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Presseerklärung der Kliniken Nordoberpfalz AG

November 2017

Presseerklärung der Kliniken Nordoberpfalz AG zum Urteil des Landgerichts Magdeburg gegen einen Arzt der Kliniken Nordoberpfalz AG

Tief betroffen teilt die Kliniken Nordoberpfalz AG mit, dass ein beschäftigter Arzt am 22. November 2017 in einem Berufungsprozess vor dem Landgericht Magdeburg bezüglich des Bezugs kinderpornographischer Schriften in Tateinheit mit zwei Fällen schweren sexuellen Missbrauchs einer Minderjährigen zu zwei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt wurde.

In einer Verhandlung im November 2016 am Amtsgericht Wernigerode wurde der Mann zu einer Haftstrafe von drei Jahren und drei Monaten verurteilt. Der Arzt hatte sich in der Hauptverhandlung vor dem Jugendschöffengericht geständig gezeigt, jedoch Berufung eingelegt. In dieser Verhandlung wurde das Strafmaß auf zwei Jahre und drei Monate Haft reduziert.

Die Kliniken Nordoberpfalz AG erhielt erst nach dem gestrigen Urteil Informationen über das Ausmaß der Vorwürfe und hat unmittelbar nach Bekanntwerden dieses Urteils eine sofortige Suspendierung gegen den Angestellten ausgesprochen. Die Vorfälle stehen in keinem Zusammenhang mit der beruflichen Tätigkeit des Mannes innerhalb der Kliniken Nordoberpfalz AG.

Aufgrund der Verurteilung in der zweiten Instanz vor dem Landgericht Magdeburg am 22. November 2017 ist für die Kliniken Nordoberpfalz AG eine Weiterbeschäftigung nicht tragbar. Der Mann wurde mit sofortiger Wirkung freigestellt. Entsprechende arbeitsrechtliche Schritte wurden unverzüglich eingeleitet.

Die Kliniken Nordoberpfalz AG distanziert sich ausdrücklich von den genannten Vorfällen. Diese stehen in keinem Zusammenhang mit den medizinischen Leistungen der Kliniken Nordoberpfalz AG oder einzelner Standorte.