News der Kliniken Nordoberpfalz AG

Aus Besprechungen wird gute Tat

Betriebsrat und Personalleitung der Kliniken Nordoberpfalz spenden 300 Euro an Stiftlandsternenkinder e.V.

Dass eine enge Abstimmung zwischen Betriebsrat und Personalleiter wichtig ist, ist nicht ungewöhnlich. Außergewöhnlich ist es eher, dass aus genau diesen Besprechungen jetzt eine gute Tat geworden ist. Denn in vielen Gesprächen und Terminen zwischen Betriebsrat und Personalleiter wurde immer wieder etwas Geld gesammelt, das jetzt einem guten Zweck zukommt – dem Stiftlandsternenkindern e.V..

Die Idee dazu kam von Gunar Prauschke vom Betriebsrat der Region Nord und wurde von Martin Neuhaus, Personalleiter der Kliniken Nordoberpfalz, gern angenommen. „Wir stimmen uns sehr häufig ab und dabei haben alle Teilnehmer immer wieder selbst etwas in ein Sparschwein einbezahlt. Insgesamt kamen so rund 300 Euro zusammen und dieses Geld wollten wir für einen guten Zweck spenden“, erklärt Gunar Prauschke, der dann auch den Vorschlag brachte, den Stiftlandsternenkinder e.V. zu unterstützen.

Seit 2016 engagiert sich der Verein für die Versorgung, Entlastung und Unterstützung von Familien mit lebensverkürzt oder chronisch erkrankten Kindern, bietet individuelle Hilfsangebote und kümmert sich auch um die Geschwisterkinder. Und genau hierfür soll die Spende auch genutzt werden: „Wir haben jährliche Aktionen, bei denen sich Geschwisterkinder von erkrankten Kindern kennenlernen und austauschen können. Dabei geht es nicht nur um eine Ablenkung von den täglichen Belastungen, sondern auch darum, sich selbst in seiner Rolle besser kennen zu lernen“, erklärt Beatrix Kempf, 1. Vorsitzende des Stiftlandsternenkinder e.V., die sich für die Spende bedankte. Als Beispiel verwies sie auf den letzten Aktionstag, an dem mit Geschwisterkindern eine Lamaführung gemacht wurde.

Der Verein ist in der gesamten nördlichen Oberpfalz und darüber hinaus tätig. Mittlerweile besteht das Team aus fünf Pflegefachkräften, die sich der Familienpflege angenommen haben. Je nach Aufwand und Hilfebedarf erhalten Familien dabei eine Pflegekraft zugeteilt, die sich individuell auf die Problemlagen und Hilfewünsche einstellt und die Familien in vielen Bereichen unterstützt.

Spendenmöglichkeit für die Stiftlandsternenkinder e.V.: Raiffeisenbank im Stiftland, IBAN: DE50 7539 0000 0000 3700 70, BIC: GENODEF1WSS

 

 

Erfolgreiche Ausbildung in einem der schönsten Berufsfelder

27 Absolventinnen und Absolventen schließen Generalistische Pflegeausbildung mit Examen erfolgreich ab

27 junge Frauen und Männer haben nach der Ausbildung in den Häusern der Kliniken Nordoberpfalz die Generalistische Pflegeausbildung ihr Examen bestanden. Die dreijährige Pflegeausbildung begann im September 2018. Jetzt haben elf Auszubildende ihr Examen mit dem Schwerpunkt Gesundheits- und Kinderkrankenpflege abgelegt, 16 mit dem Schwerpunkt Gesundheits- und Krankenpflege.

Michaela Hutzler, Medizinische Direktorin der Kliniken Nordoberpfalz und Leiterin der Akademie NEW LIFE, gratulierte den jungen Frauen und Männern zum bestandenen Abschluss und hielt fest, dass diese jetzt über eine Ausbildung mit besten Zukunftschancen in einem der schönsten Berufsfelder überhaupt verfügen würden. „Sie haben gelernt, zu beobachten, hinzuhören und sich einzufühlen. Dieses Wissen und diese Fähigkeiten und Emotionen können nicht von Maschinen ersetzt werden. Ich wünsche Ihnen, dass Sie auch weiterhin das Glück haben, das zu mögen, was Sie täglich tun und das tun zu dürfen, was Sie mögen“, gab Michaela Hutzler den neuen Pflegefachkräften mit auf den Weg.

