Internationale Zusammenarbeit weiter stärken

Neue Kommandeurin der Health Clinic Grafenwöhr zum Antrittsbesuch am Klinikum Weiden

Auch weiterhin bleibt das Klinikum Weiden einer der wichtigsten Partner in der Versorgung von amerikanischen Soldaten und ihren Familien in der Region – das hat die neue Kommandeurin der Health Clinic Grafenwöhr, LTC Crista Wagner, bei ihrem Antrittsbesuch am Klinikum Weiden bestätigt. Die neue Kommandeurin zeigte sich bei ihrem Antrittsbesuch vor allem von den Möglichkeiten der Notfallbehandlung beeindruckt.

Jährlich werden am Klinikum Weiden rund 4.000 amerikanische Patienten betreut. Damit gehört der Klinikverbund zu den wichtigsten Kooperationspartnern der US-Kräfte in Europa. Michael Reindl, Pressesprecher der Kliniken Nordoberpfalz und Ansprechpartner für die Health Clinic Grafenwöhr, stellte der neuen Kommandeurin und Pflegekräften der Health Clinic das Spektrum und die Behandlungsmöglichkeiten des Klinikverbunds vor. Der bisherige Kommandeur LTC Avery Carney betonte dabei die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Klinikum Weiden.

Gemeinsam mit Dr. Andreas Pohl, Chefarzt der Zentralen Notaufnahme am Klinikum Weiden, besichtigte die US-Delegation den Hubschrauberlandeplatz am Dach des Klinikums. Der Landeplatz wird nicht nur von zivilen Rettungshubschraubern wie Christoph 80, sondern auch von den Blackhawks der US-Kräfte angeflogen. Dr. Andreas Pohl zeigte dabei exemplarisch den Weg von verletzten Patienten auf, die per Hubschrauber ans Klinikum gebracht werden. In der Notaufnahme stehen für Schwerverletzte zwei Schockräume und seit Herbst 2020 ein neues CT zur Verfügung. „Das bietet uns einen klaren Zeitgewinn bei der Versorgung von Notfallpatienten und ermöglich schon im Schockraum eine schnelle Diagnostik und weitere Informationen über die Art der Verletzung oder Erkrankung“, erklärte der Chefarzt der Notaufnahme. Dr. Markus Schaffer, Oberarzt der Radiologie, stellte im Anschluss weitere bildgebende Verfahren vor, zum Beispiel die biplane Angiographieanlage, die eine hochauflösende Darstellung von Gefäßen ermöglicht. Beeindruckt war die US-Delegation außerdem von dem 3,0 Tesla MRT, das die bestmögliche Darstellung von Gelenken, Kopf und Wirbelsäule für die weitere Diagnostik bietet.