News der Kliniken Nordoberpfalz AG

500. Geburt am Klinikum Weiden so schnell wie noch nie erreicht

Vor einigen Tagen konnte man sich am Klinikum Weiden so früh wie noch nie über das Erreichen einer ganz besonderen Marke freuen: denn die kleine Lea war die 500. Geburt des laufenden Jahres am Klinikum Weiden.

Mama Judith und Lea geht es bestens. 3.175 Gramm schwer und 53 cm groß war Lea bei der Geburt. „Wir sind total glücklich. Auch bei der Geburt hat alles wunderbar geklappt“, erzählt Mama Judith. Dr. Sophie Herzer und Hebamme Vivien Neudert, die die Geburt begleiteten, überraschten Mama und Kind gemeinsam mit Stationsleiterin Elisabeth Kick mit einem kleinen Blumenstrauß.

Erstmals wurde am Klinikum Weiden die Grenze von 500 Geburten bereits zu diesem Zeitpunkt erreicht. „Wir sind einige Wochen früher dran als noch im Vorjahr, obwohl das mit insgesamt 1.530 Geburten ja bereits ein absolutes Rekordjahr für unser Klinikum war“, erklärt Dr. Ines Erhardt, die Leiterin der Geburtshilfe am Klinikum Weiden.

Das Klinikum Weiden setzt mit der aktuellen Entwicklung die steigende Tendenz bei den Geburten weiter fort: schon vor dem Rekordjahr 2020 waren im Jahr zuvor 1.410 Babys auf die Welt gekommen. „Uns freut diese positive Entwicklung sehr, die sicher auch auf das neuaufgestellte Team der Frauenklinik am Klinikum Weiden um Chefarzt Dr. Bernd Hornbacher, die Leitenden Oberärztinnen Dr. Annette Lechler und Dr. Ines Erhardt sowie das gesamte weitere Team zurückzuführen ist. Gleichzeitig ist uns natürlich bewusst, dass die Geburtszahlen durch die vorübergehende Schließung der Geburtshilfe in Tirschenreuth mit beeinflusst wurden“, so Michaela Hutzler, Medizinische Direktorin der Kliniken Nordoberpfalz.

Aktuelle Informationen der Kliniken Nordoberpfalz AG zur Corona-Pandemie

Ab 15. April wieder Besuche am Klinikum Weiden möglich – Zugang nur mit negativem Testergebnis

Ab Donnerstag, den 15. April, können Patienten am Klinikum Weiden und den Krankenhäusern in Tirschenreuth und Kemnath wieder Besuch empfangen. In den Häusern der Kliniken Nordoberpfalz werden derzeit insgesamt 33 CoVid-19-Patienten (Weiden: 15, Tirschenreuth: 18) auf Normalpflegestationen betreut, eine intensivmedizinische Behandlung erhalten 18 CoVid-19-Patienten (Weiden: 12, Tirschenreuth: 6). Das Krankenhaus Kemnath und die Geriatrische Rehabilitation in Erbendorf sind weiterhin CoVid-frei.

Aufgrund der derzeitigen Situation in der Region gibt es gute Nachrichten für die Patienten und ihre Angehörigen. „Wir wissen, dass die vergangenen Monate nicht nur für uns selbst, sondern insbesondere auch für unsere Patienten und deren Angehörige psychisch sehr belastend waren. Deshalb freuen wir uns sehr, dass die Patienten in unseren Häusern in Weiden, Tirschenreuth und Kemnath ab Donnerstag wieder Besuch empfangen dürfen. Gleichzeitig ist es jedoch weiter unabdingbar, die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln strikt einzuhalten und sich regelmäßig die Hände zu desinfizieren“, so Vorstand Dr. Thomas Egginger. Besuche in der Steinwaldklinik Erbendorf können aktuell leider noch nicht ermöglicht werden.