Roland Grillmeier, Aufsichtsratsvorsitzender der Kliniken Nordoberpfalz AG und Landrat des Landkreises Tirschenreuth, zeigte sich – gerade im Hinblick auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Ausbildung – von den Leistungen beeindruckt: „Sie haben eine herausfordernde Zeit hinter sich gebracht und ich wünsche Ihnen, dass Sie ihre Leidenschaft auch in Zukunft weiterverfolgen können. Denn das macht glücklicher als alles andere“.

Einen Vergleich zwischen der abgeschlossenen Ausbildung und einem erfolgreichen Triathlon zog Ausbildungsleiterin Tanja Chlup. Doch statt Schwimmen, Radfahren und Laufen hätten die 27 Auszubildenden tausende Stunden Theorie und Praxis und einen dreiteiligen Abschluss-Marathon erfolgreich hinter sich gebracht – eine Leistung, die höher als jeder sportliche Wettbewerb einzuschätzen sei. Innerhalb der drei Jahre in verschiedenen Einsatz- und Fachgebiete in unterschiedlichen Einrichtungen der Pflege hätten die Absolventinnen und Absolventen einen umfassenden Einblick und unschätzbares Wissen erhalten. „Heute bekommen Sie mit ihrem Examen die Finisher-Medaille für eine unglaubliche Leistung in den vergangenen drei Jahren. Und es freut mich, dass Ihr Weg in der Pflege weitergehen wird!“

Die Klassensprecher Eileen Sonntag und Marco Brünsch blickten vor der Zeugnisübergabe auf die vergangenen drei Jahre zurück – eine Zeit, in der die Auszubildenden aufgrund der Corona-Pandemie in den Rang der Systemrelevanz aufgestiegen waren. Dadurch seien die Patientinnen und Patienten sowie die Kolleginnen und Kollegen noch stärker in den Mittelpunkt des täglichen Lebens gerückt.

Den besten Notenschnitt der 27 Absolventinnen und Absolventen erreichten Eileen Sonntag (1,33), Tatjana Birner, Michelle Bock, Lena Kleber, Birgit Schell und Lucas Wohlrab (je 1,66).

Der feierlichen Verabschiedung vorausgegangen war ein Gottesdienst, bei dem Pfarrer Dominic Naujoks, evangelischer Seelsorger am Klinikum Weiden, den Absolventinnen und Absolventen Gottes Segen wünschte.

 

 

Damion macht die 1.000 voll

1.000 Geburt des Jahres 2021 am Klinikum Weiden

Vor einigen Tagen konnte man sich am Klinikum Weiden über ein ganz besonderes Jubiläum freuen – nämlich die 1.000 Geburt des Jahres! 3.630 Gramm schwer und 53 cm groß war Damion, als er am Freitagabend als 1.000 Geburt des Jahres das Licht der Welt erblickte.

„Es ist alles bestens, wir sind sehr glücklich und uns geht es hervorragend – das ist das Wichtigste“, so Mama Nicole und Papa Sebastian. Auch Michelle freut sich über den kleinen Bruder.

Zu diesem besonderen Jubiläum gratulierten jetzt die leitende Oberärztin der Geburtshilfe, Dr. Ines Erhardt, Assistenzärztin Dr. Denisa Kazdova, Hebamme Anita Schmidt-Huber und Stationsleiterin Elisabeth Kick. Sie überraschten Mama Nicole und Damion mit einem kleinen Geschenk und wünschten der Familie einen guten Start zuhause.

