PET-CT-Zentrum

Institut für Nuklearmedizin

Das Klinikum Weiden verfügt seit Dezember 2008 über ein Kombinationsgerät aus Positronenemissionstomographen und Computertomographen, kurz PET/CT-Scanner genannt.

Ein PET/CT-Scanner ermöglicht die Verbindung von funktioneller Bildgebung und hoher anatomischer Auflösung und ist in vielen medizinischen Feldern derzeit das modernste und genaueste Untersuchungsverfahren auf das bei zahlreichen Fragestellungen zurückgegriffen wird.

In der Diagnostik von bösartigen Tumoren können zum Beispiel mit Hilfe des PET/CT Herde bereits ab einer Größe von 5mm als vom Tumor befallen identifiziert werden.

Die PET/CT erlaubt damit in einem sehr frühen Stadium die Abgrenzung zwischen gutartigen und bösartigen Gewebe-Veränderungen und ermöglicht eine weit bessere Aussage zur exakten Ausdehnung eines Tumors und damit eine bessere Planung des therapeutischen Vorgehens.

Die PET/CT wird auch zur frühzeitigen Erkennung der Alzheimer-Demenz eingesetzt. Wo andere bildgebende Verfahren noch keine Veränderungen am Gehirn nachweisen können, lassen sich im PET-Bild bereits eindeutig krankhafte Veränderungen mit Reduktion des Hirnstoffwechsels erkennen.

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