Es quietschte bei der Unterschrift etwas: Neustadts Landrat Andreas Meier (sitzend) und Sparkassen-Vorstandsvorsitzender Josef Pflaum (r.) überreichten der Kinderklinik Weiden der Kliniken Nordoberpfalz AG mit Zentrumsleiterin Michaela Hutzler (l.), Fördervereinsvorsitzender Waltraud Koller-Girke, Prokuristen Martin Neuhaus und Chefarzt Dr. Fritz Schneble (2. v. r.) einen Scheck in Höhe von 2500 Euro. Foto: Kliniken Nordoberpfalz AG

Ein ganz großer Baustein auf dem Weg zu den Babywatch-Kameras

Landrat Andreas Meier und Landkreis Neustadt/WN spenden zusammen mit den Vereinigten Sparkassen 2500 Euro für die „Pflaster-Challenge“ der Kinderklinik

Es quietschte ein bisschen, als der Neustädter Landrat Andreas Meier am Freitagmittag in der Kinderklinik Weiden der Kliniken Nordoberpfalz AG mit einem dicken Filzstift seine Unterschrift unter den Scheck setzte. Das waren aber auch die einzigen Misstöne, die es gab. Ansonsten waren nur glückliche Gesichter zu sehen, als er zusammen mit Josef Pflaum, Vorstandsvorsitzender der Vereinigten Sparkassen Eschenbach, Neustadt/WN, Vohenstrauß, 2500 Euro für die Facebook-Challenge „Ein Pflaster für die Kinderklinik“ zugunsten der Frühchen-Station der Kinderklinik überreichte. „Es soll ein weiterer größerer Baustein zum Erreichen des Ziels sein“, sagte Landrat Meier.

Eine vollkommen richtige Einschätzung, denn durch die vor knapp drei Monaten zusammen mit dem Förderverein für Schwerkranke e. V. ins Leben gerufenen Social Media-Kampagne sind inzwischen – ohne die Spende des Landkreises Neustadt/WN – schon rund 4700 Euro gesammelt worden. Macht nun zusammen 7200 Euro von den für die Babywatch-Kameras benötigten 10.000 Euro.

„Wir sind guter Dinge und auch auf einem guten Weg das zu erreichen“, machte Martin Neuhaus, Prokurist und Personalleiter der Kliniken Nordoberpfalz AG, deutlich. Er war zusammen mit Zentrumsleiterin Michaela Hutzler und der Presse- und Öffentlichkeitsabteilung des Klinik-Verbundes Ideengeber der Facebook-Aktion. „Die Idee ist beim Kaffeetrinken entstanden. Dass sie sich so ausbreitet und so erfolgreich wird, damit haben wir nicht gerechnet. Aber es freut uns natürlich ungemein“, sagte Neuhaus, der den Dank des Vorstandes Josef Götz und der gesamten Geschäftsführung überbrachte.

Hutzler stellte Landrat Meier und Pflaum im Beisein von Dr. Fritz Schneble, dem Chefarzt der Weidener Kinderklinik, und Fördervereinsvorsitzender Waltraud Koller-Girke das Konzept der Babywatch-Kameras vor. „Wir wollten unseren kleinsten Patienten und deren Eltern einfach etwas Gutes tun“, sagte die Zentrumsleiterin. An vier Betten der Intensivstation für Frühgeborene sollen die Webcams angebracht werden. Damit können die Eltern und die Geschwisterkinder per Internet unter dem Motto „Gute Nacht mein Kind“ ihr neues Familienmitglied zu festen Zeiten und passwortgeschützt von zu Hause aus betrachten.

„Die Idee ist beim Kaffeetrinken entstanden. Dass sie sich so ausbreitet und so erfolgreich wird, damit haben wir nicht gerechnet. Aber es freut uns natürlich ungemein“, sagte Neuhaus, der den Dank des Vorstandes Josef Götz und der gesamten Geschäftsführung überbrachte.

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Hutzler stellte Landrat Meier und Pflaum im Beisein von Dr. Fritz Schneble, dem Chefarzt der Weidener Kinderklinik, und Fördervereinsvorsitzender Waltraud Koller-Girke das Konzept der Babywatch-Kameras vor. „Wir wollten unseren kleinsten Patienten und deren Eltern einfach etwas Gutes tun“, sagte die Zentrumsleiterin. An vier Betten der Intensivstation für Frühgeborene sollen die Webcams angebracht werden. Damit können die Eltern und die Geschwisterkinder per Internet unter dem Motto „Gute Nacht mein Kind“ ihr neues Familienmitglied zu festen Zeiten und passwortgeschützt von zu Hause aus betrachten.

„Die Kameras an sich sind nicht teuer. Aber die Software und die datenschutzrechtlichen Themen sind es“, so Hutzler, die von schon von vielen Eltern ungemein positive Rückmeldung zur Installation der Babywatch-Kameras bekommen hat. Dr. Schneble untermauerte dies, denn es sei „ein tolles Ergänzungsangebot in der Versorgung der Frühgeborenen“.

Landrat Meier, selbst auf Facebook aktiv, sagte, dass „diese durchaus streitbaren Plattformen, wie das Beispiel der KNO AG zeigt, auch sehr gute Sachen hervorbringen können“. Es sei eine ganz tolle Idee gewesen, die eine ungemeine Eigendynamik angenommen habe, so der Landrat, der vor kurzem selbst Vater geworden war und in diesem Zusammenhang gesehen habe, mit welchem Herzblut das Personal der KNO AG arbeite.

Auch Sparkassen-Vorstandsvorsitzender Pflaum lobte die Aktion und bestätigte, dass er dem Vorschlag des Landrates, diese zu unterstützen, sofort zustimmte. „Die Sparkassen und der Landkreis sind zwei starke Partner, die für so einen guten Zweck natürlich Hand in Hand arbeiten“, so Pflaum. Fördervereinsvorsitzende Koller-Girke bedankte sich ebenfalls für die Spende und ergänzte, dass „der Förderverein sofort Feuer und Flamme war“, als die Idee der Facebook-Challenge an sie herangetragen worden sei. „Zumal wir seit vielen Jahren die Kinderklinik immer wieder unterstützen“, so die Vorsitzende.