News der Kliniken Nordoberpfalz AG

36. Medizinisches Forum der Medizinischen Klinik II am Klinikum Weiden

Cholesterinlüge widerlegt

Im vollbesetzten Gustav-von-Schlör-Saal der Max-Reger-Halle fand zum 36. Mal das Medizinische Forum der Medizinischen Klinik II am Klinikum Weiden zusammen mit den Ärztlichen Kreisverbänden Weiden, Neustadt a. d. Waldnaab, Tirschenreuth und Schwandorf statt.

Prof. Dr. med. Andrea Bäßler, Leiterin der Lipidambulanz an der Universitätsklinik Regensburg, berichtete über neue Risikofaktoren für eine koronare Herzerkrankung. Neben dem „schlechten Cholesterin“, dem LDL-Cholesterin gibt es eine spezielle Unterfraktion, das sogenannte Lp(a), welches genetisch vorbestimmt ist und wie das schlechte Cholesterin konzentrationsabhängig mit dem Auftreten von Herzinfarkt korreliert. Das in vieler Munde „gute Cholesterin“ HDL gibt es nicht, es hat keinen Bezug zum Auftreten von atherogenen Risikofaktoren. Lp(a) sollte bei Patienten mit hohem Risiko oder bereits bestehender koronaren Herzerkrankung einmal im Leben bestimmt werden; die Konzentration ist genetisch vorbestimmt und somit kann das Risiko weiter abgeschätzt werden. Zukünftig, wahrscheinlich nächstes Jahr, wird eine Studie weltweit durchgeführt werden um mit einem Antikörper bei Hochrisikopatienten Lp(a) zu senken.

Große Aufmerksamkeit fand die Vorstellung aktueller Daten zur interventionellen Behandlung der Undichtigkeit der Mitralklappe (Mitralinsuffizienz) durch Oberärztin MUDr. Jana Kropacek vom Klinikum Weiden. Sie wies darauf hin, dass bei hochgradiger Undichtigkeit der Klappe und noch weitgehend erhaltener Pumpfunktion ein interventionelles Verfahren dann durchgeführt werden sollte, wenn ein hohes oder sehr hohes Risiko für eine Herzoperation vorliegt.

Den Abschluss bildete Professor Robert H.G. Schwinger mit aktuellen Daten aus dem Kongress der European Society of Cardiology, Paris 2019, in dem er neue Medikamente zur Therapie der Herzinsuffizienz, aber auch zur Blutverdünnung bei Vorhofflimmern vorstellte.

 

 

200 Jahre Krankenhaus Tirschenreuth

Besucher können beim Tag der offenen Tür am Sonntag, den 10. November, einen Blick hinter die Kulissen werfen

In diesem Jahr ist es exakt 200 Jahre her, dass König Maximilian I. von Bayern das Krankenhaus Tirschenreuth gründen ließ. Mitte Dezember 1819 wurde die damalige „Armen- und Krankenanstalt“ seiner Bestimmung übergeben. Seitdem ist viel passiert – zum Beispiel wurde das Krankenhaus Tirschenreuth zum wichtigen Eckpfeiler der flächendeckenden Gesundheitsversorgung in der Region. Und es öffnet am Sonntag, den 10. November, von 13 bis 17 Uhr seine Türen für die Bevölkerung. Denn das 200-jährige Jubiläum wird unter anderem mit einem Tag der offenen Tür gefeiert.

Ab 13 Uhr haben Interessierte die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen des Krankenhauses Tirschenreuth zu werfen. Dort, wo jährlich rund 11.000 Patienten zuverlässig und auf hohem medizinischem Niveau behandelt werden, warten dann viele spannende Einblicke und Informationen, die es so normalerweise nicht gibt. „Wir freuen uns, dass wir ein tolles Programm zusammenstellen konnten, bei dem für alle Besucherinnen und Besucher etwas dabei ist“, erklärt Krankenhausleiterin Claudia Kost.