 

 

Dank für unschätzbare Unterstützung

Kliniken Nordoberpfalz bedankt sich bei „Helfenden Händen“ der Bundeswehr für Einsatz von Dezember bis Mai

Rund fünf Monate lang wurden die Kliniken Nordoberpfalz während der Hochphase der Corona-Pandemie durch die „Helfenden Hände“ der Bundeswehr unterstützt. Die Einsatzbereiche der mehr als 50 Soldatinnen und Soldaten, die in dieser Zeit für den Klinikverbund eingesetzt waren, waren dabei äußerst vielfältig – und ihre Unterstützung eine enorme Erleichterung für die Kliniken Nordoberpfalz. Jetzt war es an der Zeit, ein großes Dankeschön zu sagen.

Im Labor, in der Mitarbeiter-Abstrichstelle, im Eingangsbereich und bei den Einlasskontrollen, in der Notaufnahme und auf den Stationen selbst und vor allem im Impfzentrum der Kliniken Nordoberpfalz unterstützten die „Helfenden Hände“ während ihres Einsatzes am Klinikum Weiden und am Krankenhaus Tirschenreuth das Personal des Klinikverbunds. „Ohne Ihre Hilfe hätten wir viele Abläufe nicht so durchführen können, wie es mit Ihnen allen möglich war. Ich denke dabei nur an unser klinikinternes Impfzentrum, für das Sie unersetzlich waren“, so Michaela Hutzler, Medizinische Direktorin der Kliniken Nordoberpfalz, die sich für die außerordentliche Einsatzbereitschaft und Motivation der Soldatinnen und Soldaten bedankte, die auch an Weihnachten und Feiertagen täglich ihren Dienst antraten. „Sie waren eine enorme Entlastung und Unterstützung für alle Kolleginnen und Kollegen!“ Eine Einschätzung, die Dr. Thomas Egginger, Vorstand der Kliniken Nordoberpfalz, bestätigte: „Vielen Dank für Ihre unschätzbare Hilfe in einer außerordentlich turbulenten Zeit! Wir sind stolz, so eine Unterstützung erhalten zu haben!“

Der Einsatz der „Helfenden Hände“ begann am 21. Dezember und endete Mitte Mai, als die Inzidenzzahlen deutlich gesunken waren. Bis zu diesem Zeitpunkt war der Einsatz mehrfach verlängert worden und insgesamt 51 Soldatinnen und Soldaten in diesem Zeitraum für den Klinikverbund tätig. Bei dem kleinen Empfang stellte Medizinische Direktorin Michaela Hutzler den Soldaten kurz die aktuelle Situation dar. So sei das klinikinterne Impfzentrum inzwischen wieder rückgebaut worden, weil alle Kolleginnen und Kollegen, die sich für eine Impfung angemeldet hatten, geimpft wurden. Weiterhin in Betrieb sei hingegen die Mitarbeiter-Abstrichstelle, in der ebenfalls viele „Helfenden Hände“ unterstützt hatten. Noch immer werden hier wöchentlich rund 1.000 Tests durchgeführt. Der größte Unterschied sei aber die Behandlung von CoVid-19-Patienten. Mussten zum Beginn des Einsatzes der „Helfenden Hände“ am Klinikum Weiden und am Krankenhaus Tirschenreuth noch Patienten auf mehreren Stationen behandelt werden, so hat sich dies inzwischen enorm reduziert – derzeit werden durchschnittlich ein bis zwei CoVid-Patienten auf der Infektionsstation am Klinikum Weiden behandelt. Alle anderen Standorte sind CoVid-frei.

 

 

Ausbildung unter erschwerten Bedingungen bestens gemeistert

Rund 30 junge Menschen absolvieren erfolgreich Ausbildung zu Operationstechnischen Assistenten und Krankenpflegehilfe bei Kliniken Nordoberpfalz

Es war ein feierlicher Abschluss in einer besonderen Zeit für die jungen Menschen, die ihre Ausbildung zu Operationstechnischen Assistenten und zur Krankenpflegehilfe bei der Kliniken Nordoberpfalz abgeschlossen haben. In der Berufsfachschule für Operationstechnische Assistenten freute man sich über 10 Absolventinnen, die Berufsfachschule für Krankenpflegehilfe meisterten 19 neue Fachkräfte.

