News der Kliniken Nordoberpfalz AG

Besuch aus Katar an Kliniken

Dezember 2018

Delegation informiert sich vor Ort über neue Technologie

Besuch aus dem Emirat Katar hatte sich jetzt im Klinikum St. Marien Amberg und am Klinikum Weiden angekündigt: Die 10-köpfige arabische Delegation kam von der „Hamad Medical Corporation“, einer Krankenhausgruppe, die insgesamt acht Krankenhäuser in Katar betreibt und für die öffentliche Gesundheitsversorgung zuständig ist. Angereist waren unter anderem Ärzte aus den Fachbereichen Anästhesie, Labor und Chirurgie.

Ziel der weiten Reise zu den beiden Oberpfälzer Kliniken war es, sich über die Einsatzmöglichkeiten der sogenannten ROTEM-Technologie der Werfen Gruppe zu informieren, da diese Technologie in großem Umfang zukünftig auch in den Krankenhäusern in Katar eingesetzt werden soll. Diese Technologie wird schon seit einiger Zeit erfolgreich in Amberg und Weiden genutzt. Die Delegation war deshalb extra aus Katar angereist, um sich vor Ort darüber zu informieren, wie ROTEM im Klinikalltag funktioniert und welch hohes Behandlungsniveau dadurch in den Kliniken in Amberg und Weiden angeboten werden kann.

ROTEM ist eine Technologie, die ein Teil der Patient Blood Management Strategie ist. Dabei geht es unter anderem um die Vermeidung von Blutungen oder die Behandlung von Blutungen. „Die ROTEM-Technologie wird bei verschiedensten, meist akuten Blutungen, zum Beispiel im Rahmen eines akuten Traumas oder auch im Rahmen von Operationen eingesetzt“, erklärte Dr. Alexander von Meyer, der Chefarzt für Labormedizin an den Standorten Amberg und Weiden, der am Klinikum Weiden bei der Vorstellung der Technologie von Andreas Faltlhauser, dem Oberärztlichen Leiter der Interdisziplinären Intensivstation 83, unterstützt wurde. „Sie ermöglicht eine zielgerichtete Therapie gegen diese Blutungen und ist bei uns an den beiden Standorten seit längerem verfügbar.“ So wird im optimalen Fall eine Bluttransfusion vermieden, die für die Patienten oft zusätzliche Nebenwirkungen oder Komplikationen mit sich bringen könnte.

 

 
 

Palliativstation bereitet sich auf Umzug vor

Dezember 2018

Eröffnung in Weiden am 07. Januar 2019

Der Abschied aus Neustadt rückt für die Palliativstation der Kliniken Nordoberpfalz AG immer näher. Am 13. Dezember schließt die Station am Fuße des Klosters St. Felix und bereitet sich auf den Umzug in den Neubau am Klinikum Weiden vor. Dort wird ab 07. Januar 2019 der Betrieb wieder aufgenommen.

Bei der Eröffnung im Juli 2008 war die Palliativstation eine der größten Stationen bayernweit, ab Januar 2019 gehört sie sicher zu einer der am modernsten und auf dem neuesten Stand der Technik ausgestatteten Stationen. „Wir haben dort mehr Platz als bisher und können damit auch unser therapeutisches Spektrum erweitern“, erklärt Dr. Stephanie Kuchlbauer, Ärztliche Leiterin der Palliativstation. Akupunktur, Aromatherapie, Klangschalenmassagen und vieles mehr werden dort möglich sein.

Bis zum 07. Dezember werden in Neustadt noch Patienten angenommen, die bis zur Schließung der Station am 13. Dezember wie gewohnt auf hohem ärztlichem und pflegerischem Niveau versorgt werden. Danach beginnt der Umzug in den achten Bauabschnitt am Klinikum Weiden.

Dort werden dann weiterhin Patienten betreut, die an weit fortgeschrittenen, nicht mehr heilbaren und lebensbegrenzenden Erkrankungen leiden. Dazu gehören Krebspatienten mit fortgeschrittener Erkrankung ebenso wie Patienten mit anderen internistischen oder neurologischen Krankheitsbildern. „Wir haben in Weiden noch bessere Möglichkeiten, die Beschwerden unserer Patienten mit individuell angepassten Maßnahmen zu lindern“, so Dr. Kuchlbauer.