Am Klinikum Weiden sind Besuche in der Zeit zwischen 12 bis 18 Uhr möglich, in den Krankenhäusern Kemnath und Tirschenreuth von 10 bis 16 Uhr. Patienten dürfen dabei pro Tag einen Besucher für maximal zwei Stunden empfangen, Kinder bis sechs Jahre sind von dieser Regelung ausgenommen. Die Besuchsperson kann dabei von Tag zu Tag variieren, muss jedoch dem engeren Familienkreis angehören. Wird eine Begleitperson für einen Besucher benötigt, zum Beispiel bei Demenz, kann dies in Ausnahmefällen erfolgen. Hier ist vorab eine Absprache mit der Station nötig. „Wir halten uns hier selbstverständlich weiter eng an die gesetzlichen Vorgaben und Richtlinien des RKI. Alle Besucher müssen sich weiterhin beim Eintritt über unser Kontaktformular registrieren und ab sofort zusätzlich ein negatives Testergebnis eines Schnell- oder PCR-Tests vorlegen, das nicht älter als 48 Stunden ist. Innerhalb des Klinikums müssen Besucher zudem dauerhaft eine FFP2-Maske tragen“, erklärt Michaela Hutzler, Medizinische Direktorin der Kliniken Nordoberpfalz: „Sollten die Infektionszahlen in der Region jedoch wieder deutlich ansteigen, müssen wir bereits heute ankündigen, in einem solchen Fall die Besuchsregelungen erneut einzustellen. Wir hoffen jedoch, dass wir nicht zu einem erneuten Besuchsverbot gezwungen sind.“

Bisher bestehende Ausnahmeregelungen, wie zum Beispiel die Begleitung der Geburt durch Väter oder der Besuch von schwerkranken Patienten oder der Palliativstation, bleiben weiterhin gültig. Ein Besuch von Corona-Patienten ist nicht erlaubt. Wer sich krank fühlt oder gar Symptome einer Corona-Erkrankung zeigt, sollte ebenfalls auf einen Besuch verzichten.

Die Belastung auf den Intensivstationen ist weiterhin hoch, so dass dort von keiner merklichen Entspannung gesprochen werden kann. An beiden Standorten werden sowohl auf den Normalpflegestationen als auch auf der Intensivstation Kapazitäten für CoVid-19-Patienten und für traumatologische und neurochirurgische Patienten freigehalten. „Wir sind in der Lage, wieder verstärkt elektive Eingriffe durchzuführen. Hierfür wird der OP-Plan tagesaktuell angepasst, wobei die Entscheidung über Operationen auch immer abhängig von den bestehenden Intensiv-Kapazitäten ist“, so Hutzler.

Zudem bietet der Klinikverbund ab dieser Woche eine spezielle Hotline für Angehörige und Patienten an. „Auch wenn sich die Situation momentan verbessert, wird uns die Pandemie auch in den nächsten Wochen noch immer unsere Grenzen aufzeigen. Darum freut es mich, dass wir mit Unterstützung unserer Patientenfürsprecherinnen an allen Häusern eine Telefonhotline für Angehörige und Patienten anbieten können“, so Dr. Stephanie Kuchlbauer, Leitende Ärztin der Palliativstation und Vorsitzende des Klinischen Ethikkomitees. Die Zeiten und Telefonnummern für die jeweiligen Standorte sind auf den Internetseiten des Klinikverbunds hinterlegt.

Renommiertes F.A.Z-Institut zeichnet Kliniken Nordoberpfalz und Klinikum Weiden aus

Ausgezeichneter Service beim wichtigsten Gesundheitsversorger der Region

Berufsgruppenübergreifend immer für den Patienten da zu sein – das steht beim größten medizinischen Versorger der nördlichen Oberpfalz immer im Mittelpunkt. Jetzt wurden die Kliniken Nordoberpfalz genau dafür ausgezeichnet. In der Kategorie „Klinikverbunde (öffentlich)“ zählt die KNO ebenso zu Deutschlands Besten wie auch das Klinikum Weiden in der Kategorie „Regionale Krankenhäuser“. Deutschlandweit wurden rund 20.000 Unternehmen im Hinblick auf Serviceorientierung analysiert und bewertet.

„Wir freuen uns außerordentlich über die doppelte Auszeichnung, weil die Studie die Qualität und Zufriedenheit mit dem Bereich Service von Kunden, in unserem Fall Patienten, in den Mittelpunkt stellt. Dieser Erfolg ist ein Beweis für die kontinuierlich hohe fachliche und menschliche Behandlungsqualität und Engagement unserer Kolleginnen und Kollegen aller Berufsgruppen für unsere Patienten“, so Dr. Thomas Egginger, Vorstand der Kliniken Nordoberpfalz.