Neben Informationsständen der Abteilungen des Hauses, bei dem auch die Chefärzte für Fragen zur Verfügung stehen, warten dabei Rundgänge und Führungen durch die neuen Funktionsbereiche (Endoskopie, Ultraschall), das Labor, die Röntgenabteilung, die Notaufnahme oder der neue OP-Bereich. In der Notaufnahme können Kinder sich selbst am Gipsen üben – und auch Zauberer Marco Knott wird die kleinen (und auch großen) Besucher sicher verzaubern. Auch das mit dem Krankenhaus kooperierende KfH-Nierenzentrum wird seine Türen öffnen. “Wir werden dabei über die verschiedenen Behandlungsverfahren, über die Prävention von Nierenerkrankungen sowie über den Zusammenhang zwischen Bluthochdruck, Diabetes und den Nieren informieren”, berichtet Dr. med. Bernhard Kürner, leitender Arzt des KfH-Zentrums.

Die Chefärzte des Krankenhauses und Dr. Kürner werden ab 14 Uhr zudem bei Vorträgen über aktuelle Behandlungsmöglichkeiten am Standort Tirschenreuth informieren. Diese Kurzvorträge finden im angrenzenden Ärztehaus statt, in dem auch die MVZ-Praxis besichtigt und ein genauer Blick auf die Geschichte, alte Aufnahmen und Ansichten des Krankenhauses Tirschenreuth geworfen werden kann.

„So umfassend und individuell unsere medizinische Betreuung ist, so breit gefächert ist auch unser Programm bei unserer Jubiläumsfeier und dem Tag der offenen Tür“, so Krankenhausleiterin Claudia Kost, die auf zahlreiche Besucher hofft. Die können an diesemTag die Parkplätze des Krankenhauses übrigens kostenlos nutzen. Weitere Informationen zum Programm sind unter www.kliniken-nordoberpfalz.ag zu finden.

 

 

Liquidität der Kliniken Nordoberpfalz AG gesichert

Träger stellen hochwertige medizinische Versorgung sicher / Etablierung neuer medizinischer Versorgungskonzepte geplant

Durch die positiven Kreditentscheidungen der Träger ist die Liquidität der Kliniken Nordoberpfalz AG nun langfristig gesichert. Alle drei Träger sorgen somit für eine hochwertige medizinische Versorgung mit nachgewiesenen hohen Qualitätsstandards. Auch neue medizinische Versorgungskonzepte sollen genutzt werden. Die Kliniken Nordoberpfalz AG nimmt dabei eine Vorreiterrolle ein.
Vorstand Josef Götz erklärt hierzu: „Wir freuen uns sehr, dass jetzt auch die letzte Hürde für die Gewährung des Darlehens genommen wurde und wir uns wieder voll unserer Hauptaufgabe widmen können: die AG auf ein wirtschaftlich stabiles Fundament zu stellen und so die wohnortnahe bedarfsgerechte und qualitativ hochwertige medizinische Versorgung für die Region sicherzustellen. Unser Dank gilt unseren Trägern, die sich durch die Bereitstellung dieses Darlehens klar hinter unseren Klinikverbund stellen.“

Um eine qualitativ hochwertige Versorgung sicherzustellen, werden dabei auch gestufte Versorgungskonzepte eine wichtige Rolle spielen, bei denen unter anderem auf moderne Möglichkeiten wie Telemedizin zurückgegriffen werden soll. So ist sowohl für die Standorte in Vohenstrauß als auch in Waldsassen die übergreifende Betreuung zum Beispiel durch ambulante ärztliche Strukturen verbunden mit hausinternen Pflegeangeboten vorgesehen. Dies könnte beispielsweise durch ein Intersektorales Gesundheitszentrum (IGZ) realisiert werden, das allerdings im Rahmen eines Modellprojekts erst erprobt werden muss. Ziel ist, so weit wie möglich eine bedarfsgerechte medizinische Versorgung an allen Standorten aufrechtzuerhalten. Hierfür müssen Fragen zur Finanzierung und andere Details noch abschließend geklärt werden, jedoch befindet man sich auf einem guten Weg. „Durch die Nutzung von gestuften Versorgungskonzepten wie einem IGZ wollen wir die medizinischen Versorgungsmöglichkeiten in der Region neu und bedarfsgerecht aufstellen, dabei aber dem hochwertigen Versorgungsanspruch, den wir an uns selbst stellen, weiterhin gerecht werden“, so Josef Götz.

