Die Feuerwehr ordnete bei der Notfall-Übung in den neuen Räumlichkeiten der Zentralen Notaufnahme am Klinikum Weiden die Total-Räumung an. Bild: Kliniken Nordoberpfalz AG

Letzten Härtetest vor der Inbetriebnahme mit Bravour bestanden

Notfall-Übung in den neuen Räumen der Zentralen Notaufnahme verläuft problemlos

Blaulicht und Martinshorn, die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Weiden, der Polizei und des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) im Einsatz und die Patienten mittendrin – viel ist am Mittwochnachmittag in den Räumlichkeiten des Neubau-Bereiches der Zentralen Notaufnahme (ZA) am Klinikum Weiden geboten gewesen. Doch es kann Entwarnung gegeben werden: Es war kein Notfall, sondern vor der Inbetriebnahme des Neubau-Bereichs der Zentralen Notaufnahme am Montag, 9. Januar, eine Übung für den Ernstfall. „Der letzte Härtetest verlief völlig reibungslos“, freuten sich nach dem Abschluss Mario Gittler, Katastrophenschutz-Beauftragter der Kliniken Nordoberpfalz AG, und Brandschutzbeauftragter Gerhard Frank.

Zusammen mit Chefarzt Dr. Andreas Dauber, Angelika Mergner (pflegerische Leitung der ZA) und dem Team der Zentralen Notaufnahme hatten die beiden in den letzten Wochen die Evakuierungs-Übung unter Echtzeit-Bedingungen in enger Zusammenarbeit mit den Einsatzkräften vorbereitet. „Wir wollten damit die Anlagen, die Technik und die Abläufe vor der Inbetriebnahme nochmals überprüfen. Das ist uns bestens gelungen“, fügte Gittler an.

Eine Aussage, die Stadtbrandrat Richard Schieder von der Feuerwehr, Herbert Putzer, Leiter der Integrierten Leistelle Nordoberpfalz (ILS), Peter Lischker (BRK-Rettungsdienstleiter) und die Polizeihauptkommissare Johann Wurm und Heinrich Rewitzer bestätigten. „Es gab nichts Großartiges zu bemängeln“, lautete deren einhelliges Fazit.

Etliche freiwillige Statisten, überwiegend Mitarbeiter der Kliniken Nordoberpfalz AG, stellten mit dem ZA-Team zunächst einen normalen Arbeitsablauf nach, ehe kurz vor 15 Uhr wegen eines technischen Defekts über einen Brandmelder die Einsatzkräfte – die FFW war mit einem Löschzug vor Ort, das BRK mit drei Fahrzeugen und die Polizei mit einem – alarmiert wurden. Die nach Eintreffen der Rettungskräfte angeordnete Total-Räumung der Räumlichkeiten erfolgte schnell und problemlos.

Als kleines Dankeschön gab es für alle Beteiligten nach der Übung in der Personalcafeteria eine kleine Brotzeit. Dort bedankte sich Gittler im Namen des Klinik-Verbundes bei den Statisten für deren Beteiligung und bei alle Mitwirkenden. „Die Zusammenarbeit im Vorfeld und bei der Übung war hervorragend“, so der Katastrophenschutz-Beauftragte.