Für die Studie, die vom F.A.Z-Institut und dem IMWF Institut für Management und Wirtschaftsforschung erstellt wurde, wurden rund 438 Millionen Online-Quellen im Rahmen eines breit angelegten „Social Listening“ erfasst und Aussagen zu den Themenfeldern Produkt und Service, Beratung und Weiterempfehlung analysiert. Dazu gehören beispielsweise Webseiten, Foren, Social-Media-Kanäle oder Blogs. Insgesamt wurde rund 1.800 Mal ein ausgezeichneter Service attestiert, unter anderem für die Kliniken Nordoberpfalz im Allgemeinen sowie im Speziellen für das Klinikum Weiden.

Zuletzt wurden die Kliniken Nordoberpfalz und das Klinikum Weiden außerdem in den Kreis von „Deutschlands fairsten Krankenhäusern“ aufgenommen. Dabei wurden Aussagen in den Bereichen Kundenzufriedenheit, Nachhaltigkeit und Employer Fairness analysiert.

 

 

Aktuelle Informationen der Kliniken Nordoberpfalz AG zur Corona-Pandemie

Entspannung auf Normalpflegestationen, weiterhin hohe Belastung auf Intensivstationen – Einsatz der “Helfenden Hände” verlängert

Seit einigen Tagen kann die Behandlung von CoVid-19-Patienten am Klinikum Weiden auf einer Normalpflegestation geleistet werden. Dort werden derzeit 14 CoVid-19-Patienten stationär behandelt. Auch am Krankenhaus Tirschenreuth erfolgt die Behandlung von 30 Corona-Patienten in einem speziellen Bereich. Innerhalb des Klinikverbunds werden 20 Patienten mit einer CoVid-19-Erkrankung intensivmedizinisch betreut (Weiden: 15, Tirschenreuth: 5). Das Krankenhaus Kemnath und die Geriatrische Rehabilitation in Erbendorf sind weiterhin CoVid-frei.

„Auf den Normalstationen hat sich die Situation im Vergleich zu den Vorwochen merklich entspannt. Dennoch beachten wir die aktuelle Situation und Entwicklung natürlich sehr genau, auch aufgrund der hohen Inzidenz in unserer Region. Auf den Intensivstationen hat sich die Lage jedoch noch nicht entspannt und die Belastung des dort eingesetzten Personals ist bis heute ohne Unterbrechung sehr hoch“, so Michaela Hutzler, Medizinische Direktorin der Kliniken Nordoberpfalz.

Seit einigen Tagen werden CoVid-19-Patienten am Klinikum Weiden ausschließlich auf der Infektionsstation im Neubau mit entsprechenden Schleusentüren behandelt. Auch am Krankenhaus Tirschenreuth erfolgt die Betreuung von an CoVid-19-Erkrankten wie bisher weiterhin auf einer räumlich und personell strikt abgetrennten Station.

An beiden Standorten werden sowohl auf den Normalpflegestationen als auch auf der Intensivstation Kapazitäten für CoVid-19-Patienten und für traumatologische und neurochirurgische Patienten freigehalten. Die Notfallversorgung und dringliche Eingriffe sind weiterhin vollumfänglich gewährleistet. „In den nächsten Tagen wollen wir auch wieder verstärkt elektive Eingriffe durchführen. In den regelmäßigen OP-Besprechungen wird der OP-Plan immer tagesaktuell angepasst. Entscheidend sind dabei vor allem die Kapazitäten auf den Intensivstationen, die wir rund um die Uhr überwachen. Damit sind wir in der Lage, kurzfristig auf verschiedenen Entwicklungen reagieren zu können“, erklärt Hutzler, die zudem ergänzt: „Wir sehen seit dem ersten Lockdown im Frühjahr 2020, dass unsere Patientenzahlen in vielen Bereichen deutlich niedriger sind als im Vorjahr – das ist ein deutschlandweiter Trend und beunruhigt uns Mediziner sehr. Denn die Vorsorge oder das Abklären von Beschwerden ist ein wichtiger Grundstein für die Gesundheit. Erkrankungen, die zu spät erkannt und behandelt werden, haben meist einen ernsteren Verlauf und schwerwiegendere Folgen.“

Freuen konnte man sich im Klinikverbund aber über die erneute Verlängerung des Einsatzes der „Helfenden Hände“ der Bundeswehr, diesmal bis zum 19. April. „Die Soldaten sind weiterhin hoch engagiert und motiviert und damit eine enorme Unterstützung und Entlastung für unsere Kolleginnen und Kollegen in vielen Bereichen. Wir sind hierfür sehr dankbar“, so Hutzler.

