Josef Götz, Vorstand der Kliniken Nordoberpfalz AG (l.), die Betriebsrätinnen Carina Seebauer und Marie Krämer (3. und 4. v. l.), Personalleiter Martin Neuhaus (r.) und Pflegedirektor Thomas Baldauf (2. v. r.) ehrten am Freitagnachmittag die Beschäftigten, die seit 25 und 40 Jahren dem Unternehmen die Treue halten. Foto: Kliniken Nordoberpfalz AG

Enorme Wertschätzung, großer Dank und viel Lob für 2200 Jahre

Kliniken Nordoberpfalz AG zeichnet Mitarbeiter für 25- und 40-jährige Dienstjubiläen aus – Die Geschichte der Krankenhäuser mitgeprägt

Enorme Wertschätzung, großer Dank und viel Lob hat es am Freitagnachmittag für 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kliniken Nordoberpfalz AG gegeben. Denn in der Personalcafeteria des Klinikums Weiden ehrten Vorstand Josef Götz, Personalleiter Martin Neuhaus und Pflegedirektor Thomas Baldauf sowie die Betriebsräte Marie Krämer und Carina Seebauer die Beschäftigten der Region Süd, die dem Unternehmen seit 25 und 40 Jahren die Treue halten, aus. „Das ist heutzutage nicht mehr alltäglich“, brachte es Vorstand Götz auf den Punkt.

Rechnet man alle Dienstjubiläen zusammen, kommen die Mitarbeiter auf insgesamt 2200 Berufsjahre – „eine schier unglaublich Zahl“, wusste Neuhaus in seiner Begrüßung, der zudem die besten Glückwünsche des wegen Krankheit verhinderten Aufsichtsratsvorsitzenden Landrat Wolfgang Lippert übermittelte. „Sie haben viele Veränderungen in der Geschichte der Krankenhäuser in der Region Süd, bestehend aus den Standorten Weiden, Neustadt/WN und Vohenstrauß, mit erlebt und mit begleitet“, sagte der Personalleiter. Solange die Treue zu halten, gebühre allergrößten Respekt, so Neuhaus, der kurz die Generationen der „Babyboomer“ und die „Generations X und Y“ beleuchtete.

Diesen Pass nahm Vorstand Götz dann auch auf. Er selbst gehöre nämlich gleich in zweifacher Hinsicht zu den „Babyboomern“ – wegen seines Geburtsjahres und wegen der Tatsache, dass er vierfacher Vater sei. In seiner etwas anderen Dankesrede wartete der Kliniken-Vorstand zunächst mit einem Quiz für die 1976 und 1991 eingestellten Mitarbeiter auf. Zu jedem Einstellungsjahr stellte er fünf Fragen zu sportlichen, gesellschaftlichen und politischen Ereignissen. Dass sowohl die „1976er“ und auch die „1991er“ jeweils vier richtig beantworteten, zeigte Götz, dass „sie sich noch sehr bewusst an die früheren Jahre erinnern können“.

Für ihn ein Merkmal, warum die Mitarbeiter seit ihrem Einstieg im Unternehmen bis heute viele Jahre hervorragende Arbeit geleistet hätten. „Sie haben sich in dem sehr schnelllebigen Gesundheitswesen ebenso schnell weiter entwickelt und besitzen nun einen enormen Erfahrungsschatz, von dem wir als Kliniken Nordoberpfalz AG ungemein profitieren“, sagte Götz. Er ließ dabei die letzten knapp 44 Jahre der Geschichte der Klinikums in Weiden Revue passieren. „ Es hat sich ein Wechsel in der Philosophie der Behandlung und somit eine neue Qualität derer vollzogen. Und das tragen sie mit“, wusste der AG-Vorstand.

Er blickte auch auf das Gründungsjahr 2006 der AG zurück und lobte die Bereitschaft der Mitarbeiter, die „alten Feindbilder über Bord geworfen zu haben“ und so für „qualitativ hochwertige medizinische Versorgung in der Fläche“ gesorgt zu haben. „Wir haben 2006 mit rund 1800 Vollzeitkräften angefangen, aktuell sind es über 2000, die zudem alle im Tarif des öffentlichen Dienstes gehalten wurden“, berichtete der Vorstand – eine „Gemeinschaftsleistung aller für den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens“. Nicht umsonst würde die AG seit drei Jahren und ebenso heuer wieder eine schwarze Null am Jahresende schreiben. „Das haben Sie mit geschaffen. Darauf können Sie stolz sein“, so Götz.

Ebenso sei es ganz klar ein Verdienst der Mitarbeiter, dass die Gesundheitsversorgung der Patienten in der nördlichen Oberpfalz in Bayern einen sehr, sehr guten Ruf genieße. „Das haben ihre hohe fachliche Kompetenz, Ihre nicht zu unterschätzende Kompetenz und Ihr engagiertes Zugreifen in Ihren Berufen ermöglicht“, lobte Götz weiter, der sich dabei persönlich für die Veränderungsbereitschaft der Mitarbeiter recht herzlich bedankte.

In die gleiche Kerbe schlug auch Betriebsrätin Seebauer, die die „gute Stimmung bei der Ehrung“ hervorhob. „25 und 40 Jahre sind im Leben eines Menschen eine ungemein lange Zeitspanne, in dem Sie Ihr berufliches Umfeld mitgeprägt haben“, sagte Seebauer, ehe die AG-Geschäftsführung die Geschenke überreichte.

Für 25 Jahre wurden ausgezeichnet: Sigrid Gierisch, Margareta Götz, Sabine Sticht, Josef Raiml, Renate Most, Norbert Egner, Alexander Härtel, Tanja Plößner, Monika Mages, Karl Frister, Doris Hardt, Petra Koffmahn, Ilka Heinze, Ralf Zanon, Evi Liedl, Ilona Henke, Agnes Wolf, Barbara Kraus, Hildegard Zoltziar, Dr. med. Martin Sonnek, Christian Hirsch, Martin Schiener, Petra Göppl, Alexandra Koupaoglou, Marina Langner, Kornelia Otte, Dr. med Thomas Neubauer-Gartzke, Kerstin Geyer, Petra Nowy, Renate Gürtler, Margot Rupprecht, Hildegard Argauer, Katharina Matzke, Heidi Kaiser, Rita Zanner, Tanja Wittmann, Rita Gilch, Egon Giehl, Denise Rochelt, Nurcan Bakir, Veronika Bock, Simone Braun, Doris Stilp, Uta Maier, Sabine Ermer, Sandra Winter, Marija Teubel, Andrea Vay, Thomas Eckl, Adelinde Achatz, Cornelia Schiller, Hans-Jürgen Wessel, Anneliese Kirchhammer, Petra Reil, Markus Rettinger, Martin Üblacker, Sabine Schwanitz, Beate Lingl, Eva-Maria Schanze, Christine Peter, Emilia Neiser, Waltraud Baier, Dr. med. Beate Hagn, Elke Prucker, Dr. med. Roland Hofmann, Georg Gollwitzer.

Für 40 Jahre wurden ausgezeichnet: Irmgard Moos, Renate Münchmeier, Edeltraud Haller, Ingrid Spöckl, Evi Deisel, Maria Lahm, Hermine Lindner, Maria Helget-Schmid, Ina Schirmer, Waltraud Ebenschwanger, Christine Garg, Rosa Schödl, Angelika Höcht, Helmut Bertholdt.