Plastische Korrektur der Ohrläppchen

Ästhetische Medizin

Bei der Korrektur des Ohrläppchens ist ein sehr individuelles Vorgehen – entsprechend dem aktuellen kosmetischen Befund – ausschlaggebend. Nicht zuletzt aus diesem Grund ist eine Vorstellung und Besprechung vor geplanter Operation zwingend nötig. Die Operation wird in örtlicher Betäubung durchgeführt, welche zwischen 60 und 90 Minuten dauern kann. Zunächst wird vorsichtig und zumeist unter Verwendung einer Lupenbrille versucht, die Ohrlöcher von überkleidender Haut zu befreien. Zum Teil ist es auch nötig, überschüssiges Gewebe zu entfernen, um ein optimales Resultat zu erzielen. Abschließend wird das Gewebe so vernäht, dass das Ohrläppchen mit bestmöglichem kosmetischem Ergebnis rekonstruiert und damit wiederhergestellt wird. Hierzu werden die Wunden mit feinsten, selbstauflösenden Fäden vernäht. Eine spätere Entfernung (Fadenzug) ist somit nicht notwendig.

Direkt nach dem Eingriff hilft es, die entsprechende(n) Wunde(n) zu kühlen und auf dem Rücken zu schlafen. Die Ohrläppchen sollten für insgesamt ca. 3 Tage nach der Operation weder geduscht noch der Sonne ausgesetzt werden. Die Fäden lösen sich nach 10 – 14 Tagen selbstständig auf.

Da es sich um einen chirurgischen Eingriff handelt, können wie bei jeder Operationswunde Schwellung, Bluterguss oder Wundheilungsstörung auftreten. Eine dezidierte Aufklärung über mögliche Risiken und deren Häufigkeit erfolgt in jedem Falle vor Durchführung der Operation in einem separaten Besprechungstermin. Wir möchten, dass Sie zu jedem Zeitpunkt bestens informiert sind.