Die Bundeswehrsoldaten werden unter anderem zur Unterstützung im eigenen Impfzentrum der Kliniken Nordoberpfalz am Klinikum Weiden eingesetzt. Rund 1.650 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben eine Impfung erhalten, mehr als 900 verfügen nach ihrer Zweitimpfung bereits über einen vollumfänglichen Impfschutz.

Weiterhin gilt in den Häusern des Klinikverbunds eine FFP2-Maskenpflicht und ein allgemeines Besuchsverbot – die Ausnahmeregelungen, z.B. für Väter bei und nach der Geburt, den Besuch von schwerkranken Patienten oder die Palliativstation, bleiben bestehen.

 

 

Früherkennung von Brustkrebs trotz Corona-Pandemie

Brustkrebs weiterhin häufigste Krebserkrankung von Frauen – Oberpfälzer Patientinnen nehmen Screening-Termine gerne wahr

Seit mehr als 100 Jahren ist der 8. März der Internationale Weltfrauentag. Dabei wird weltweit auf Frauenrechte, die Gleichstellung der Geschlechter und bestehende Diskriminierungen aufmerksam gemacht – politisch und gesellschaftlich wichtige Themen. Der Bereich der Frauengesundheit wird dabei oft aber nicht in dem eigentlich nötigen Ausmaß thematisiert. Dazu gehört beispielsweise Brustkrebs: jede achte Frau erkrankt im Lauf ihres Lebens an Brustkrebs – die Diagnose Mammakarzinom wird deutschlandweit jährlich rund 70.000 Mal gestellt.

Gerade daher ist die Früherkennung von Brustkrebs elementar wichtig. Eine Möglichkeit ist die Tastuntersuchung der Brust, die durch Frauen selbst oder einen Gynäkologen durchgeführt werden kann. Frauen, die ihre Brust regelmäßig selbst abtasten, entwickeln ein besseres Gefühl für Veränderungen in der Brust, die auf Brustkrebs hindeuten können. „Tastuntersuchungen sind ein wichtiger erster Schritt, reichen alleine aber nicht aus, um frühzeitig Brustkrebs erkennen zu können“, erklärt Dr. Bernd Hornbacher, Chefarzt der Frauenklinik am Klinikum Weiden, der über die Weiterbildung in spezieller operativer Gynäkologie und den anerkannten Schwerpunkt gynäkologische Onkologie verfügt.

Das wichtigste Instrument in der Früherkennung von Brustkrebs ist daher das Mammographie-Screening bei Frauen zwischen 50 und 69 Jahren. Das Screening eignet sich zur Brustkrebsfrüherkennung, weil sie schon sehr kleine, nicht tastbare Tumore in einem frühen Stadium sichtbar machen kann.

Doch auch das Mammographiescreening wird seit einem Jahr von der CoVid-19-Pandemie stark beeinflusst. Vielerorts sank die Teilnahmerate am Screening-Programm um bis zu ein Drittel. „Nach einer Screeningpause von sechs Wochen im letzten Frühjahr haben wir heute viele individuelle Schutzkonzepte und die Einladungen können weiterlaufen“, erläutert Dr. Thomas Ullein, Programmverantwortlicher Arzt der Screening-Einheit Bayreuth: „Versäumte Früherkennungen können schon zwei Jahre später zu einer erhöhten Sterblichkeit an Brustkrebs führen!“ Die Oberpfälzer Patientinnen würden ihre Termine in der so genannten Erstellereinheit am Klinikum Weiden aber regelmäßig wahrnehmen, betont Dr. Ullein.

Frauen in dieser Altersgruppe sollten die Röntgenuntersuchung der Brust alle zwei Jahre wahrnehmen. Dabei werden von speziell geschulten Röntgenfachkräften zwei Aufnahmen von jeder Brust angefertigt. Dazu wird die Brust zwischen zwei Platten gepresst. Danach werden die Bilder durch Experten ausgewertet. „Der große Vorteil des Mammographie-Screenings ist, dass Brustkrebs im Frühstadium entdeckt werden und damit besser und schonender behandelt werden kann“, so Prof. Dr. Christian Paetzel, Chefarzt des Instituts für Radiologische Diagnostik, Interventionelle Radiologie und Neuroradiologie am Klinikum Weiden.

