Herzdiagnostik

Institut für Radiologische Diagnostik, Interventionelle Radiologie und Neuroradiologie

Das Institut verfügt über einen modernen 128-Zeilen-Spiral-Computertomographen, der es ermöglicht, große Körperbereiche in kürzester Zeit hochauflösend zu untersuchen. Dieses Gerät erlaubt es, nichtinvasiv (ohne Katheter) in wenigen Sekunden die Herzkranzgefäße oder auch Coronarbypässe darzustellen, um relevante Engstellen an den herzversorgenden Gefäßen auszuschließen. Auch können damit Herzklappen hochauflösend dargestellt werden, um einen minimal invasiven Klappenersatz zu planen.

Mit dem MRT ist es möglich, direkt die Funktion und die Durchblutung des Herzmuskels abzubilden. Dies kann in Ruhe und unter medikamentöser Belastung erfolgen, wodurch eine relevante koronare Herzerkrankung nachgewiesen oder ausgeschlossen werden kann. Falls eine Belastungsuntersuchung geplant ist (sog. Stress-MRT), gilt es, am Untersuchungstag zuvor auf Kaffee, schwarzen Tee und dunkle Schokolade zu verzichten.

Auch können Vernarbungen des Herzmuskels mit dem MRT sichtbar gemacht werden, wodurch man abgelaufene Herzinfarkte oder Herzmuskelentzündungen nachweist. Die MRT ist das einzige Verfahren, mit dem nichtinvasiv eine Herzmuskelentzündung diagnostiziert werden kann.

3D-Darstellung

3D-Darstellung des Herzens und der Herzkranzgefäße mittels hochauflösender Computertomographie.

MRT- Untersuchung

Ausschnitt einer MRT- Untersuchung des Herzens.

Vorbereitung /Voraussetzungen für ein Herz-MRT:

Am Tag der Untersuchung sollten Sie keine blutdrucksteigenden Lebensmittel zu sich nehmen, das heißt: Kein Kaffee, keine Cola, kein schwarzer Tee, keine dunkle Schokolade.

Es darf auch keine Zigarette vor der Untersuchung geraucht werden.

Ansonsten kann ein normales Frühstück bzw. Mittagessen eingenommen werden.