Rheumatologie

Medizinische Klinik I

Der Bereich Rheumatologie und Klinische Immunologie der Medizinischen Klinik I betreut Patienten aus dem gesamten Spektrum der entzündlich-rheumatischen und autoimmunologischen Erkrankungen.

Dazu zählen die primär entzündlichen Erkrankungen der Gelenke (= Arthritiden: z. B. rheumatoide Arthritis, Spondyloarthritiden, Gicht, Sarkoidose), der Muskeln (= Myositiden: Dermatomyositis, Polymyositis), des gefäßführenden Bindegewebes (= Kollagenosen: z. B. Systemischer Lupus erythematodes, Sklerodermie, Mischkollagenose, Sjögren-Syndrom) und der Gefäße (= Vasculitiden: z. B. Morbus Wegener, Churg-Strauss-Syndrom, mikroskopische Polyangiitis, Panarteriitis nodosa, Purpura Schönlein-Henoch, Kryoglobulinämie, Takayasu-Arteriitis, Arteriitis temporalis/Polymyalgiarheumatica, M. Behcet).

Neben den Gelenken sind häufig auch innere Organe, wie z. B. Nieren, Lunge, Gefäße, Nervensystem oder das Herz betroffen. Besonderer Wert wird deshalb auf eine interdisziplinäre Diagnostik und Behandlung gelegt. In dieser Hinsicht bestehen enge Kooperationen mit anderen Instituten und Abteilungen des Klinikums (Radiologie, Nuklearmedizin, Pulmologie, Nephrologie, Gefäßchirurgie, Orthopädie).

Die Indikationsstellung und die Durchführung einer medikamentösen Therapie erfolgt nach nationalen und internationalen Qualitätsstandards. Die Diagnostik und Therapie-Einleitung dieser Erkrankungen kann in den meisten Fällen ambulant erfolgen, so dass die Patienten durch die Rheumatologische Ambulanz betreut werden.