher. „Vor zwei Jahren war noch nicht klar, ob überhaupt Hebammen zur Verfügung stehen. Jetzt können wir eine ruhige, familiäre Geburtshilfe mit individueller Betreuung durch die Geburtshelfer bieten und unsere Patientinnen werden so betreut, wie man es sich im Idealfall vorstellt“, erklärt Dr. Rüth.

Geleitet wird das Hebammenteam Tirschenreuth seit November 2018 von Klaudyna Golkowski-Nizewski, die nach ihrer Ausbildung zur Hebamme auch Hebammenwissenschaft studiert hat. „Mit diesem Kreis können wir ein äußerst kompetentes Team im Kreißsaal versammeln, mit einem Chefarzt, der die Qualifikation hat, die Geburtshilfe in einem Perinatalzentrum zu leiten und einem herausragenden Hebammenteam mit viel Erfahrung“, fasst Prof. Dr. Anton Scharl, Direktor der Frauenkliniken Amberg Tirschenreuth Weiden die Situation zusammen. Auch die räumliche Nähe zu Tschechien stelle einen großen Vorteil