Durch die Versorgung und Behandlung von rund 100.000 Patienten pro Jahr ist die Kliniken Nordoberpfalz AG der leistungsstarke Gesundheitspartner in der Region. Der Klinikverbund sichert eine umfassende und wohnortnahe medizinische Versorgung mit menschlicher Betreuung der Patienten durch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf höchstem Niveau mit nachgewiesenem hohem Qualitätsstandard, wie verschiedene Zertifizierungen oder Auszeichnungen der vergangenen Jahre beweisen. Viele der rund 70 Fachabteilungen sind nach den höchsten Richtlinien zertifiziert und stellen eindrucksvoll unter Beweis, dass die Kliniken Nordoberpfalz AG nicht nur die medizinische Grundversorgung in der Region
gewährleistet, sondern auch absolute Spitzenmedizin in der nördlichen Oberpfalz sicherstellt. Verschiedene bundes- und landesweite Auszeichnungen der vergangenen Jahre beweisen das Spitzenniveau des medizinischen Versorgungsniveaus innerhalb des Klinikverbunds.

Besonders im Fokus steht dabei das Klinikum Weiden, das die zweithöchste Versorgungsstufe bei Kliniken in Bayern bietet. Dies zeigt sich unter anderem in einer bestmöglichen Akutversorgung bei Schlaganfällen durch die enge Zusammenarbeit der Kliniken für Neurologie, Neurochirurgie und Neuroradiologie mit modernsten Diagnostikgeräten oder der Behandlung von Herzinfarkten durch eine 24-Stunden-Herzkatetherbereitschaft. Auch die medizintechnische Ausstattung befindet sich auf einem absoluten Top-Level, wie die Infrastruktur im OP-Bereich (Hybrid-OP, integrierter OP, OP-Roboter da Vinci) oder allgemein in der Diagnostik und Therapie (hochauflösende CT- und MRT-Geräte, bipolare Angiographieanlage) belegen. Auch die onkologische Behandlung stellt mit dem zertifizierten Onkologischen Zentrum einen Schwerpunkt dar. Darin sind das Brustkrebs-, Prostata- und Darmkrebszentrum vereint. Letzteres gehört mit der Behandlung von mehr als 160 an einem Darmkarzinom erkrankten Patienten im Jahr 2018 zu den Top 3 der rund 300 Darmkrebszentren in Deutschland.

Eine umfassende und individuelle medizinische Betreuung bietet auch das Krankenhaus Tirschenreuth, das als wichtiger Eckpfeiler der flächendeckenden Gesundheitsversorgung in der Region rund 11.000 Patienten jährlich zuverlässig und auf hohem medizinischem Niveau behandelt. Um dieses noch weiter aufzubauen, wurde das Haus in den vergangenen Monaten neu strukturiert. Dadurch wurde die stationäre Leistungsfähigkeit weiter gesteigert, um das wohnortnahe und hochwertige Versorgungsangebot noch weiter verbessern zu können. Zudem ist vor Ort innerhalb kurzer Wege sowohl die stationäre als auch die ambulante Behandlung durch das MVZ sowie die angesiedelten Arztpraxen möglich.

Auch das Krankenhaus Kemnath leistet mit der Klinik für Chirurgie und der Klinik für Innere Medizin einen entscheidenden und unverzichtbaren Beitrag zur wohnortnahen medizinischen Behandlung im westlichen Landkreis Tirschenreuth. Ergänzt wird das Angebot durch den auf Hüft- und Kniegelenke spezialisierten Dr. Michael Kampe sowie das Team des MedCenters, das verschiedene Behandlungsschwerpunkte aus den Bereichen der Orthopädie und Neurochirurgie bietet.

An den Standorten Erbendorf und Eschenbach werden die ergänzenden Versorgungsangebote (geriatrische Rehabilitation und pflegerische Versorgung von Demenzkranken) uneingeschränkt aufrechterhalten.