Bei der feierlichen Verabschiedung in der Personalcafeteria am Klinikum Weiden bedankte sich Michaela Hutzler, Medizinische Direktorin und Leiterin der Akademie NEW LIFE, bei allen Absolventen für ihren zukünftigen Einsatz in der medizinischen Versorgung der Region. Sie gab den Absolventen zudem mit auf den weiteren Lebensweg, wofür die Abkürzung ihrer Ausbildung auch stehen könnte. Kraft, Power und Herzblut sollten die Krankenpflegehelfer mitnehmen, Offenherzig, Tapfer und Aktiv die Operationstechnischen Assistenten bleiben. Das Lernen werde aber immer weitergehen, erklärte die Medizinische Direktorin: „Auch wenn Sie alle jetzt einen neuen Lebensabschnitt beginnen, wird Sie das Lernen in Ihrem Beruf weiterhin begleiten. Sie sind bestens für alles vorbereitet, was noch vor Ihnen liegt!“

Jutta Hammer, Schulleiterin der Berufsfachschule für Krankenpflegehilfe sowie der Berufsfachschule für Operationstechnische Assistenten, gratulierte den Absolventen zum Abschluss der Ausbildung. Sie zeigte sich beeindruckt, wie alle Herausforderungen der Ausbildung gemeistert werden konnten, weil die Auswirkungen der Corona-Pandemie, zum Beispiel durch Homeschooling mit Videokonferenzen, starke Einschnitte für alle bedeuteten. „Umso mehr freut es mich, dass Sie alle so engagiert und motiviert waren und alle Widrigkeiten so gut bewältigen konnten“, betonte Jutta Hammer: „Behaltet eure Persönlichkeiten, bewahrt euch eure Träume und Ziele und vergesst nicht, zu hinterfragen!“

Den besten Notenschnitt der 19 Absolventinnen und Absolventen (18 junge Frauen und 1 junger Mann) der Krankenpflegehilfe erreichten Julia Hiller, Lisa Zeiler (1,0), Constanze Dotzauer, Lisa Frohnhöfer, Alina Hirsch und Christina Merl (1,2). Fünf dieser 19 beginnen jetzt die Ausbildung zur Pflegefachkraft oder bleiben als Pflegefachhelfer tätig. Die anderen 14 setzten die Ausbildung zum operationstechnischen Assistenten fort.

Diese Ausbildung zur OTA abgeschlossen haben bereits zehn junge Frauen. Klassenbeste waren dabei Sarah Eckert (1,33), Madlen Gradl, Denise Roth und Selina Seidl (1,42).

Hintergrundinformationen:

Operationstechnische Assistentinnen und Assistenten (OTA) betreuen den Patienten vor, während und unmittelbar nach der Operation, bereiten den Operationssaal für den Eingriff vor und unterstützen den Operateur bei seiner Arbeit. Die dreijährige Ausbildung umfasst theoretischen und fachpraktischen Unterricht (1.600 Stunden) sowie eine praktische Ausbildung (3.000 Stunden). Nach dem ersten Jahr der Ausbildung erhalten OTA-Auszubildende den Abschluss als Pflegefachhelfer. Das bedeutet, dass sie nach der dreijährigen Ausbildung zwei Berufsabschlüsse haben.

Pflegefachhelferinnen und Pflegefachhelfer unterstützen Pflegefachkräfte bei der Betreuung kranker Menschen aller Altersgruppen und führen selbstständig grundpflegerische Tätigkeiten. In der einjährigen Ausbildung werden grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten zur qualifizierten Pflege vermittelt.

 

 

Detaillierter Einblick in die neuen OP-Säle am Krankenhaus Tirschenreuth

Chefärzte des Krankenhauses Tirschenreuth stellen niedergelassenen Ärzten den neuen OP-Bereich vor

Die neuen OP-Säle am Krankenhaus Tirschenreuth bieten beste Voraussetzungen für alle Operationen und Eingriffe in der nördlichen Oberpfalz. Davon konnten sich jetzt einige niedergelassene Ärzte sowie Franz Stahl (Bürgermeister Tirschenreuth) und Roman Schäffler (Bürgermeister Kemnath) bei einer exklusiven Führung überzeugen. Die Chefärzte des Krankenhauses Tirschenreuth erklärten dabei sowohl die neuen Räumlichkeiten als auch die Operationen, die dort durchgeführt werden.