Lässt sich ein Screening-Befund nicht eindeutig klären, kann ergänzend eine Ultraschalluntersuchung der Brust (Mammasonongraphie) oder ein MRT durchgeführt werden. „Zur endgültigen Abklärung wird eine Gewebeprobe mit einer so genannten Stanzbiopsie entnommen. Grundsätzlich gilt: je früher ein Tumor entdeckt wird, umso höher sind die Erfolgsaussichten der Behandlung und umso schonendere Behandlungen können erfolgen, zum Beispiel mit brusterhaltenden Maßnahmen“, erklärt Dr. Bernd Hornbacher.

Und gerade aus diesem Grund sollten die Termine zum Mammographie-Screening eingehalten werden. Denn Früherkennung ist keine Frage des Körperempfindens oder der Familiengeschichte, darauf weist Dr. Thomas Ullein hin: „In der Screening-Einheit nördliche Oberpfalz und Oberfranken-Ost mit den Erstellereinheiten am Klinikum Weiden und in Marktredwitz verhalten sich die eingeladenen Frauen vorbildlich und lassen sich nicht von der Chance auf Früherkennung abhalten.“

„Patientinnen, die Auffälligkeiten bei sich selbst ertasten, sollten natürlich auch außerhalb des eigentlich Screening-Intervalls ihren Hausarzt oder Gynäkologen zur weiteren Abklärung aufsuchen“, ergänzt Prof. Dr. Christian Paetzel.

 

Aktuelle Informationen der Kliniken Nordoberpfalz AG zur Corona-Pandemie

Zweitimpfungen angelaufen – Einsatz der Bundeswehrsoldaten verlängert bis 19. Februar

Derzeit werden am Klinikum Weiden 45 und am Krankenhaus Tirschenreuth 35 CoVid-19-Patienten stationär behandelt, eine intensivmedizinische Betreuung erhalten insgesamt 16 Patienten (Weiden: 10, Tirschenreuth: 6). Sowohl für die Behandlung von CoVid-19- als auch traumatologischen Patienten werden Intensivkapazitäten freigehalten. Das Krankenhaus Kemnath und die Geriatrische Rehabilitation in Erbendorf sind weiterhin CoVid-frei.

„Die Situation bleibt weiterhin angespannt, auch wenn sowohl am Klinikum Weiden als auch am Krankenhaus Tirschenreuth ein leichter Rückgang der CoVid-19-Patienten erkennbar ist“, erklärt Medizinische Direktorin Michaela Hutzler. Die normalstationäre Betreuung der an Corona erkrankten Patienten erfolgt in Weiden inzwischen auf zwei Stationen. CoVid-19-Patienten werden weiterhin auf räumlich und personell klar voneinander getrennten Stationen behandelt. Aufgrund konstanter Zahlen sind in Tirschenreuth seit einigen Tagen auch wieder elektive Operationen in reduziertem Umfang möglich. „Die vorübergehende Nutzung des Hauses zur ausschließlichen Behandlung von CoVid-19-Patienten war aus Kapazitätsgründen aber unerlässlich“, erklärt Vorstand Dr. Thomas Egginger.

Seit Montag ist in den Häusern der Kliniken Nordoberpfalz das Tragen von FFP2-Masken (oder Masken mit vergleichbarer Schutzklasse) verpflichtend. Dies betrifft nicht nur ambulante Patienten und Besucher, die weiterhin in Ausnahmefällen zugelassen werden, sondern auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, auch in patientenfernen Bereichen oder der Verwaltung. „Mit der Umsetzung der FFP2-Pflicht sind wir auch dem neuen Infektionsschutzgesetz zuvor gekommen“, berichtet Michaela Hutzler.

Neuigkeiten gibt es zudem von den „Helfenden Händen“ der Bundeswehr, die den Klinikverbund seit 22. Dezember unterstützen. Der Antrag auf eine Verlängerung der Tätigkeit der Soldaten wurde genehmigt. „Wir freuen uns sehr, dass uns die Helfenden Hände jetzt bis 19. Februar zur Verfügung stehen und bedanken uns für ihr Engagement. Sie sind eine enorme Unterstützung und Entlastung für unsere Kolleginnen und Kollegen in vielen Bereichen“, so Vorstand Dr. Thomas Egginger.