Für die Ausbildung und damit die Gewinnung von Fachkräften von morgen hat der Standort Neustadt/WN eine hohe Bedeutung für die Kliniken Nordoberpfalz AG. Dort befindet sich die Gesundheitsakademie NEW LIFE, an der die verschiedenen Ausbildungen im pflegerischen Bereich absolviert werden.

Die Pläne, die im erweiterten Zukunftskonzept 2020 zu Beginn des Jahres festgelegt wurden, werden auch weiterhin konsequent umgesetzt. Die Kliniken Nordoberpfalz AG ist davon überzeugt, mit diesem Konzept den schwierigen Rahmenbedingungen der Zukunft gerecht werden zu können. Damit werden hochwertige und heimatnahe Versorgungsangebote in überlebensfähigen Strukturen geschaffen. Die Verfügbarkeit von Personal und Wirtschaftlichkeit nehmen dabei eine tragende Funktion ein.

„Für unser Unternehmen bedeuten die Entscheidungen der Träger ein klares Bekenntnis zu zwei wichtigen Punkten: einerseits für die Wertschätzung der Leistungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kliniken Nordoberpfalz AG, andererseits aber auch für die Sicherung der kommunalen Trägerschaft der Gesundheitsversorgung für die Menschen in der Region“, betont Josef Götz.

 

Hintergrund:
Was die finanzielle Ausstattung hinsichtlich der Liquidität betrifft, wurde das Unternehmen bei der Gründung nicht mit eigenen liquiden Mitteln ausgestattet. Bisher erfolgte die Finanzierung des laufenden Betriebs der Kliniken Nordoberpfalz AG daher über Bankkredite, die durch Bürgschaften der Träger abgesichert und in den vergangenen Jahren wiederholt verlängert wurden. Gleiches gilt für nicht geförderte investive Maßnahmen des Unternehmens.

Aufgrund einer neuen höchstrichterlichen Rechtsprechung verweigert die Regierung der Oberpfalz den Trägern jetzt jedoch, diese Bürgschaften weiterhin rechtsaufsichtlich zu genehmigen. Daher wurde ein neues Finanzierungskonzept nötig: dieses Trägerdarlehen ersetzt damit die bisherige Finanzausstattung.
Es handelt sich daher nicht um eine neue Finanzspritze, sondern eine neue Art der Sicherstellung der Liquidität. Die Kliniken Nordoberpfalz AG leistet Zins und Tilgung.

 

 

Im Dialog mit Ärzten der Region

Chefärzte des Krankenhauses Tirschenreuth stellen niedergelassenen Ärzten Spektrum vor und setzen auf Kooperation

Ein breites Spektrum, viele Neuerungen, modernste Ausstattung und höchste medizinische Qualität. Dass diese Eigenschaften auf das Krankenhaus Tirschenreuth zutreffen, haben mehrere Chefärzte jetzt ihren niedergelassenen Kollegen der Region unter Beweis gestellt. Auf Interesse stieß dabei vor allem eine personelle Neuerung. Dr. Josef Pova versprach bei der Begrüßung einen Einblick auf das, wie Patienten der nördlichen Oberpfalz und darüber hinaus derzeit und zukünftig am Krankenhaus Tirschenreuth behandelt und versorgt werden können.

Priv. Doz. Dr. Alexandra Barthmann, Chefärztin der Klinik für Traumatologie, spezielle Chirurgie und Endoprothetik, verwies auf die verschiedenen Herausforderungen, die sowohl bei Erst- als auch bei Revisionseingriffen in der Endoprothetik bestehen würden. Hierbei handle es sich um medizinisch anspruchsvolle Patienten. Dem begegne man am Krankenhaus Tirschenreuth mit einer klaren Strategie: „Wir leben ein interdisziplinäres Miteinander zwischen verschiedenen Abteilungen und entwickeln für jeden Patienten einen individuellen Therapieansatz.“ Die Kooperation mit den niedergelassenen Ärzten sei für den weiteren Behandlungsverlauf daher unverzichtbar.