Gemeinsam hatten die Chefärzte zu dem Blick hinter die Kulissen in die neuen OP-Säle eingeladen, die vor einigen Wochen in Betrieb genommen wurden und ein modernes Patientenmanagement im operativen Bereich ermöglichen.

Seit Herbst 2019 wurden die vier OP-Säle komplett neu gestaltet und mit modernster Technik ausgestattet. Die Arbeiten erfolgten im laufenden Betrieb, was eine entsprechend aufwändige Planung nötig machte. Eine Herausforderung für die Operateure vor Ort, die aber dennoch bestens gemeistert werden konnte – im Mittelpunkt stand dabei stets die Sicherheit und bestmögliche Versorgung der Patienten. Ganz abgeschlossen sind die Arbeiten noch nicht, denn derzeit wird der Aufwachraum noch vollständig modernisiert. Ist das erfolgt, können alle Patienten nach ihrer Operation in einem zentralen Bereich überwacht werden. Neu ist auch der OP-Saal direkt neben dem Kreißsaal. Durch diese direkte Anbindung ist jetzt eine noch schnellere Durchführung einer Sectio (Kaiserschnitt) möglich.

Die Chefärzte vor Ort zeigten aber nicht nur die OP-Säle selbst, sondern auch, was dort passiert. Gemeinsam mit Ober- und Fachärzten und dem OP- und Anästhesiepflege-Team stellten sie verschiedene Techniken vor und wie Eingriffe stattfinden. Prof. Dr. Karl-Heinz Dietl, Chefarzt der Klinik für Allgemeinchirurgie am Klinikum Weiden und Krankenhaus Tirschenreuth, erläuterte die Abläufe bei laparoskopischen Eingriffen und überließ den Gästen auch selbst einmal die Mikroskope und Greifarme. Dr. Michael Rüth stellte die Abläufe bei der Geburtshilfe dar und betonte die Wichtigkeit der direkten Anbindung des Kreißsaals an den neuen OP-Saal. Mit „Endoprothetik zum Anfassen“ informierte Dr. Thomas Neubauer-Gartzke, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie an beiden Standorten, die interessierten Besucher. Er erklärte dabei die Eingriffe an Knie- und Hüftgelenken, die vor Ort durchgeführt werden können und hatte hierfür verschiedene Prothesen in unterschiedlichen Größen vorbereitet.

Bürgermeister Franz Stahl verwies dabei auf seine eigenen Erfahrungen am Krankenhaus Tirschenreuth: „Ich bin hier bereits zwei Mal operiert worden. Es ist schon sehr beeindruckend, was hier möglich ist und geschaffen wird. Aber nicht nur die technischen Möglichkeiten, auch die Leistungen und das Engagement des Personals ist herausragend!“

Ermöglicht werden diese Eingriffe aber erst durch ein bestens ausgebildetes Team der Anästhesie, erläuterte Prof. Dr. Edgar Pscheidl, Chefarzt der Anästhesie und Intensivmedizin. Er zeigte dabei verschiedene Techniken der Beatmung und stellte die Abläufe einer Anästhesie im Detail vor. Auch Kemnaths Bürgermeister Roman Schäffler zeigte sich beeindruckt: „Hier wird hochleistungsfähige Medizin geleistet, wir haben hier echte Fachexperten, die für unsere Region da sind! Das muss uns allen bewusst sein!“