Positiv zu bewerten ist auch die bisherige Bilanz bei der hausinternen Impfung gegen CoVid-19. Bisher wurden standortübergreifend 656 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geimpft. „Alle bereitgestellten Impfdosen wurden verimpft und am Donnerstag haben die Zweitimpfungen begonnen. 75 Kolleginnen und Kollegen haben diese bereits erhalten“, erklärt Michaela Hutzler. Die Impfbereitschaft des Personals wächst weiter täglich an. Je nach Verfügbarkeit des Impfstoffes werden in den nächsten Tagen und Wochen weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geimpft. Der Impfstoff wird dem Klinikverbund über die Impfzentren in Weiden und Tirschenreuth zugeteilt.
 

 

Dr. Michael Rüth qualifiziert sich innerhalb der Kliniken Nordoberpfalz weiter

Weiterqualifizierung im Bereich der gynäkologischen Onkologie – Nachfolgersuche für Frauenklinik in Tirschenreuth läuft bereits

Dr. Michael Rüth, Chefarzt der Frauenklinik am Krankenhaus Tirschenreuth, wird spätestens zum 01.01.2022 zur Weiterqualifizierung im Bereich der gynäkologischen Onkologie an die Frauenklinik am Klinikum Weiden wechseln und in diesem Zug seine Chefarztposition in Tirschenreuth aufgeben.

Dr. Michael Rüth übernahm im Sommer 2017 als Chefarzt die Frauenklinik am Krankenhaus Tirschenreuth. Nun möchte er sich fachlich im Bereich der gynäkologischen Onkologie weiterqualifizieren. Diese spezielle Art der Weiterbildung, insbesondere im operativen Bereich, ist nur in wenigen Zentren in Deutschland möglich – beispielsweise in der Frauenklinik Weiden bei Chefarzt Dr. Bernd Hornbacher und seinem Team. An der Frauenklinik Weiden hatte Dr. Michael Rüth bereits seine Ausbildung im Schwerpunkt Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin absolviert. „Wir können den Wunsch von Dr. Michael Rüth zur Weiterbildung medizinisch-fachlich sehr gut nachvollziehen“, erklärt Dr. Thomas Egginger, Vorstand der Kliniken Nordoberpfalz. „Wir freuen uns darüber, dass er weiterhin für die Kliniken Nordoberpfalz und in unserer Region tätig bleibt.“

Die medizinische Nachbesetzung, die dann die Tätigkeit von Dr. Michael Rüth übernimmt, wird bereits vorbereitet. „Wir werden uns nach besten Kräften bemühen, die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe in Tirschenreuth wie gewohnt weiterzuführen“, so Vorstand Dr. Thomas Egginger.

Zeitgleich wird auch die Planung einer standortübergreifenden Frauenklinik Weiden-Tirschenreuth forciert. Das Ziel hierbei ist, die Frauenkliniken Tirschenreuth und Weiden als eine standortübergreifende Klinik unter Leitung von Chefarzt Dr. Bernd Hornbacher zu führen. „Die standortübergreifende Zusammenarbeit ist ein innovativer Weg, den unser Klinikverbund beschreitet und der enorm wichtig für die Zukunft ist. Wir haben damit am Krankenhaus Tirschenreuth bereits sehr gute Erfahrungen gemacht und leben dieses Modell schon jetzt, wie die Kliniken für Allgemein- und Visceralchirurgie unter Professor Dr. Karl-Heinz Dietl und die Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie mit Dr. Thomas Neubauer-Gartzke zeigen. Und das Beispiel von Dr. Rüth beweist einmal mehr, dass unser Klinikverbund nicht nur Pflegekräften, sondern auch jungen Ärztinnen und Ärzten beste Weiterbildungschancen bietet“, erklärt Tirschenreuths Bürgermeister Franz Stahl, der auch Mitglied im Aufsichtsrat der Kliniken Nordoberpfalz ist.