 

 
 

Klares Statement für bewusste Entscheidung

November 2018

Kliniken Nordoberpfalz AG stellt Sensibilisierung für Organspende mit Imagekampagne auf den nächsten Level

„Entscheide dich. Dafür oder dagegen. Aber dokumentiere deine Entscheidung auf dem Organspendeausweis.“ Eine klare Entscheidung treffen für oder auch gegen eine Organspende – aber sich der Tragweite darüber bewusst sein. Genau das macht die Kliniken Nordoberpfalz AG jetzt in einem Imagefilm zum Thema.

Seit mehreren Jahren hat sich die Kliniken Nordoberpfalz AG dem Thema Organspende aktiv angenommen – mit vielen Informationsveranstaltungen, einem bewussten und sensiblen Umgang mit Kritikern aber auch einer Vielzahl von Schulungen von pflegerischen und ärztlichen Mitarbeitern. Für dieses Engagement wurde das Klinikum Weiden vor einigen Monaten auch mit dem Bayerischen Organspendepreis ausgezeichnet.

Doch noch immer haben viele Menschen Vorbehalte gegenüber der Organspende. Nur wenige Patienten haben einen Organspenderausweis, in dem die Wünsche des Patienten dokumentiert sind – darauf kann aber auch eine explizite Ablehnung einer Spende hinterlegt werden. Wie wichtig ein solcher Organspendeausweis ist, darauf macht ein neuer Imagespot aufmerksam. Dieser soll zu einer bewussten und klaren Entscheidung zum Thema Organspende und der entsprechenden Dokumentation auf dem Organspendeausweis anregen – gerade im Hinblick auf die aktuelle Diskussion um die Widerspruchslösung ein wichtiger Faktor. Doch der Spot zeigt auch Fakten auf, die häufig falsch eingeschätzt werden. „Ein Beispiel dafür ist, dass es keine Altersgrenze für die Organspende gibt – oder dass Krankenhäuser an der Organspende Geld verdienen“, erklärt Andreas Faltlhauser, Transplantationsbeauftragter und Leiter des Qualitätszirkels Organspende, der alle Maßnahmen in diesem Bereich koordiniert und überwacht.

Begleitet wird die Kampagne durch Plakate, die in Kürze im Klinikum Weiden verteilt werden. „Wir haben nachhaltige und professionelle Strukturen entwickelt, um den fachlichen und emotionalen Anforderungen in diesem schwierigen Arbeitsbereich gerecht zu werden. Die Begleitung der Angehörigen von Organspendern ist uns dabei natürlich besonders wichtig“, so Faltlhauser, der Ansprechpartner für alle Fragen rund um das Thema Organspende ist.

Entgegen des bayern- und bundesweiten Trends konnte die Zahl der Organspenden am Klinikum Weiden zunächst gesteigert und nun seit einigen Jahren stabil hoch gehalten werden. Eine Entwicklung, die durch den rund zweiminütigen Clip, der von der Agentur Cloud Media in Weiden produziert wurde, gefestigt werden soll. Veröffentlicht wird der Film am Donnerstag auf allen Kanälen der Kliniken Nordoberpfalz AG – ob bei Facebook, der Homepage oder dem Youtube-Kanal. Die offizielle Premiere ist bei der Diskussionsrunde zum Thema Organspende am Donnerstag ab 17 Uhr in der Personalcafeteria.

 

Die Teilnehmer der Kampagne:
Nicht nur ärztliches und pflegerisches Personal der Kliniken Nordoberpfalz AG haben sich an dem Imagefilm beteiligt. Auch Vorstand Josef Götz und der Ärztliche Direktor Dr. Thomas Egginger engagieren sich für Organspende – so wie auch Weidens Oberbürgermeister Kurt Seggewiß und Neustadts Landrat Andreas Meier.