Nach den ausführlichen Informationen im OP-Bereich wurden die Besucher von Michaela Hutzler, Medizinischer Direktorin der Kliniken Nordoberpfalz, Krankenhausleiter Timo Sonntag und natürlich den Chefärzten und deren Teams noch zu einer kleinen Brotzeit eingeladen, bei der noch viele weitere Fragen rund um den OP-Bereich am Krankenhaus Tirschenreuth erklärt wurden. Ein positives Fazit zog auch Dr. Peter Deinlein, niedergelassener Arzt in Kemnath und zudem stellvertretender Bezirksvorsitzender des Bayerischen Hausärzteverbands und ärztlicher Koordinator der KVB: „Die Qualität der OP-Säle ist sehr beeindruckend! Daher war es eine gelungene Veranstaltung.“

Am Ende stand daher bei allen Teilnehmern die Bestätigung, dass Patienten vor Ort nicht nur bestens durch die operierenden Ärzte und Teams versorgt werden, sondern dass diese Versorgung und Behandlung auch in einer hervorragenden neuen Umgebung passiert. Und sobald nach der Corona-Pandemie wieder größere Veranstaltungen zugelassen sind, sollen die neuen Räumlichkeiten auch der Bevölkerung vorgestellt werden.

 

 

Betriebsrätevollkonferenz der Kliniken Nordoberpfalz AG

Vor einigen Wochen veranstaltete der Vorstand der Kliniken Nordoberpfalz AG gemeinsam mit der Gewerkschaft ver.di eine Betriebsrätevollkonferenz in der Stadthalle Neustadt/WN, an der auch die politischen Vertreter der Träger der gemeinnützigen Aktiengesellschaft, Landrat Roland Grillmeier (Landkreis Tirschenreuth), Landrat Andreas Meier (Landkreis Neustadt/WN) und Oberbürgermeister Jens Meyer (Stadt Weiden/Opf.) teilnahmen.

Dr. Thomas Egginger, Vorstand der Kliniken Nordoberpfalz AG, gab gleich zu Beginn der Veranstaltung einen aktuellen Sachstandsbericht zum Fortschritt der laufenden Sanierungsmaßnahmen, welche zum langfristigen nachhaltigen Bestand des Gesamtunternehmens unabdingbar seien.

Im Anschluss an den Bericht des Vorstandes stellten die politischen Spitzenvertreter der kommunalen Träger ihre Sicht auf die Kliniken Nordoberpfalz AG und ihre herausragende Bedeutung für die Gesundheitsversorgung in der Region, insbesondere aber auch zur Bewältigung der Corona-Pandemie, dar. Dabei erneuerten die Träger ihr klares Bekenntnis zur öffentlichen Trägerschaft der Kliniken Nordoberpfalz AG unter Tarifbindung des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst (TVöD).

Moderatorin Marina Mühlbauer (Gewerkschaftssekretärin ver.di Bezirk Oberpfalz) leitete die sich anschließende konstruktiv-kritische Diskussion der Betriebsratsvertreterinnen und -vertreter.

Am Ende der Veranstaltung ist klar, dass das oberste, gemeinsame Ziel des Vorstandes, der Vertreter der Träger und der Betriebsratsgremien sei, miteinander für den Fortbestand des Unternehmens zu arbeiten, insbesondere auch im Hinblick auf die Sicherung der Arbeitsplätze mit guten Arbeitsbedingungen für alle Beschäftigten, um weiterhin auch klare Perspektiven für Berufseinsteiger in der Pflege anzubieten.

 

 

Optimale Bedingungen für Behandlung von Infektionskrankheiten

Enorme Bedeutung der Infektionsstation und Infektiologie zeigt sich während Corona-Pandemie

Die seit Wochen geringen Inzidenzwerte zeigen sich auch in den Häusern der Kliniken Nordoberpfalz. Die Krankenhäuser Tirschenreuth und Kemnath sind seit etlichen Wochen CoVid-frei. Am Klinikum Weiden hat sich die Zahl der stationären CoVid-19-Patienten auf eine geringe Anzahl eingependelt. Diese werden auf der speziellen Infektionsstation von einem erfahrenen Team und mit herausragender ärztlicher Erfahrung im Bereich von Infektionskrankheiten behandelt.

