Die SPD-Stadtratsfraktion um Oberbürgermeister Kurt Seggewiß (l.) besuchte am Freitagabend die Zentrale Notaufnahme am Klinikum Weiden. Foto: Kliniken Nordoberpfalz AG

Viel Lob, große Anerkennung und eine „kleine Blutauffrischung“

SPD-Stadtratsfraktion und OB Kurt Seggewiß besuchen kurz vor Weihnachten die Notaufnahme am Klinikum Weiden

Erfreulicher Abschluss eines ungemein stressigen Tages: Nachdem die Ärzte und das Pflegepersonal der Zentralen Notaufnahme der Kliniken Nordoberpfalz AG am Freitag aufgrund des Blitzeises über 150 Patienten zu behandeln hatten, konnten sie am Abend kurz durchatmen. Die SPD-Stadtratsfraktion um Oberbürgermeister Kurt Seggewiß und Fraktionsvorsitzenden Roland Richter hatten viel Lob, große Anerkennung sowie eine „kleine Blutauffrischung“ in flüssiger, aber alkoholfreier, Form im Gepäck. „Ihre Arbeit ist gar nicht hoch genug ein- und wertzuschätzen“, lobte OB Seggewiß den Einsatz des Personals, das auch an den Feiertagen rund um die Uhr Dienst hat.

Es ist schon zu einer schönen Tradition geworden, dass die SPD-Stadträte einen Tag vor dem Heiligen Abend sich die Zeit nehmen, den Mitarbeitern der Zentralen Notaufnahme der Kliniken Nordoberpfalz AG  einen Besuch abstatten und ihnen für ihre Arbeit danken. In zwei Tagen besuchen die Lokalpolitiker dabei insgesamt acht Dienststellen in der Stadt Weiden, darunter auch das Klinikum Weiden. „Heuer ist es ein besonderer Tag“, wusste dann auch OB Seggewiß. Denn aufgrund des Eisregens sei Arbeit am Anschlag angesagt gewesen. „Dafür einfach nur ein herzliches Dankeschön“, so das Stadtoberhaupt.

Die SPD-Delegation wurde von AG-Vorstand Josef Götz empfangen, der in seiner kurzen Begrüßungsrede in die gleiche Kerbe schlug. „Was hier 365 Tage im Jahr rund um die Uhr bei ständigen Veränderungen geleistet wird, ist nicht selbstverständlich. Das ist nur zu bewerkstelligen, wenn die Mitarbeiter voll motiviert und bestens ausgebildet sind“, sagte Götz und fügte an: „Sie gehören bei unserer medizinischen Versorgung zur Spitzenklasse der Kliniken Nordoberpfalz AG“, so Götz weiter. Der Besuch der Politik sei kurz vor Weihnachten eine Wertschätzung der Arbeit – nicht nur der in der Notaufnahme, sondern der in allen Bereichen des Klinik-Verbundes. „Die politischen Entscheidungsträger sehen, was unsere Mitarbeiter tagtäglich leisten“, freute sich der Vorstand, der sich für die Unterstützung der Politik in allen Bereichen bedankte.

SPD-Stadtratsfraktionsvorsitzender Richter wünschte sich, dass trotz der nicht immer einfachen Rahmenbedingungen die AG-Mitarbeiter ihre Freude am Beruf erhalten. In diesem Zusammenhang nannte er vor allem den offensichtlich erkennbaren Trend, dass immer mehr Menschen den direkten Gang in die Notaufnahmen der Krankenhäuser suchen und oftmals nicht mehr den Weg über die niedergelassenen Ärzte suchen.

AG-Vorstand Götz nutzte die Gelegenheit des SPD-Besuches und führte die Politiker durch die Räume der neuen Zentralen Notaufnahme, die am 9. Januar 2017 offiziell in Betrieb gehen und dann nach der Renovierung der aktuellen Notaufnahme dreimal mehr Fläche bieten wird. Er nahm Richters Anmerkung zu dem sich veränderten Patientenverhalten auf und wies darauf hin, dass in den neuen Räumlichkeiten auch Behandlungsmöglichkeiten für die Bereitschaftspraxis der niedergelassenen Ärzte geschaffen worden sind. Die Kliniken Nordoberpfalz AG sei „guter Dinge, dass die  laufenden Verhandlungen mit den Niedergelassenen, sich in der neuen Notaufnahme anzusiedeln, von Erfolg gekrönt sein werden“.