Darmerkrankungen

Patiententag mit Vorträgen über Darmerkrankungen

Bei vielen Krankheiten verzeichnet die Medizin große Fortschritte. Doch manche bleiben rätselhaft, so wie die Darmerkrankungen Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa.

(sbü) Zum Patiententag mit Vorträgen über chronisch entzündliche Darmerkrankungen hatte das Klinikum Nordoberpfalz zusammen mit der Gastro-Liga in die Personalcafeteria eingeladen. Anlass war der weltweite Aktionstag zu den Darmerkrankungen Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa.

Als Experten der verschiedenen medizinischen Fachdisziplinen am Klinikum Nordoberpfalz referierten Chefarzt Professor Karl-Heinz Dietl (Allgemeinchirurgie), Dr. Markus Schaffer (Radiologie), Dr. Christiane Zwicker (Kinderklinik) sowie Horst Schleicher (Facharzt für Innere Medizin und Neurologie). Moderiert wurde die Veranstaltung durch Chefarzt Professor Frank Kullmann.

Individuelle Therapien

Wie ein roter Faden zog sich durch alle Vorträge die Aussage, dass es keine einheitlichen Erscheinungsformen dieser Krankheiten gibt. Deshalb müssen auch die Therapien individuell ausgerichtet werden. Bei Morbus Crohn treten Entzündungen und Veränderungen oft im gesamten Verdauungstrakt auf, bei Colitis Ulcerosa meist nur im Dickdarm und Enddarm. Besonders gefährlich wird es, wenn die Entzündungen sich über die Verdauungswände hinaus ausdehnen. Vieles über diese Krankheiten ist auch noch nicht ausreichend erforscht, deshalb sagte Professor Kullmann: „Man beginnt erst jetzt zu verstehen“. Auch über die Ursachen kann derzeit noch keine endgültige Aussage getroffen werden.

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