Kurzprofil

Klinik für Anästhesie und operative Intensivmedizin

Patient und Anästhesist verbindet ein besonderes Vertrauensverhältnis. Schon vor der Operation planen unsere Anästhesisten mit ihren Patienten das Vorgehen und berücksichtigen dabei die individuellen Risiken und Bedürfnisse. Grundvoraussetzung sind das ausführliche Narkosegespräch, die körperliche und, falls nötig, die apparative Untersuchung.

Dank moderner Techniken können wir auch Frühgeborene und alte Menschen – trotz oftmals schwerer gesundheitlicher Beeinträchtigungen – sicher narkotisieren.

Aufgabe des Anästhesisten ist es, lebenswichtige Funktionen während der Operation zu überwachen, für Schmerzfreiheit zu sorgen, auf Lagerungsschäden zu achten und sofort zu reagieren, wenn etwas passiert.

Fakten zur Gesamtabteilung Anästhesiologie

  • Personalschlüssel *1/9/33 (*Chefarzt/Oberärzte/Assistenzärzte). Insgesamt arbeiten in unserer Klinik 36,5 Vollkräfte in unterschiedlichen Zeitmodellen.
  • 13000 Narkosen/Jahr: Alle gängigen Verfahren der Allgemein- und Regionalanästhesie inkl. fiberoptischer Intubation und seitengetrennter Beatmung mittels Doppellumentubus. Besondere Berücksichtigung findet die perioperative Schmerztherapie (einschließlich Kathetertechniken) und geburtshilfliche Epiduralanästhesie zur schmerzfreien Geburt.
  • Etwa 10% Kinder unter 5 Jahre
  • Etwa 1850 Intensivpatienten im Jahr 2015
  • Etwa 600 Notarzteinsätze/Jahr mit dem Notarzteinsatzwagen in Weiden und zahlreiche Notarzteinsätze unter Tag in Kemnath, Eschenbach und Tirschenreuth
  • 1380 Notarzteinsätze/Jahr auf dem RTH (Christoph 80) in Zusammenarbeit mit dem Klinikum Amberg
  • Volle Weiterbildung für Anästhesie, spezielle Intensivmedizin, Schmerztherapie

Behandlungsschwerpunkte

  • Alle gängigen Verfahren der Allgemein- und Regionalanästhesie
  • Prästationäre Untersuchungen zur Anästhesie
  • Akut-Schmerzdienst
  • Operative Intensivmedizin
  • Inner- und außerklinische Rettungsmedizin
  • Nachoperative Schmerztherapie
  • Behandlung schwerstkranker Patienten
  • Invasive & nicht-invasive Beatmung
  • Bronchoskopie
  • Apparative Nierenersatztherapie
  • kinetische Therapie durch Rotorest und Pulmonair-Betten
  • Versorgung von polytraumatisierten Patienten
  • Therapie von schweren Mehrorganversagen infolge von Verletzungen oder schweren Infektionen