Die Kinder des Kindergartens Arche Noah mit Leiterin Ingrid Bauer  (2. v. l.), hießen Michaela Hutzler (l.) von der Kliniken Nordoberpfalz AG herzlich willkommen und überreichten eine Spende in Höhe von 255 Euro. Foto: Kliniken Nordoberpfalz AG

Eine große Geste der Kinder des Kindergartens Arche Noah

Mädchen und Jungen übergeben 255 Euro für die Babywatch-Kameras für die Weidener Kinderklinik – Erlös stammt aus Gelee- und Kürbis-Verkauf

Große Geste kleiner Kinder – die Mädchen und Jungen des Kindergartens Arche Noah haben sich mächtig ins Zeug gelegt, eifrig Kürbisse eingeweckt und Apfel-Gelee gekocht und das dann gewinnträchtig verkauft. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen: So kamen insgesamt 355 Euro zusammen, von denen nun 255 Euro an die Facebook-Aktion „Pflaster-Challenge“ für die Anschaffung von Babywatch-Kameras für die Intensivstation der Kinderklinik Weiden überreicht wurden – der vorletzte Mosaikstein, der zum Gelingen beiträgt. Die restlichen 100 Euro gingen an die Aktion „1001 Babyflaschen“ der Schwangerenberatung.

Regelmäßig unterstützen die Arche Noah-Kinder karitative Zwecke. Die Wahl fiel dieses Jahr unter anderem auf die geplanten Babywatch-Kameras für die Weidener Kinderklinik. Michaela Hutzler, Zentrumsleitung der Intensivstationen der Kliniken Nordoberpfalz AG, war vor kurzem im Altenstädter Kindergarten um Leiterin Ingrid Bauer zu Gast und hatte viele praktische Beispiele dabei, um den rund 80 Kindern aus drei Gruppen die Frühchen- und Intensivstation am Klinikum Weiden näher zu bringen.

Dabei sah sie viele bekannte Gesichter, denn 27 Kinder wurden bereits in der Kinderklinik behandelt. Ganz winzige Socken, Trinkschnuller oder Windeln machten den Mädchen und Jungen deutlich, wie zerbrechlich die frühgeborenen Babys sind, und dass sie viel Hilfe und Zuwendung brauchen. „Die Kameras helfen den Familien“, sagte Hutzler. Kindergartenleiterin Bauer ergänzte: „Ihr müsst euch das wie Skypen vorstellen – nur ohne Ton.“

Für die Kinder waren Hutzlers Ausführungen ungemein interessant. So konnten sie sich bildlich vorstellen, wie klein die Babys sind, denen das Geld zu Gute kommen wird. „Die 255 Euro sind hier bestens angelegt“, so die einhellige Meinung der Mädchen und Jungen, die der Zentrumsleiterin dann auch ein Glas Apfel-Gelee mit auf den Weg gaben – ebenso eine tolle Geste.