Urologie

Ein Patient, der bei uns auf der Urologie lag, hat uns folgende E-Mail geschrieben:

Der Urologe Chefarzt Professor Dr. Klotz ist ein ausgezeichneter Fachmann, den man sehr gerne weiterempfehlen möchte. Zusätzlich zu seiner sehr hohen Fachkompetenz zeichnet er sich durch hervorragende menschliche Eigenschaften aus, die mir während des gesamten Aufenthaltes sehr gut getan haben.
Erwähnen möchte ich auch die ruhige und sachliche Art von Herr Oberarzt Heida, der mir in einer besonderen Situation eine ganz besondere Hilfe war.
Das Abschlussgespräch bei Herrn Professor Dr. Klotz fand im Beisein von Herrn Chefarzt Dr. med. Bernd Gagel statt.
Herr Dr. Gagel hat auf mich einen sehr kompetenten und Patienten bezogenen Eindruck gemacht, wofür ich mich ganz sehr bedanken möchte.

Ihr Institut für Nuklear Medizin unter Leitung von Chefarzt Dr. Schönberger hat eine ausgezeichnete Arbeit geleistet und ist dabei sehr einfühlsam und verständnisvoll mir meiner psychischen Situation umgegangen. Dieser Dank gilt auch dem Team der Nuklearmedizin, insbesondere einer Mitarbeiterin, deren Namen ich leider vergessen haben.

Abschließend ganz herzlichen Dank für Betreuung in der Station 161 ihres Hauses.


 

Klinik für Urologie, Andrologie und Kinderurologie

Liebe Besucherin, lieber Besucher,

seit 01.07.2014 wird die Klinik für Urologie, Andrologie und Kinderurologie von zwei Chefärzten, Prof. Dr. med. T. Klotz und Prof. Dr. med. Dr. phil. Th. Bschleipfer, im Sinne eines Kollegialsystems geleitet.

 

Beide Chefärzte wurden sowohl 2016 als auch 2017 in die Focus-Ärzte Liste Top Mediziner Deutschlands aufgenommen.

Das Leistungsspektrum der Klinik bildet die komplette Urologie von der Vorsorge über die Diagnostik bis hin zu modernsten Therapieverfahren ab. In der urologischen Funktionsdiagnostik stehen hochmoderne Ultraschallgeräte der neuesten Generation, Röntgenanlagen mit Digitaltechnik und endoskopische Instrumente mit computergestützter Bildtechnik zur Verfügung. Therapeutisch bietet die Klinik alle konservativen, endoskopischen, minimal-invasiven (Schlüssellochtechnik) und offen-operativen Verfahren auf aktuellstem Stand. Die Therapie richtet sich dabei permanent nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und den Leitlinien der Fachgesellschaften. Zum Leistungsspektrum gehören Erkrankungen der Nieren, der Harnleiter, der Harnblase, der Prostata, der Harnröhre, der männlichen Geschlechtsorgane und des weiblichen Beckenbodens.

Die urologische Klinik hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Schwerpunktzentrum nicht nur für die nördliche Oberpfalz entwickelt. Besonderer Fokus wird auf die Diagnostik und Therapie onkologischer Erkrankungen, d.h. bösartiger Tumore gelegt. Seit Jahren besteht ein zertifiziertes Prostatazentrum, in welchem betroffene Patienten interdisziplinär gemeinsam mit der Klinik für Strahlentherapie betreut werden. Dieses Zentrum zählt zu den ersten zertifizierten Zentren dieser Art in Bayern. Darüber hinaus wurde 2014 ein interdisziplinäres Kontinenz- und Beckenbodenzentrum gegründet, in welchem Männer und Frauen mit unwillkürlichem Harnverlust bzw. Frauen mit Beckenbodenschwäche umfangreich diagnostiziert und mit verschiedensten Therapieoptionen, bis hin zu komplexen Beckenbodenrekonstruktionen, behandelt werden können. Weiterhin gehört die Abklärung und Therapie von männlichen Zeugungs- und Potenzstörungen zum Leistungsspektrum der Klinik. Hervorzuheben ist die hohe Kompetenz in der Genitalchirurgie, welche über Penisbegradigungen oder die Implantation von Penisprothesen hinaus auch operative Verfahren im Rahmen der Geschlechtsangleichung (Mann zu Frau) umfasst.

Die Prostata im Griff

Das Klinikum Weiden ist Referenzzentrum für Prostataerkrankungen. Die Urologie und das Institut für Strahlentherapie nutzen neue Erkennungs- und Therapiemöglichkeiten.

Das Klinikum Weiden ist ab sofort Referenzzentrum für Fusionsbiopsie und HDR-Brachytherapie. Die Diagnostik und Therapie von Prostatakarzinomen wird damit mit Technik auf dem modernsten Stand möglich – ein Vorteil nicht nur für Patienten, sondern auch die behandelnden Ärzte.

Bei der Fusionsbiopsie handelt es sich um eine Fusion von Kernspintomographie und Ultraschall. Damit können gezielt Proben aus verdächtigen Arealen der Prostata entnommen werden. „Wir haben so die Möglichkeit, einen Tumor mit höchster Wahrscheinlichkeit nachzuweisen und exakt in der Prostata zu lokalisieren“, erklärt Prof. Dr. Theodor Klotz, Chefarzt der Urologie, Andrologie und Kinderurologie am Klinikum Weiden.

Bei der HDR-Brachytherapie handelt es sich um eine moderne Therapieform des aggressiven, lokalen Prostatakarzinoms. Über Hohlnadeln wird dabei gezielt eine Strahlenquelle (Iridium) an verschiedenen Stellen der Prostata positioniert. Das ermöglicht eine gezielte Bestrahlung des Tumors von innen bei einer optimalen Schonung des gesunden, umliegenden Gewebes, so PD Dr. Bernd Gagel, Chefarzt des Instituts für Strahlentherapie und Radioonkologie: „Aggressive Tumore können so effektiv durch eine lokale Dosiserhöhung bestrahlt und die Tumorkontrollrate damit erhöht werden.“

Voraussetzung für beide Methoden ist eine exakte Darstellung der Prostata im Ultraschall. Möglich wird dies durch eine Entwicklung der Firma bk medical mit einem Ultraschall-Gerät der neuesten Generation. Das Klinikum Weiden hat sich mit den Abteilungen Urologie und Strahlentherapie als erstes Referenzzentrum für beide Methoden qualifiziert.

Beitrag von Onetz

Behandlungsschwerpunkte