Zweiter Neuro Uro Tag

Warum Babys Windeln brauchen – Zweiter Neuro-Uro-Tag in Weiden

Babys, viele alte Menschen und Personen mit Autoimmunkrankheiten haben eines gemeinsam: Das zentrale Nervensystem steuert die Harnblase nicht genug. Ein Tabuthema? Nicht beim zweiten Neuro-Uro-Tag.
Da wurde alles offen angesprochen. So zum Beispiel, dass fünf bis acht Mal am Tag der Gang zur Toilette normal sei. Alles andere könnte auf eine Blasenfunktionsstörung hindeuten. Chefarzt Professor Thomas Bschleipfer, Urologe am Klinikum Weiden, hatte ein Vortragsprogramm zusammengestellt, das sich generell mit Blasenleiden beschäftigte und ganz besonders auf die Situation von MS-Kranken einging. Bei dieser Autoimmunkrankheit treten besonders häufig Störungen der Blasenfunktion auf. In sechs Vorträgen von Ärzten wurden Krankheitsbilder aufgezeigt und Therapien erläutert.

Die Zusammenhänge erläuterte Bschleipfer gleich zu Beginn. Die Nervenverbindungen vom Gehirn über das Rückenmark sorgen für die geregelte Funktion der Blase. Dieses Organ diene als Kapazitätsgefäß und auch als „Austreibungsorgan“. Störungen gibt es, wenn Gehirn, Rückenmark und Blase nicht mehr miteinander kommunizieren können. Dies sei bei vielen MS-Kranken, Diabetikern oder M.Parkinson-, Demenz- und Schlaganfallpatienten der Fall. Die Nerven verlieren ihre „Leitfähigkeit“.

Hier geht es zum kompletten Artikel des Neuen Tages!