„Wir werden unser Bestes geben, die Nachbesetzung möglichst schnell zu sichern und weiterhin gute Medizin anbieten zu können. Aus fachlicher Sicht ist es ein hervorragendes Signal, dass Dr. Rüth mit seiner Kompetenz der Kliniken Nordoberpfalz erhalten bleibt“, betont Tirschenreuths Landrat und Aufsichtsratsvorsitzender der Kliniken Nordoberpfalz, Roland Grillmeier. „Mit diesem Vorgehen tragen wir auch dem Beschluss des Aufsichtsrats aus dem April 2020 Rechnung. Die Gynäkologie und Geburtshilfe am Krankenhaus Tirschenreuth wird so lange aufrechterhalten, wie es medizinisch, wirtschaftlich und personell möglich ist.“

 

 

Aktuelle Informationen der Kliniken Nordoberpfalz AG zur Corona-Pandemie

Derzeit werden am Klinikum Weiden 50 und am Krankenhaus Tirschenreuth 57 CoVid-19-Patienten stationär behandelt, eine intensivmedizinische Betreuung erhalten insgesamt 21 Patienten (Weiden: 11, Tirschenreuth: 10). Sowohl für die Behandlung von CoVid-19- als auch traumatologischen Patienten werden Intensivkapazitäten freigehalten. Das Krankenhaus Kemnath und die Geriatrische Rehabilitation in Erbendorf sind weiterhin CoVid-frei. Nachdem in den vergangenen Wochen am Krankenhaus Tirschenreuth ausschließlich CoVid-19-Patienten behandelt wurden, öffnet ab heute wieder eine Station für die allgemein- und unfallchirurgische sowie die gynäkologische stationäre Versorgung.

Damit sind dort auch wieder Operationen für Nicht-CoVid-Patienten möglich. „CoVid-19-Patienten werden in Weiden auf drei und in Tirschenreuth auf zwei räumlich und personell klar voneinander getrennten Stationen behandelt“, erklärt die Medizinische Direktorin des Klinikverbunds, Michaela Hutzler. Die Situation ist zwar weiterhin angespannt, aufgrund der konstanten Zahlen werden aber wieder Operationen in Tirschenreuth ermöglicht. „Wir freuen uns, dass wir wieder beginnen können, unseren Patienten hier wieder elektive Operationen in reduziertem Umfang anbieten können. Die vorübergehende Nutzung des Hauses zur ausschließlichen Behandlung von CoVid-19-Patienten war aus Kapazitätsgründen aber unerlässlich. Sobald es das Infektionsgeschehen zulässt, werden wir auch die Geburtshilfe vor Ort wieder anbieten“, betont Vorstand Dr. Thomas Egginger. Die Vorplanungen hierzu laufen bereits, ein fester Termin kann zum aktuellen Zeitpunkt aber noch nicht genannt werden. Bis zur Wiedereröffnung stehen die Geburtshilfe und das Perinatalzentrum am Klinikum Weiden auch für werdende Mütter aus dem Raum Tirschenreuth in vollem Umfang zur Verfügung.

Auch am Klinikum Weiden ist die Situation angespannt, aber stabil – auch bei der Durchführung von Operationen. „Dringliche Eingriffe wie beispielsweise Tumor-Operationen oder Notfalloperationen gewährleisten wir weiterhin. Auch die Notfallversorgung ist vollumfänglich möglich. Die Durchführung zusätzlicher Operationen wird täglich eng mit dem OP-Management abgestimmt. Entscheidend sind hier auch die Kapazitäten auf den Normalpflege- und den Intensivstationen“, so Michaela Hutzler.

Eine erfreuliche Entwicklung zeigt sich bei der Impfung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kliniken Nordoberpfalz gegen CoVid-19. Über alle Standorte hinweg konnten alle der von den Impfzentren in Weiden und Tirschenreuth zugeteilten Impfdosen an 156 Personen verimpft werden. Für heute und Dienstag wurden dem Klinikverbund rund 90 weitere Impfdosen zugesichert.

 

 

Aktuelle Informationen der Kliniken Nordoberpfalz AG zur Corona-Pandemie

Am Klinikum Weiden werden derzeit 70 und am Krankenhaus Tirschenreuth 54 CoVid-19-Patienten stationär betreut. Insgesamt erhalten an beiden Standorten 13 CoVid-19-Patienten eine intensivmedizinische Behandlung (Weiden: 10, Tirschenreuth 3). Heute haben die ersten Mitarbeiter des Klinikverbunds die Impfung gegen CoVid-19 erhalten.