Mohammad Al-Bdour, Assistenzarzt Klinik für Neurologie (Klinikum Weiden)
Markus Argauer, Pflegerische Stationsleitung Interdisziplinäre Intensivstation St. 83 (Klinikum Weiden)
Dr. Thomas Egginger, Ärztlicher Direktor Kliniken Nordoberpfalz AG
Carolin Ertl, Wirtschaftsbetriebe / Reinigung (Klinikum Weiden)
Andreas Faltlhauser, Transplantationsbeauftragter, Oberärztlicher Leiter Interdisziplinäre Intensivstation (Klinikum Weiden)
Josef Götz, Vorstand Kliniken Nordoberpfalz AG
Dr. Florian Höhler, Chefarzt der Klinik für Chirurgie (Krankenhaus Kemnath)
Michaela Hutzler, stv. Pflegedirektorin Kliniken Nordoberpfalz AG
Andreas Meier, Landrat Neustadt/WN
Kurt Seggewiß, Oberbürgermeister Weiden
MUDr. Stepanka Senkyrova, Fachärztin für Allgemeinchirurgie (Klinikum Weiden)
Michael Reindl, Leiter Öffentlichkeitsarbeit / Patientenbelange
Corinna Renger, Krankenschwester Stroke Unit (Klinikum Weiden)
Tanja Weig, Sachbearbeiterin (Krankenhaus Tirschenreuth)

 
 

Starker Start für kleine Helden

November 2018

Bunter Kreis Nordoberpfalz bringt Familien im Rahmen des Welt-Frühgeborenen-Tags zusammen

Deutschland hat eine der höchsten Frühgeburtenraten in Europa. Fast jedes zwölfte Kind kommt dabei vor der 37. Schwangerschaftswoche zur Welt. Nicht von ungefähr gibt es daher den Welt-Frühgeborenen-Tag, der jährlich am 17. November begangen wird. Auch der Bunte Kreis Nordoberpfalz hat sich an diesem Aktionstag beteiligt und dafür Eltern und Frühchen, die derzeit betreut werden oder in der Vergangenheit betreut wurden, zum Jahrestreffen eingeladen.

„Die Eltern nutzen die Gelegenheit gerne, sich in entspannter Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen auszutauschen, während die Kinder spielen und toben können“, umschreibt Marina Frister, Leiterin des Bunten Kreises Nordoberpfalz, das jährliche Treffen.

In diesem Jahr wurden von der Einrichtung mehr als 30 Familien begleitet. Für einige von ihnen war das Treffen auch ein Abschluss der Nachsorge durch den Bunten Kreis, für den die Arbeit dort beginnt, wo die Betreuung durch die Klinik endet: zu Hause. Doch auch Familien, bei denen die Unterstützung schon etwas länger abgeschlossen war, kommen zu dem Jahrestreffen, an dem auch Ärzte oder Pflegepersonal teilnahmen. „Für uns alle ist es schön zu sehen, wie positiv sich die Kinder entwickelt haben“, freut sich Marina Frister.

Seit Beginn der Nachsorge konnten mehr als 500 Familien unterstütz werden, zum Teil über einen Zeitraum von drei bis neun Monaten. Das hierfür tätige Team besteht aus Kinderärzten, Kinderkrankenschwestern und jeweils einer Sozialpädagogin und Psychologin. Um die Hilfe zur Selbsthilfe anbieten zu können, ist man aber auf Spendengelder angewiesen, da die finanzielle Unterstützung der gesetzlichen Krankenkassen oft nicht ausreicht. Durch Spenden könne aber individuell und unbürokratisch geholfen werden – sei es bei therapeutischen Mitteln, der Finanzierung von Babyausstattung oder auch bei Fahrtkosten oder der Bezuschussung behindertengerechter Autos. Notwendiger Anschaffungen die Erkrankung betreffend.

 
 

Herz und Lunge überlebenswichtig

November 2018

34. Medizinisches Forum der Medizinischen Klinik II am Klinikum Weiden stellt Zusammenwirken von Herz und Lunge in Mittelpunkt

Im vollbesetzten Gustav-von-Schlör-Saal der Max-Reger-Halle stand anlässlich des 34. Medizinischen Forums der Medizinischen Klinik II am Klinikum Weiden das Zusammenwirken von Herz- und Lungenfunktion im Fokus.