„Die Situation hat sich deutlich entschärft. In den vergangenen Wochen haben wir durchschnittlich zwei CoVid-19-Patienten auf der Normalpflegestation versorgt, auf der Intensivstation müssen keine Patienten mit einer CoVid-Erkrankung mehr behandelt werden“, erklärt Michaela Hutzler, Medizinische Direktorin der Kliniken Nordoberpfalz. Eine Entwicklung, über die man sich im Klinikverbund freut, bestätigt Vorstand Dr. Thomas Egginger: „Für unsere Region war es besonders wichtig, dass wir während allen Wellen unsere Leistungsfähigkeit erhalten konnten, um Patienten – mit oder ohne CoVid-19 – vollumfänglich behandeln zu können. Die Belastung aller Kolleginnen und Kollegen in den vergangenen Monaten war sehr hoch und in dieser Zeit haben alle einen sensationellen Job gemacht.“

Besonders gefordert sind weiterhin die Pflegekräfte und Ärzte auf der Infektionsstation am Klinikum Weiden, wo die CoVid-19-Patienten der gesamten Region zentral behandelt wurden. „Es handelt sich hier um eine der modernsten Infektionsstationen Bayerns, die beste Voraussetzungen für die Versorgung von Patienten mit Infektionskrankheiten bietet. Wir haben hier 25 Einzelzimmer mit Schleusen und entsprechenden Vorräume mit Wasch- und Desinfektionsmöglichkeiten. Alle Zimmer haben eine getrennte Zu- und Abluft, fünf Zimmer können sogar mit Überdruck oder Unterdruck betrieben werden“, betont Dr. Klaus-Friedrich Bodmann, Leitender Arzt Infektiologie am Klinikum Weiden.

Der Internist mit den Zusatzbezeichnungen Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin, Rettungsmedizin und Infektiologie ist seit März 2020 für die Kliniken Nordoberpfalz tätig und verfügt nicht nur über enorme Erfahrung, sondern über seine Tätigkeit in verschiedenen ärztlichen Verbänden auch über ein breites Netzwerk.

So ist er unter anderem Präsident der Infektliga, Mitglied im erweiterten Vorstand der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) und Vorsitzender Sektion Infektiologie der DIVI. „Durch den engen Austausch mit Kollegen deutschlandweit und auch über die Grenzen hinaus sind wir über die neuesten Forschungsergebnisse und Entwicklungen bestens informiert“, so Dr. Bodmann.

Der Infektiologe ist der erste Ansprechpartner für die Ärzte und Pflegekräfte am Klinikum Weiden, wenn es um mögliche CoVid-19-Erkrankungen geht und führt auch tägliche Visite bei den Corona-Patienten im zweiten Stock des Neubaus am Klinikum Weiden durch. „Alle CoVid-Patienten sind damit nicht nur durch die speziellen Räumlichkeiten selbst, sondern auch die räumliche Situation strikt von Patienten ohne Infektion getrennt. Die Kolleginnen und Kollegen dieser Station sind alle vollständig geimpft, werden aber dennoch regelmäßig getestet – und sie werden auch nur auf dieser Station eingesetzt“, erklärt Michaela Hutzler.

Ein großer Vorteil bei der Behandlung von CoVid-19-Erkrankten ist dabei natürlich die Erfahrung des Personals auf der Infektionsstation. „Unsere Kolleginnen und Kollegen haben einen Erfahrungsschatz und eine Expertise in der Behandlung von Corona-Patienten, über den so sicher nur wenig andere Kliniken und Krankenhäuser in Deutschland verfügen. Dieses Wissen werden wir auch weiterhin einsetzen, um unsere Patienten auch weiterhin bestmöglich zu versorgen – ob mit oder ohne Corona-Erkrankung“, so Vorstand Dr. Thomas Egginger.