Einen ähnlichen Ansatz verfolge man auch in der Klinik für Inneren Medizin, erklärte Chefarzt Dr. Rafael Ulrych. Er hob die moderne Ausstattung der Abteilung mit der neuen Funktionsdiagnostik hervor, die vor einigen Monaten in Betrieb ging: „Wir haben zwar ein kleines Spektrum, müssen uns vor Häusern mit einer vergleichbaren Größe aber nicht verstecken.“

Das liege auch an der engen Zusammenarbeit und Abstimmung mit Dr. Josef Pova, der zur Jahresmitte aus dem Gesundheitszentrum Waldsassen nach Tirschenreuth gekommen ist. Er berichtete vom geplanten Aufbau einer Akutgeriatrie vor Ort. Dadurch wolle man sich auch der demographischen Entwicklung stellen: „Wir wollen betagte Patienten versorgen, die aufgrund einer akuten Erkrankung oder Verletzung stationär behandelt werden müssen. Dabei achten wir besonders auf begleitende chronische Erkrankungen.“ Auch er stellte den interdisziplinären Ansatz bei der Behandlung von Herz- und Nierenschwäche, Diabetes, Hypertonie und ähnlichen Erkrankungen als elementar hervor – und die Bedeutung der Zusammenarbeit mit Ärzten nach dem Krankenhausaufenthalt.

Dr. Svend Hofmann, Sektionsleiter Unfallchirurgie, gab einen Überblick über die Möglichkeiten der Versorgung in der Traumatologie. Neben Sportverletzungen gehören dabei auch die Behandlung von Osteoporose-bedingten Erkrankungen und Fußerkrankungen zu seinem Hauptspektrum: „Unser Ziel ist immer, schnellstmöglich die Funktionalität wieder herzustellen. Dazu gehört aber auch, kleinste Schäden zu entdecken und entsprechend zu therapieren.“

Einen besonderen Fokus auf Kooperation setzte auch Dr. Mathias Kappl, der kommissarische Leiter der Anästhesie und Intensivmedizin. Er stellte unter anderem das breite Spektrum der Anästhesie heraus: „Wir bieten unseren Patienten – vom Kleinkind bis zu hochbetagten Senioren – fast alle Narkosearten an.“ Die Intensivstation vor Ort sei zudem bestens ausgestattet und auf die Versorgung auch bei schweren Fällen eingestellt.

Besonders aufmerksam verfolgt wurden die Ausführungen von Prof. Dr. Karl-Heinz Dietl, der seit 1. Oktober auch die Allgemeinchirurgie am Krankenhaus Tirschenreuth leitet. Er betonte, dass auch in Tirschenreuth komplexe Operationen möglich seien und der Weg nicht immer nach Weiden oder andere Häuser außerhalb der nördlichen Oberpfalz führen müsste. „Wir haben hier eine enorm motivierte Mannschaft, die in der Lage ist, Außerordentliches zu leisten. Unser Ziel ist klar: wir wollen, dass die Patienten gerne zu einer Operation ins Krankenhaus Tirschenreuth kommen, weil sie sich hier bestens versorgt fühlen“, so Prof. Dietl, der ab sofort auch regelmäßig am Krankenhaus Tirschenreuth Patienten behandeln und operieren wird.

Im Anschluss an die Vorträge hatten die niedergelassenen Ärzte noch ausführlichGelegenheit, mit den Ärzten des Krankenhauses ins Gespräch zu kommen. Dabei wurden Lob, aber auch Kritikpunkte und Wünsche klar artikuliert – aber genau dies sei auch der Zweck einer solchen Informationsveranstaltung gewesen, so Krankenhausleiterin Claudia Kost. Wichtig sei dabei vor allem auch, den Ärzten der Region aus erster Hand zu zeigen, dass der Patient im Krankenhaus Tirschenreuth an erster Stelle stehe und man großen Wert auf die Zusammenarbeit mit Ärzten der Region lege. Deshalb gebe es auch einen weiteren Termin Mitte Oktober für alle Mediziner, die nicht an der ersten Veranstaltung teilnehmen konnten.