Häufig auftretende Lungenerkrankungen, wie die COPD (Chronic obstructive pulmonary disease) oder das Asthma bronchiale, aber auch Lungengerüsterkrankungen, können die Durchblutung zum linken Herzen stören und so zu einem Hochdruck der Lungengefäße und damit zu einer Belastung des rechten Herzens führen. Darüber berichtete Dr. Elena Perlifan, Lungenfachärztin an der Medizinischen Klinik II am Klinikum Weiden und stellte neueste Therapieoptionen für diese Erkrankung vor. Es gelte, den Hausarzt rechtzeitig zu informieren oder den Lungenfacharzt aufzusuchen, um das Fortschreiten dieser chronischen Erkrankung möglichst zu verhindern. Die Lungenarterie bildet das Bindeglied zwischen rechten und linken Herzen und kann eigenständig Ursache für eine Rechtsherzbelastung sein. Diese Erkrankung ist deutlich seltener als eine Rechtsherzbelastung in Folge von Lungenerkrankungen oder einer Erkrankung des linken Herzens, hat aber leider eine deutlich schlechtere Prognose.

Die aktuellen Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie, wie auch der European Society of Cardiology, wurden maßgeblich von Herrn Professor Dr. Stephan Rosenkranz, Universitätsklinik Köln, beeinflusst. Er stellte dieses Krankheitsbild ausführlich vor und referierte über neue Therapieoptionen und aktuell laufende Studien in diesem Bereich. Auch eine Verschlechterung des linken Herzens, meist in Folge eines Herzinfarktes, langjährig bestehender Bluthochdruckerkrankung oder in Folge einer Klappenerkrankung könne zu einer Verschlechterung der Drucksituation in der Lungenarterie und damit zu einer Rechtsherzbelastung führen. Dieses Krankheitsbild umfasst viele Patienten, insbesondere ältere Patienten sind hier häufig betroffen und nur durch eine frühzeitige und rechtzeitige Therapie der zugrundeliegenden Grunderkrankung kann diesem Krankheitsbild vorgebeugt werden.

Wichtig sei eine konsequente Behandlung der Bluthochdruckerkrankung, aber es müssten auch alle Maßnahmen ergriffen werden, um eine Verschlechterung der Herzfunktion vorzubeugen, so Professor Dr. Robert Schwinger, Chefarzt der Medizinischen Klinik II am Klinikum Weiden.

Die hochkarätig besetzte Fortbildungsveranstaltung, unterstützt durch die Ärztlichen Kreisverbände Weiden, Neustadt an der Waldnaab, Tirschenreuth und Schwandorf, brachte wegweisende aktuellste Erkenntnisse zur Behandlung von Herz und Lunge in unsere Region.

 
 

Neue Leitung, hochspezialisiertes Spektrum, hohe Kompetenz

Oktober 2018

Priv. Doz. Dr. Alexandra Barthmann folgt auf Prof. Dr. Rudolf Ascherl als Chefärztin der Klinik für Traumatologie, Spezielle Chirurgie und Endoprothetik

Priv. Doz. Dr. Alexandra Barthmann wird neue Chefärztin der Klinik für Traumatologie, Spezielle Chirurgie und Endoprothetik am Krankenhaus Tirschenreuth. Sie tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Rudolf Ascherl an, der sich mit seiner Klinik in den vergangenen Jahren einen exzellenten Ruf weit über die Grenzen der Region hinaus erarbeitet hat.

