Plastische Korrektur der Ohrläppchen

Chefarzt Prof. Dr. med. Dr. phil. Th. Bschleipfer, F.E.B.U.
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Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient,

Veränderungen der Ohrläppchen können durch unterschiedliche Weise entstehen.

Durch künstliches Dehnen der Ohrläppchen, sog. Flesh Tunnels, beispielsweise wird ein Ohrloch derart vergrößert, dass dieses sich von selbst nicht mehr auf natürliche Weise verkleinern oder gar verschließen kann. Auch durch Tragen schweren Ohrschmuckes kann es vorkommen, dass ein Ohrloch einreißt, gespalten oder langgezogen wird.

Sind Sie mit dem aktuellen Aussehen Ihrer Ohrläppchen unzufrieden, dann sprechen Sie uns an. Eine kosmetische Korrektur ist mit einer plastisch-chirurgischen Operation in der Regel gut möglich.

Ablauf einer Ohrläppchenkorrektur

Bei der Korrektur des Ohrläppchens ist ein sehr individuelles Vorgehen – entsprechend dem aktuellen kosmetischen Befund – ausschlaggebend. Nicht zuletzt aus diesem Grund ist eine Vorstellung und Besprechung vor geplanter Operation zwingend nötig. Die Operation wird in örtlicher Betäubung durchgeführt, welche zwischen 60 und 90 Minuten dauern kann. Zunächst wird vorsichtig und zumeist unter Verwendung einer Lupenbrille versucht, die Ohrlöcher von überkleidender Haut zu befreien. Zum Teil ist es auch nötig, überschüssiges Gewebe zu entfernen, um ein optimales Resultat zu erzielen. Abschließend wird das Gewebe so vernäht, dass das Ohrläppchen mit bestmöglichem kosmetischem Ergebnis rekonstruiert und damit wiederhergestellt wird. Hierzu werden die Wunden mit feinsten, selbstauflösenden Fäden vernäht. Eine spätere Entfernung (Fadenzug) ist somit nicht notwendig.

Verhalten nach der Korrektur

Direkt nach dem Eingriff hilft es, die entsprechende(n) Wunde(n) zu kühlen und auf dem Rücken zu schlafen. Die Ohrläppchen sollten für insgesamt ca. 3 Tage nach der Operation weder geduscht noch der Sonne ausgesetzt werden. Die Fäden lösen sich nach 10 – 14 Tagen selbstständig auf.

Welche Risiken können entstehen?

Da es sich um einen chirurgischen Eingriff handelt, können wie bei jeder Operationswunde Schwellung, Bluterguss oder Wundheilungsstörung auftreten. Eine dezidierte Aufklärung über mögliche Risiken und deren Häufigkeit erfolgt in jedem Falle vor Durchführung der Operation in einem separaten Besprechungstermin. Wir möchten, dass Sie zu jedem Zeitpunkt bestens informiert sind.

Beispiel – Flesh-Tunnel Korrektur:

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