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Möglichkeiten der Unterstützung und Behandlung für Familien mit besonderen Kindern

November 2017

Große Resonanz zu 3. Fachsymposium des sozialpädiatrischen Zentrums am Klinikum Weiden

„Familien mit besonderen Kindern“ – dieses Thema stand beim dritten interdisziplinären Fachsymposium des SPZ am Klinikum Weiden im Mittelpunkt. Mehr als einhundert Teilnehmer waren zu den speziellen Fachvorträgen gekommen, die das breite Spektrum der Behandlungsaufgaben des SPZ erfassten.
Bereits bei den Begrüßungsworten betonten Martin Neuhaus, Personalleiter der Kliniken Nordoberpfalz AG, sowie der Chefarzt der Kinderklinik, Dr. Fritz Schneble, wie wichtig die seit drei Jahren bestehende Möglichkeit der Diagnostik und Behandlung im sozialpädiatrischen Zentrum für entwicklungsauffällige und/oder chronisch kranke Kinder in der Region Weiden bzw. der nördlichen Oberpfalz ist.

Dr. Stephan Springer, Chefarzt der Fachklinik Hochried, referierte zu Beginn zum Thema „Unterstützung der Familien – Anspruch auf Teilhabe: Was heißt das und wie wird es umgesetzt?“. Besonders für die Teilnehmer aus dem Bereich der Jugendhilfe und Jugendsozialarbeit, der Pädagogik und der Beratungsstellen war dieser Vortrag von großem Interesse. Ergänzt wurde dieser durch den nachfolgenden Vortrag von Dr. Daniela Runkel und Dr. Susanne Rinnert (beide SPZ Weiden) mit dem Themengebiet „Verhalten und soziale Kompetenz bei Kindern mit chronischen Erkrankungen (Epilepsie / ADHS / Cerebrale Bewegungsstörungen) und Behinderungen“. Mit Dr. Angelika Enders aus München referierte eine im Fachpublikum außerordentlich anerkannte Expertin im Bereich der Entwicklungsneurologie zum Thema „Das hypotone Kind – vom Symptom zur Diagnose – ein therapierelevanter Prozess“. Sie überzeugte die anwesenden Ärzte und Therapeuten dabei mit ausdrucksstarken Videos aus der praktischen Arbeit.

In den Pausen fanden sich viele Gelegenheiten, die Stände der zahlreichen Aussteller zu besuchen, um sich über neue Entwicklungen im Bereich der Medizin, Ernährung und Hilfsmittelversorgung zu informieren. Gleichzeitig fand ein sehr angeregter Austausch zwischen den Teilnehmern zu den unterschiedlichen Themen statt.

Als neues Angebot nahmen zwei Drittel der Teilnehmer die Workshops an. Hier wurde in kleineren Gruppen gemeinsam mit den Mitarbeitern des Sozialpädiatrischen Zentrums die Themen „Soziale Kompetenz“ und „Die Behandlung von Kindern mit muskulärer Hypotonie“ praktisch demonstriert und gemeinsam geübt.