Derzeit ist Frau Priv. Doz. Dr. Barthmann als Chefärztin der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie an der Schön Klinik Nürnberg-Fürth tätig. Nach ihrem Studium an der Universität Heidelberg durchlief sie unter anderem mehrere assistenzärztliche Positionen am Universitätsklinikum Mannheim, wo sie von 2004 bis 2007 zudem als Oberärztin des Orthopädisch-Unfallchirurgischen Zentrums mit dem Schwerpunkt Endoprothetik und Kinderorthopädie war. Die Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie mit der Zusatzweiterbildung „Spezielle orthopädische Chirurgie“ leitete in der Folge von 2008 bis 2017 die Klinik für Orthopädie, orthopädische Chirurgie und Wirbelsäulenchirurgie am Bezirksklinikum Obermain in Ebensfeld und wechselte im vergangenen Jahr an die Schön Klinik Nürnberg-Fürth. „Ich freue mich darauf, in Tirschenreuth den ambulanten und stationären Versorgungsbereich in der Orthopädie und Unfallchirurgie weiter zu vernetzen, um kurze und effektive Wege für die Patienten zu ermöglichen. Wir wollen das etablierte Endoprothetikzentrum fortführen und weiterentwickeln“, so Priv. Doz. Dr. Barthmann, die voraussichtlich ab Januar die Nachfolge des bisherigen Chefarztes Prof. Dr. Rudolf Ascherl antreten wird.

Prof. Dr. Rudolf Ascherl wird seine Tätigkeiten ab dem neuen Jahr auf den ambulanten Bereich im MVZ Stiftland konzentrieren und zudem die Fort- und Ausbildung im ärztlichen Sektor forcieren. Auch er freut sich auf die Zusammenarbeit des neuen Teams: „Wir haben optimale Voraussetzungen, um das Haus in dieser neuen Konstellation weiter voranzubringen. Die Region kann stolz sein, solche Spezialisten gebündelt zu haben. Davon können andere Kliniken nur träumen.“

In der Klinik, die seit einiger Zeit auch den Fachbereich Traumatologie beinhaltet (Unfallchirurgie in spezialisierter und erweiterter Form), wird die neue Chefärztin dann unter anderem vom Sektionsleiter der Traumatologie, Dr. Svend Hofmann, unterstützt, der seit August am Krankenhaus Tirschenreuth tätig ist. Zu seinen Spezialbereichen gehören neben arthroskopische Operationen auch klassische Altersverletzungen, Sportmedizin und Knorpeltransplantationen, zudem ist er Spezialist für Fußchirurgie. Komplettiert wird das Leitungsteam von Leitendem Oberarzt Dr. Kai Wolfram. „Durch die Erweiterung um die Traumatologie und Orthopädie konnten wir unser Spektrum in Tirschenreuth klar erweitern und bieten unseren Patientinnen und Patienten damit ein breites und spezialisiertes Angebot“, erklärt Claudia Kost, Leiterin des Krankenhauses.

Auch Josef Götz, Vorstand der Kliniken Nordoberpfalz AG, freut sich über die neuen Möglichkeiten: „Wir bedanken uns für die herausragenden Leistungen von Herrn Prof. Dr. Ascherl in den vergangenen Jahren. Er hat maßgeblich dazu beigetragen, dass Tirschenreuth im Bereich der orthopädischen und unfallchirurgischen eine Versorgung auf hohem medizinischem Niveau bieten konnte und deutschlandweit etabliert ist. Gleichzeitig können wir uns glücklich schätzen, dass wir mit Frau Priv. Doz. Dr. Barthmann eine ebenso anerkannte und etablierte Expertin auf dem Gebiet der Orthopädie und speziellen Chirurgie für uns gewinnen konnten.“

 
 

Volkskrankheit Osteoporose

Oktober 2018

Patientenforum der Klinik für Traumatologie, Spezielle Chirurgie und Endoprothetik stellt Osteoporose am 20. Oktober in den Mittelpunkt

Der 20. Oktober ist der Weltosteoporosetag – denn nicht nur in Deutschland ist diese Volkskrankheit immer weiter auf dem Vormarsch. Rund sechs Millionen Deutsche leiden unter dieser Krankheit. Die Dunkelziffer liegt jedoch wohl deutlich höher, da die Krankheit häufig unerkannt bleibt. Nicht nur aus diesem Grund steht die Osteoporose beim 7. Patientenforum in Tirschenreuth im Mittelpunkt – unter dem Motto „Heile Knochen – Knochenheilung“.