„Wir verzeichnen in den vergangenen Tagen wieder einen leichten Anstieg von Patienten mit einer CoVid-19-Erkrankung, die eine stationäre Behandlung benötigen. Wir verfügen aber weiterhin über ausreichend Kapazitäten zur Behandlung, vor allem am Krankenhaus Tirschenreuth, in dem ausschließlich CoVid-19-Patienten behandelt werden“, so Michaela Hutzler, Medizinische Direktorin der Kliniken Nordoberpfalz.
Heute Mittag wurden durch das mobile Team des Impfzentrums der Stadt Weiden und des Landkreises Neustadt/WN die ersten zehn Mitarbeiter des Klinikverbunds gegen CoVid-19 geimpft. „Wir haben bereits vor einigen Wochen mit den Planungen zum Aufbau der Infrastruktur und Logistik für unser internes Impfzentrum begonnen“, erklärt Michaela Hutzler: „Je nach Verfügbarkeit des Impfstoffes werden in den kommenden Tagen und Wochen weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geimpft. Wir beziehen den Impfstoff dabei nicht selbst direkt, sondern erhalten diese über die Impfzentren in Weiden und Tirschenreuth.“ Aufgrund der Verfügbarkeit des Impfstoffes wurde eine Priorisierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erstellt, die sich für eine Impfung angemeldet haben. Vorrang hat dabei das Personal, das primär zur Versorgung von CoVid-19-Patienten eingesetzt wird.

Seit Sonntag gilt zudem wieder das strikte Besuchsverbot. Über Weihnachten wurde die Besucherregelung etwas gelockert. Nun gelten wieder die bisherigen Regelungen, bei denen Besuche nur noch in Ausnahmefällen möglich sind. Dazu gehören, dass Eltern und Sorgeberechtigte die kleinsten Patienten in der Kinderklinik besuchen können. Bei Geburten ist ebenfalls eine Begleitung möglich. Während des stationären Aufenthaltes nach der Geburt dürfen Väter Mutter und Kind einmal pro Tag für zwei Stunden besuchen (zwischen 12 und 18 Uhr). Die Begleitung von schwerstkranken und sterbenden Patienten ist nach vorheriger Anmeldung auf der Station ebenfalls möglich. Auch die Sonderregelungen der Palliativstation gelten weiterhin. Das Tragen einer FFP2-Maske in allen Bereichen bleibt weiterhin Pflicht.

 

 

1500. Geburt des Jahres – Neuer Rekord am Klinikum Weiden

57 cm groß und 4310 Gramm schwer – der kleine Lorenz war am 23.12.2020 nicht nur ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk für Mama Sabine, Papa Markus und seine große Schwester Greta – auch für das Klinikum Weiden war seine Geburt eine ganz besondere: es war nämlich die 1500. Geburt des Jahres.

Einen Tag vor Weihnachten kam Lorenz auf die Welt und bescherte damit dem Klinikum Weiden noch einen außergewöhnlichen Rekord: nämlich die 1500. Geburt in diesem Jahr – zeitgleich war er das 1535. Neugeborene im Jahr 2020 am Klinikum. „Wir sind total glücklich und freuen uns über unser vorgezogenes Weihnachtsgeschenk. Auch bei der Geburt hat alles wunderbar geklappt“, so Mama Sabine, die von Medizinischer Direktorin Michaela Hutzler, Dr. Jana Svitakova, Hebamme Magdalena Skubacz und dem Pflegepersonal der Station mit einem kleinen Blumenstrauß überrascht wurde.

In diesem Jahr haben am Klinikum Weiden 1.535 Kinder das Licht der Welt erblickt (31 Zwillingsgeburten, zwei Drillingsgeburten). Lorenz hat dabei die Führung unter den Jungs etwas ausgebaut – denn die liegen mit 779 leicht gegenüber den Mädchen (756) vorn.

Das Klinikum Weiden setzt mit der aktuellen Entwicklung die steigende Tendenz bei den Geburten weiter fort: 2019 waren 1.410 Babys auf die Welt gekommen, 1.347 waren es im Jahr zuvor. „Uns freut diese positive Entwicklung sehr. Und sie ist sicher auch auf das neuaufgestellte Team der Frauenklinik am Klinikum Weiden um Chefarzt Dr. Bernd Hornbacher, die Leitenden Oberärztinnen Dr. Annette Lechler und Dr. Ines Erhardt sowie das gesamte weitere Team zurückzuführen“, so Medizinische Direktorin Michaela Hutzler.