Bundesweiter „Aktionstag gegen den Schmerz“ am 5. Juni 2018

Mai 2018

Dr. Susanne Neumeier, Chefärztin der Schmerztagesklinik am Klinikum Weiden, bietet Vortrag zum Thema „Rückenschmerz“, „offene Pforten“ von 15:30 Uhr bis 17:30 Uhr und Telefonberatung für Schmerzpatienten an

Die Schmerztagesklinik am Klinikum Weiden beteiligt sich am 5. Juni am bundesweiten „Aktionstag gegen den Schmerz“. An diesem Tag machen die Deutsche Schmerzgesellschaft e. V. und ihre Partnerorganisationen auf die lückenhafte Versorgung von vielen Millionen Menschen aufmerksam, die an chronischen Schmerzen leiden. Bundesweit finden in über 300 Praxen und Kliniken, in Apotheken sowie Pflegeeinrichtungen verschiedene Aktionen, Infotage und Vorträge statt. Von 9.00 bis 18.00 Uhr ist zudem eine kostenlose Telefon-Hotline (0800 / 18 18 120) eingerichtet. Dort beantworten mehrere Dutzend Experten Patientenfragen rund um das Thema Schmerz – so auch die Chefärztin der Schmerztagesklinik am Klinikum Weiden, Frau Dr. Susanne Neumeier.

Etwa 23 Millionen Deutsche berichten über chronische Schmerzen. Bei fast allen sind diese nicht durch Tumorerkrankungen hervorgerufen. Bei sechs Millionen Deutschen sind die chronischen Schmerzen so deutlich ausgeprägt, dass sie sich im Alltag und im Berufsleben beeinträchtigt fühlen. Die Zahl derer, die unter chronischen, nicht tumorbedingten Schmerzen und unter damit assoziierten psychischen Beeinträchtigungen leiden, liegt in Deutschland bei 2,2 Millionen. Die Versorgung von Schmerzpatienten in Deutschland ist jedoch lückenhaft. Information, Beratung und Aufklärung der Patienten sind daher die Ziele des 7. Aktionstags gegen den Schmerz. „Zu einer guten und wirksamen Therapie gehört ein umfassendes Konzept, das neben Arzneimitteln auch nichtmedikamentöse Therapien berücksichtigt“, erklärt Dr. Susanne Neumeier. „Mit unserer Beteiligung am Aktionstag möchten wir Patienten und Angehörige beraten und zugleich mit ihnen ins Gespräch kommen“, so die Chefärztin der Schmerztagesklinik.

Sie und ihr Team werden in ihrer Arbeit von der Deutschen Schmerzgesellschaft e. V., der mit über 3.500 Mitgliedern größten wissenschaftlichen Schmerzgesellschaft Europas, unterstützt. „Chronische Schmerzen beeinflussen massiv das Leben der Betroffenen. Zugleich entstehen durch Krankschreibungen und Frühverrentungen hohe Kosten für die Allgemeinheit. Das Thema Schmerz muss weit nach oben auf die Agenda der Gesundheitspolitik“, fordert der Geschäftsführer der Deutschen Schmerzgesellschaft e. V., Thomas Isenberg.

Die Schmerztagesklinik wird dieser Forderung gleich doppelt gerecht. So haben Interessierte die Möglichkeit, die Schmerztagesklinik am Klinikum Weiden am 05. Juni zwischen 15:30 Uhr und 17:30 Uhr zu besichtigen und können dabei auch das direkte Gespräch mit verschiedenen Therapeuten suchen. Außerdem gibt es um 17 Uhr im Vortragsraum der Schmerztagesklinik Informationen zum Thema „Akuter und chronischer Rückenschmerz“. Um Anmeldung für diesen Vortrag wird bis spätestens 04. Juni telefonisch gebeten (0961 / 303 3242).

Weitere Informationen sind unter www.aktionstag-gegen-den-schmerz.de verfügbar.