Osteoporose (Knochenschwund) ist eine chronische Erkrankung, die Knochen porös und brüchig macht. Die Knochen verlieren an Festigkeit und brechen leichter. „Bis etwa zum 30. Lebensjahr nimmt die Knochenmasse zu. Der Knochenabbau überwiegt dann spätestens ab dem 40. Lebensjahr. Wer an Osteoporose leidet, bei dem verringert sich die Knochenmasse viel schneller als normal“, erklärt Prof. Dr. Rudolf Ascherl, Chefarzt der Klinik für Traumatologie, Spezielle Chirurgie und Endoprothetik am Krankenhaus Tirschenreuth. Die Folge sind vermehrte Knochenbrüche, vor allem an Wirbelsäule und Oberschenkel.

Rund 90 Prozent aller Osteoporose-Erkrankungen sind dabei hormonell bedingt. Frauen nach den Wechseljahren sind daher von Osteoporose stärker betroffen, da der Abfall des Östrogenspiegels dazu führt, dass sie jährlich bis zu vier Prozent ihrer Knochenmasse verlieren. Geschlechterübergreifend gilt: das Knochenbruchrisiko steigt mit dem Alter. Daher sollten Frauen ab 70 Jahren und Männer ab 80 Jahren einen Osteoporose-Check mit Messung der Knochendichte durchführen lassen.

„Risikogruppen, also Patienten mit Erkrankungen wie Diabetes, Rheuma oder Herzinsuffizienz, sollten sogar noch früher daran denken“, weiß Prof. Ascherl.
Besonders wichtig, nicht nur für diese Risikogruppen, ist aber eine entsprechende Prävention: „Neben einem gesunden Lebensstil ist vor allem ausreichend Bewegung wichtig. Zu wenig Bewegung führt zu einem Abbau von Knochenmasse. Muskeln und Knochen stehen in einer engen Beziehung: weniger Muskeln bedeuten auch weniger Knochen“, so der Chefarzt der Klinik für Traumatologie, Spezielle Chirurgie und Endoprothetik.

Passend zum Weltosteoporosetag steht deshalb auch das Thema Osteoporose beim 7. Patientenforum am 20. Oktober ganz im Mittelpunkt. Mit Dr. Torsten Friese, Dr. Kai Wolfram, Dr. Svend Hofmann, Robert Drechsel, Walter Kutschker und Prof. Dr. Rudolf Ascherl referieren dabei echte Experten und klären dabei über die Krankheit selbst, verschiedene Diagnose- und Therapiemöglichkeiten, Prävention, neue Therapieansätze und wichtige Tipps sowie Hilfsmittel rund um Osteoporose. Ein gemeinsames Quiz rund um das Thema Knochen rundet die Veranstaltung dann ab. Beginn der Veranstaltung ist um 10 Uhr im Ärztehaus am Krankenhaus Tirschenreuth im Vortragssaal im 1. Stock. Der Eintritt ist frei.

 
 

Große Hilfe für Sozialpädiatrisches Zentrum

Oktober 2018

Lilly Groß-Stiftung unterstützt SPZ am Klinikum Weiden erneut mit 1.700 Euro

Es ist inzwischen fast schon zur Tradition geworden, dass die Lilly Groß-Stiftung das Sozialpädiatrische Zentrum am Klinikum Weiden unterstützt. Und jetzt konnte sich das Team des SPZ bereits zum dritten Mal über eine Spende in Höhe von 1.700 Euro freuen.

„Ich finde es wertvoll, dass es kranken Kindern im Sozialpädiatrischen Zentrum ermöglicht wird, die bestmögliche Betreuung im Zusammenspiel aller Ärzte und Therapeuten zu bekommen. Vor allem für die betroffenen Eltern stellt das ein Höchstmaß an kompetenter Beratung und Behandlung ihrer Kinder in allen Bereichen sicher“, erklärte Christian Wolf, Filialleiter der HypoVereinsbank Weiden, die die Vorstandsarbeit ehrenamtlich leistet. Er und Tobias Wolf wiesen vor allem auf die Vielseitigkeit des SPZ hin: „Das, was hier geleistet wird, deckt sich genau mit dem Willen der Stiftung.“

