Bunter Kreis HP

Sonnenschein mit Handicap

September 2017

Paula ist 20 Monate alt. Ein süßer Blondschopf, der gerne lacht. Sie ist lebhaft und aufgeweckt. Papa Marcel nennt sie „Mausebär“, Mama Sylvia „Paulissima“. Sie lieben ihre Kleine, das ist offensichtlich. Doch häufig fließen auch Tränen.
Vor allem bei Paula und ihrer Mama. Denn Paula ist krank. Sie leidet an einer Hirnanomalie. Dabei erschien am Anfang alles in Ordnung. „Während der Schwangerschaft gab es keine Komplikationen“, erzählt Sylvia Lang (35). „Die Geburt verlief völlig normal. Es gab nichts Auffälliges.“

Paula ist 20 Monate alt. Ein süßer Blondschopf, der gerne lacht. Sie ist lebhaft und aufgeweckt. Papa Marcel nennt sie „Mausebär“, Mama Sylvia „Paulissima“. Sie lieben ihre Kleine, das ist offensichtlich. Doch häufig fließen auch Tränen.
Vor allem bei Paula und ihrer Mama. Denn Paula ist krank. Sie leidet an einer Hirnanomalie. Dabei erschien am Anfang alles in Ordnung. „Während der Schwangerschaft gab es keine Komplikationen“, erzählt Sylvia Lang (35). „Die Geburt verlief völlig normal. Es gab nichts Auffälliges.“

Das galt auch für die ersten fünf Lebensmonate. Doch dann schrie die Kleine sehr häufig. Die Eltern dachten, Paula sei ein Schrei-Baby und suchten die Schreiberatung auf. „Die Frau dort hat uns in einen Pekip-Kurs geschickt“, erzählt Sylvia Lang. „Und sie hat eine ärztliche Untersuchung angeraten.“ Also ging es zur Kinderärztin. Die stellte Ende Juni fest, Paula entwickelt sich nicht altersgerecht. „Sie meinte, es sieht nach einer Spastik aus. Wir sollten das im Sozialpädiatrischen Zentrum abklären.“

Sprache und Motorik
Was das bedeutet, war den Eltern zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar. Stutzig wurde Sylvia erst, als sie schon nach vier Wochen einen Termin im SPZ erhielt, obwohl die Wartezeit ursprünglich drei bis vier Monate betragen sollte. „Da war mir klar, es stimmt etwas nicht. Aber uns war nicht klar, dass es so etwas Großes ist.“ Die Experten im SPZ bestätigten, dass Paula an einer Spastik leidet. Sie wurde Anfang September zu einer Magnetresonanztomographie (MRT) in die Kinderklinik eingewiesen. „Am Mittwoch kamen wir in die Kinderklinik. Am Dienstag darauf hat man uns im SPZ erklärt, dass sich bei Paula die vordere Hirnfront nicht ausgebildet hat. Der Bereich, der für Sprache und Motorik zuständig ist“, erzählt Sylvia. „Auch da war uns noch nicht klar, was das bedeutet.“ Denn bis auf das häufige Weinen wirkte Paula eigentlich normal.

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