Die Fachweiterbildungsteilnehmer A&I mit Leiter Stefan Wurzer und Praxisanleiterin Claudia Bartmann besuchten drei Tage lang die Bundeshauptstadt Berlin.

Abwechslungsreiche und informative Tage in Berlin erlebt

Teilnehmer der Fachweiterbildung A&I besuchen Bundeshauptstadt – Rettungsstelle und Intensivstationen am Virchow Campus beeindrucken

Endlich: Am 13. Juni 2016 haben sich die Teilnehmer der Fachweiterbildung A&I der Ausbildungsakademie NEW LIFE der Kliniken Nordoberpfalz AG auf ihre Studienfahrt nach Berlin begeben. Bei mäßig gutem Wetter starteten sie ihre dreitägige Reise in Begleitung der Lehrkräfte Stefan Wurzer und Claudia Bartmann. Auf dem Stundenplan standen der Besuch der chirurgischen Rettungsstelle und einer chirurgischen Intensivstationen des Virchow Campus sowie eine Führung durch das Medizinhistorische Museum der Charité.

Nach ca. fünf Stunden Fahrt erreichte die Gruppe Berlin. Nachdem die Hotelzimmer bezogen wurden, ging es ab ins Großstadtleben. Nach einer kurzen Phase der freien Gestaltung ließen die Teilnehmer den Abend mit einem gemeinsamen Essen im sensationellen Steakrestaurant „Tauro“ ausklingen.

Der nächste Morgen begann mit einem großen Programm. Es wurde der Virchow Campus der Charité Berlin besucht, wo es eine ausführliche Führung durch die chirurgische Rettungsstelle gab. Besonders interessant dabei war aufgrund der aktuellen Geschehnisse die perfekte Organisation des Katastrophenmanagements mit dem Auftrag, Großschadenslagen zu begegnen. Das Konzept sowie die einzelnen Versorgungspunkte und die logistische Umsetzung wurden in diesem Zusammenhang sehr ausführlich und engagiert erklärt.

Als nächster Programmpunkt war die Führung über die chirurgische Intensivstation 21i vorgesehen, auf der die Abläufe und Gegebenheiten einer großen Intensivstation für Transplantationsmedizin nahe gebracht  und vorgeführt wurden. Dabei war nicht ohne Stolz feststellen, dass sich die Kliniken Nordoberpfalz AG in Sachen Medizin, Pflege und Ausstattung im Vergleich mit der renommierten Berliner Charité nicht zu verstecken braucht.

Den Nachmittag verbrachten die Gruppe mit einer Führung durch das Medizinhistorische Museum am Campus Mitte. In der eineinhalbstündigen Führung erhielt sie einen ausführlichen und teils amüsanten Einblick in die Geschichte der Medizin und deren Entwicklungen. Besonders interessant für die zukünftigen Fachkrankenpfleger(innen) für die Intensivpflege waren hier die verschiedenen Präparate unterschiedlicher Organsysteme, vom gesunden bis hin zum krankheitsbedingt veränderten Organ, die von Prof. Dr. Virchow über viele Jahre hinweg akribisch gesammelt und archiviert wurden.

Nach so viel medizinischem Input klang der Tag mit einem Musical-Besuch aus. Am letzten Tag der Studienfahrt  erfuhren die Teilnehmer bei einer zweistündigen und sehr gut organisierten Stadtrundfahrt  viel über die Geschichte und die Stadtentwicklung der Hauptstadt.  Im Anschluss  ging es voller neuer Eindrücke wieder Richtung Weiden. (Verfasser: Julia Harant, Thomas Kick)