Nach der Startfinanzierung für das Galileo-Trainingsgerät bei der ersten Spende, mit dem eine Verbesserung der Muskelspannung möglich wird, wurde im Vorjahr mit der Spende der Lilly Groß-Stiftung die Anschaffung eines Neurofeedback-Geräts umgesetzt, das Kinder bei der Verbesserung von Aufmerksamkeits- und Konzentrationsleistungen unterstützt. Nach den projektbezogenen finanziellen Hilfen der Vorjahre profitieren diesmal alle Fachbereiche. So können beispielsweise Sprachcomputer für Kinder mit Körper- oder Sprachbehinderung im Bereich der Logopädie oder Buchmaterial für die Psychologie angeschafft werden, mit dem ein Verständnis für vorliegenden Krankheiten geschaffen werden kann und das bei der Bewältigung der Krankheit helfen soll. Auch für die Physio- und Ergotherapie können zukünftig weitere neue Therapiemittel eingesetzt werden.

Entsprechend groß war die Freude bei Dr. Susanne Rinnert, der ärztlichen Leitung des SPZ, als die Spende übergeben wurde. „Die vielfältigen Einsatzbereiche der neuen Geräte zeigen die Bandbreite der Therapien, mit denen wir es zu tun haben. Besonders schön ist, dass wir die Geräte in verschiedenen Fachbereichen interdisziplinär anwenden und Behandlungserfolge nachvollziehen können“, bedankte sich Dr. Rinnert.

Auch Manfred Tretter, Finanzchef der Kliniken Nordoberpfalz AG, freute sich über die Unterstützung: „Das SPZ hat eine enorme Bedeutung für die nördliche Oberpfalz. Wir sind dankbar für diese Spende der Lilly Groß-Stiftung, die es ermöglicht, junge Patienten optimal behandeln zu können.“

Die Lilly Groß-Stiftung wurde im Jahr 2010 ins Leben gerufen. Der Stifterin war es ein besonderes Anliegen, sowohl die Förderung und Unterstützung hilfsbedürftiger Kinder als auch die Förderung und Unterstützung hilfsbedürftiger Tiere im Sinne des Tierschutzgedankens in den Mittelpunkt zu stellen. Die ehrenamtlichen Stiftungsvorstände freuen sich darüber, dass mit der finanziellen Unterstützung der Stiftungszweck erfüllt und das Wirken der Stifterin in ihrem Sinne für Projekte zu Gunsten Kinder in ihrer Heimat fortgeführt wird. Und bereits jetzt konnten Christian Wolf und Tobias Wolf dem SPZ zusichern, auch bei den nächsten Großprojekten unterstützend zur Seite zu stehen.

 
 

Ausbildung mit Auszeichnung abgeschlossen

Oktober 2018

Kliniken Nordoberpfalz AG freut sich über rund 90 neue Auszubildende im Bereich der Pflege

Die Kliniken Nordoberpfalz AG betreut jährlich rund 100.000 Patienten stationär und ambulant. Das ist natürlich nur mit dem entsprechenden Personal möglich. Gerade in Zeiten des Pflegepersonalmangels kann man sich daher über rund 90 neue Auszubildende im Bereich der Pflege freuen. Und die können vier ehemaligen Auszubildenden nacheifern, die mit dem Staatspreis der Regierung der Oberpfalz ausgezeichnet wurden.

Thomas Baldauf, Pflegedirektor und Leiter der Gesundheitsakademie NEW LIFE in Neustadt/WN, begrüßte die neuen Auszubildenden jetzt in einer kleinen Feierstunde. Die Ausbildung sei vergleichbar mit einer Bergtour, die gemütlich losgehe, aber dann auch ihre Tücken zeige. „Der Gipfel, also das Examen, ist nur über viele Täler und zum Teil ungemütliche Wege erreichbar“, so Baldauf, der den neuen Auszubildenden auch auf den Weg mit gab, diese Mission nur erfüllen zu können, wenn man von Anfang an dabei bleibe: „Sonst wird der letzte Anstieg zum Examen zu heftig.“

Die neuen Auszubildenden aus den Bereichen Generalistische Ausbildung, Gesundheits- und Krankenpflege, Krankenpflegehilfe und Operationstechnische Assistenz, können sich aber auf gute Vorbilder berufen. Denn aufgrund ihres hervorragenden Examens mit einer Gesamtnote von 1,5 und besser wurden Sandra Hulin, Adnan Barami, Franziska Stöckl und Felix Albrecht mit dem Staatspreis der Regierung der Oberpfalz ausgezeichnet, der ihnen im Rahmen der Begrüßung der neuen Auszubildenden von Thomas Baldauf überreicht wurde. „Auch wenn es Höhen und Tiefen gab, haben diese vier jungen Menschen bewiesen, was möglich ist“, erklärte Baldauf.