 

 

Bekannter neuer Chefarzt der Allgemeinchirurgie

Prof. Dr. Karl-Heinz Dietl führt ab sofort auch die Allgemein- und Visceralchirurgie am Krankenhaus Tirschenreuth

„Unsere Patientinnen und Patienten sollen gerne zu Operationen in das Krankenhaus Tirschenreuth kommen“ – so lautet das erklärte Ziel von Prof. Dr. Karl-Heinz Dietl, der ab sofort die Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie am Krankenhaus Tirschenreuth als Chefarzt führt.

Der 61-Jährige bleibt auch weiterhin Chefarzt am Klinikum Weiden, wird aber darüber hinaus einen Tag pro Woche in Tirschenreuth tätig sein. „Wir wollen hier eine so hochwertige Versorgung aufbauen und anbieten, dass kein Patient der Region mehr in andere Häuser unseres Verbunds oder in andere Kliniken mehr gehen muss“, so Prof. Dietl, der seit 2006 die Allgemein-, Visceral- und Thoraxchirurgie am Klinikum Weiden leitet.

Seit mehreren Jahren ist er dort auch für das Darmkrebszentrum verantwortlich, das inzwischen zu den drei größten Zentren seiner Art in Deutschland gehört. Durch die Führung beider Standorte sollen Synergieeffekte greifen, von denen letztlich alle Patienten profitieren. „Die Zusammenarbeit zwischen Weiden und Tirschenreuth ist bereits jetzt sehr eng. Das werden wir weiter ausbauen und können dabei auch auf die Subspezialitäten zurückgreifen, die beispielsweise das Darmkrebszentrum in Weiden bieten.“

Bei seinem Antritt am heutigen Tag verwies er auch auf die vorhandenen Diagnostikmöglichkeiten, mit der Erkrankungen vor Ort erkannt und operativ versorgt werden können. „Die Mannschaft hier in Tirschenreuth ist enorm motiviert. Ich garantiere dafür, dass die Behandlung hier genauso gut sein wird wie am Klinikum Weiden“, erklärt der neue Chefarzt bei seiner Begrüßung. „Wir freuen uns außerordentlich, dass Prof. Dr. Dietl ab sofort auch bei uns tätig sein wird. Dies bedeutet eine klare Aufwertung nicht nur für die Allgemeinchirurgie, sondern für den gesamten Standort Tirschenreuth“, betonte Krankenhausleiterin Claudia Kost.

Für den Ärztlichen Direktor der Kliniken Nordoberpfalz AG, Dr. Thomas Egginger, bedeutet dieser Schritt weitaus mehr als „nur“ eine engere Verzahnung der Standorte und Weiden und Tirschenreuth: „Mit dem Einsatz von Prof. Dietl und dem Engagement seiner Mannschaft sind wir jetzt in der Lage, am Krankenhaus Tirschenreuth, das die Grund- und Regelversorgung im nördlichen Einzugsgebiet sicherstellt, einen weiteren Baustein der Schwerpunktversorgung für die Bevölkerung anzubieten.“

 

 

Geschwollene Beine richtig behandeln

5. Nordoberpfälzer Wundforum stellt Lymphödem, Ödeme und Wundheilung in Mittelpunkt

Das Lymphgefäßsystem trägt maßgeblich dazu bei, Flüssigkeit aus den Beinen abzutransportieren. Stauen sich Lymphflüssigkeit (es liegt dann eine Lymphödem vor) oder anderes Gewebewasser in den Beinen, können hartnäckige Wunden auftreten bzw. kann es zu großen Problemen bei der Wundbehandlung und dann auch bei der Wundheilung kommen. Genau hier setzt das 5. Nordoberpfälzer Wundforum am 12. Oktober, in der OTH Weiden, an.