Hintergrundinformation: Dr. Klaus-Friedrich Bodmann

– seit März 2020 als Leitender Arzt Infektiologe am Klinikum Weiden tätig
– Internist mit den Zusatzqualifikationen Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin, Rettungsmedizin und Infektiologie
– Präsident der Infektliga
– Mitglied im erweiterten Vorstand der DIVI
– Vorsitzender der Sektion Infektiologie der DIVI
– Vertreter der Bundesrepublik Deutschland im Multidisciplinary Joint Committee in Infection Control der UEMS

 

 

Sophie-Scholl-Realschule überrascht Bunten Kreis Nordoberpfalz

Mützchen, Socken und viel mehr für große und kleine Kinder

Mehrere Schülerinnen der Sophie-Scholl-Realschule haben in den vergangenen Monaten großes Herz bewiesen und genäht, gestrickt und gehäkelt, was das Zeug hält – und das alles für den guten Zweck. Denn jetzt konnten die daraus entstandenen Mützchen, Socken, Kuscheltiere, -kissen und -decken an den Bunten Kreis Nordoberpfalz übergeben werden.

Die Idee, die Nachsorgeeinrichtung zu unterstützen, hatte Lehrerin Andrea Hetschger. Eigene Erfahrungen und Berichte aus dem persönlichen Umfeld sorgten dafür, eine solche klassenübergreifende Aktion für den Bunten Kreis zu organisieren. „Wir wissen, dass einige unserer Schülerinnen gerne nähen, häkeln und stricken und haben deshalb angefragt, wer gerne mithelfen möchte. Daraufhin haben viele Schülerinnen von der 5. bis zur 10. Klasse mitgeholfen und wurden zusätzlich von ihren Mamas unterstützt“, berichtet Andrea Hetschger.

Gemeinsam mit den drei Schülersprecherinnen konnte die Lehrerin jetzt eine große Box mit selbstgestalteten Mützchen, Socken, Häkeltieren, Babyspielzeug und weiteren Gegenständen für Frühchen an Marina Frister, Leiterin des Bunten Kreises Nordoberpfalz, übergeben. Sie bedankte sich bei den beteiligten Schülerinnen für deren Engagement und erklärte dabei auch die Rolle des Bunten Kreises als wichtiges Verbindungsglied zwischen Eltern und Klinik.

Um Hilfe zur Selbsthilfe anbieten zu können, ist die Nachsorgeeinrichtung zudem immer auf Spendengelder angewiesen, weil die Unterstützung der gesetzlichen Krankenkassen oft nicht ausreicht. Seit Beginn der Nachsorge konnten durch den Bunten Kreis Nordoberpfalz mehr als 500 Familien nach dem Aufenthalt in der Klinik begleitet und unterstützt werden.

Spenden an den Bunten Kreis Nordoberpfalz sind hier möglich:

– Stiftung Bunter Kreis:
Sparkasse Oberpfalz Nord, IBAN: DE 46 7535 0000 0011 4454 26

– Spendenkonto Kliniken Nordoberpfalz:
Sparkasse Oberpfalz Nord, IBAN: DE59 7535 0000 0620 1000 16

 

 

Geld spenden statt Gelb zücken

Schiedsrichtergruppe Weiden spendet 1.000 Euro an Palliativstation am Klinikum Weiden

Regelmäßig kommt die Schiedsrichtergruppe Weiden zu Treffen zusammen. Ein fester Bestandteil dabei ist, dass am Ende der Versammlungen ein kleiner Ball herumgereicht wird, in den die Mitglieder kleine Beträge einwerfen. Immer wieder wird dieser Spendenball dann geleert und eine soziale Einrichtung unterstützt. Jetzt konnte die Schiedsrichtergruppe um Obmann Willi Hirsch und dessen Vertreter Edgar Götz 1.000 Euro an die Palliativstation am Klinikum Weiden übergeben.

„Die Palliativstation ist eine wichtige Einrichtung in unserer Region, daher unterstützen wir hier gerne“, erklärte Willi Hirsch bei der Spendenübergabe an Chefärztin Dr. Stephanie Kuchlbauer, die sich für den finanziellen Zuschuss der Schiedsrichtergruppe sehr bedankte.

Mit dem Spendenbetrag sollen verschiedene kleinere Anschaffungen getätigt werden, beispielsweise für Musik- und Kunsttherapie auf der Palliativstation.