Die Kliniken Nordoberpfalz AG bietet rund 3.000 Menschen einen Arbeitsplatz und gehört damit zu den größten Arbeitgebern der nördlichen Oberpfalz. Zudem werden rund 300 junge Frauen und Männer ausgebildet. Damit ist die Kliniken Nordoberpfalz AG einer der größten Ausbildungsbetriebe der Region. In diesem Jahr haben 34 Personen die Generalistische Pflegeausbildung aufgenommen, 34 absolvieren die Ausbildung in der Krankenpflegeschule, 11 junge Männer und Frauen haben die Ausbildung zur Krankenpflegehilfe und 12 zur Operationstechnischen Assistenz begonnen. Eine Ausbildung bei der Kliniken Nordoberpfalz AG bedeutet aber nicht immer eine Tätigkeit am Patienten. Neben den Ausbildungen im pflegerischen Bereich bietet die Kliniken Nordoberpfalz AG auch Ausbildungen zum Kaufmann-/frau im Gesundheitswesen, Medizinische Fachangestelle/r, Koch / Köchin, Pharmazeutisch Kaufmännische/r Assistent/in oder Fachinformatiker/in für Systemintegration an.


 
 

Ludwig macht die 1.000 voll

Oktober 2018

Babyboom am Klinikum Weiden hält an

Gerade ein paar Tage alt, aber schon voll im Mittelpunkt: der kleine Ludwig ist die 1.000 Geburt des Jahres am Klinikum Weiden. Er kam am Donnerstag um 12:54 Uhr auf die Welt – und ist der ganze Stolz der frischgebackenen Eltern!

Mit einer Größe von 50 Zentimetern und einem Gewicht von 3365 Gramm geht es dem Jubiläumskind bestens. Mama Vanessa und Papa Christian sind stolz auf ihren Nachwuchs: „Wir freuen uns auf die Zeit, die jetzt vor uns liegt“, so das frischgebackene Elternpaar, das vor drei Jahren nach Schwarzenbach gezogen ist.
Inzwischen ist Ludwig schon zu Hause und sorgt dort für Schwung. Im Klinikum Weiden wurden er und seine Eltern von Dr. Ines Erhardt, Fachärztin Dr. Elena Kitaynik, der stellvertretenden Pflegedirektorin Michaela Hutzler und Elisabeth Kick, stellvertretende Stationsleitung, mit einem Blumenstrauß überrascht.

Für Dr. Erhardt war die Geburt von Ludwig eine der ersten als Leiterin der Geburtshilfe am Klinikum Weiden. Die Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe mit dem Schwerpunkt spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin hat mehr als 15 Jahre als Oberärztin die Geburtshilfe im Klinikum Amberg geleitet. Anfang Oktober hat sie als leitende Oberärztin die Nachfolge des langjährigen Leiters der Geburtshilfe, Dr. Karlheinz Mark, übernommen. „Ich freue mich auf diese neue Aufgabe und natürlich auch darüber, dass wir die perinatologische Versorgung in Weiden weiterhin gewährleisten können“, so Dr. Erhardt. Sie ist seit einigen Tagen schwerpunktmäßig am Klinikum Weiden tätig. Aufgrund der engen Kooperation mit dem Klinikum St. Marien steht sie aber auch weiterhin, wenn auch in reduziertem Ausmaß, dem Klinikum St. Marien Amberg zur Verfügung.

Im vergangenen Jahr erblickten im Klinikum Weiden genau 1.400 Kinder das Licht der Welt. Auch in diesem Jahr bewegt sich die Zahl der Geburten bisher auf hohem Niveau.