Organisiert wird die Veranstaltung, die dieses Jahr unter dem Titel „Zu viel Wasser im Bein – Lymphödem, Ödeme und Wundheilung“ steht, unter der Führung der Klinik für Gefäßchirurgie am Klinikum Weiden. Dort gibt es seit vergangenem Jahr auch ein zertifiziertes Gefäßzentrum. „Wir haben häufig Schwierigkeiten bei der Wundheilung, wenn die Beine sehr geschwollen sind, bzw. auch Lymphödeme vorliegen“, erklärt Dr. Eberhard Müller, Chefarzt der Gefäßchirurgie und Leiter des Gefäßzentrums.

Daher richtet sich die Veranstaltung auch in diesem Jahre an alle Berufsgruppen, die Wunden oder geschwollene Beine behandeln: u.a. Ärzte, Pflegekräfte, Wundexperten und Physiotherapeuten. Die Vorträge werden gehalten von Ärzten verschiedener Kliniken, niedergelassenen Ärzten, und einem Physiotherapeuten.

Das Wundforum ist eine Veranstaltung für alle Berufsgruppen, die im Gesundheitswesen tätig sind. Es wurde wieder ein sehr interessantes Vortragsprogramm zusammengestellt und zusätzlich praxisbezogene Workshops. „Natürlich ist das Wundforum auch als Plattform zum Austausch, der in unserer Region an der Wunde Tätigen gedacht und wird als solche auch hervorragend angenommen“, so die Veranstaltergruppe. Es liegt bereits eine Vielzahl von Anmeldungen vor, für einen der beiden Workshops „Intermittierende pneumatische Kompression“ ist die Teilnahme noch möglich. Die Anmeldung zur Veranstaltung, die um 8:30 Uhr beginnt, ist auch noch an der Tageskasse möglich, allerdings beträgt die Anmeldegebühr dann fünf Euro mehr als bei der Voranmeldung, nämlich 55 Euro. Eine große Industrieausstellung rundet die Fachveranstaltung, für die es Fortbildungspunkte für die verschiedenen Berufsgruppen gibt, ab. Zur Eröffnung am frühen Samstag Morgen freuen sich die Veranstalter auf den vielseitig gemischten Chor „Chor Di Sono“.
 

 

Auf den Tag genau zum Jubiläum

Marco ist die 1.000 Geburt am Klinikum Weiden

53 cm groß, 3235 Gramm schwer – und punktgenau auf die Welt gekommen: ab sofort dreht sich im Leben von Mama Christina und Papa Sebastian alles um den kleinen Marco, der auch für das Klinikum Weiden etwas ganz Besonderes ist: denn seine Geburt war die 1.000 des Jahres.

„Alle sind gesund und wohlauf und auch sonst ist alles bestens“ – das ist das Wichtigste für die jungen Eltern Christina und Sebastian, die bei der Geburt von Hebamme Ruth Mahal-Vollmayr Unterstützung erhielten. Dass es dann noch die 1.000 Geburt des Jahres war, freute vor allem das Klinikum Weiden. Stellvertretende Pflegedirektorin Michaela Hutzler, Oberarzt Dr. Karl-Heinz Mark, MUDr. Denisa Kazdova, Hebamme Francesca Ignaccolo und stellvertretende Stationsleiterin Elisabeth Kick überreichten Mama Christina einen Blumenstrauß zum Jubiläum und wünschten der jungen Familie einen tollen Start in den neuen Lebensabschnitt.

Was die Zahl der Geburten betrifft, ist man am Klinikum Weiden dem Vorjahr voraus. Damals konnte man sich über die 1.000 Geburt erst am 04. Oktober freuen. Da war Marco mit seiner Geburt am 19. September schon einige Tage eher dran.

Seit einigen Monaten profitieren Mütter und Babys am Klinikum Weiden auch von verschiedenen Neuanschaffungen, die über das Programm zur Förderung der Geburtshilfe in Bayern umgesetzt werden konnten. Zur Unterstützung, Stärkung und Sicherung der geburtshilflichen Hebammenversorgung und Wochenbettbetreuung konnten über diese finanzielle Hilfe u.a. ein Entbindungsbett, vier Stillstühle und ein CTG-Gerät mit Telemetrie angeschafft werden.

 

 

Chefärzte im Gespräch

Prof. Dr. Dr. Thomas Bschleipfer eröffnet achtteilige Vortragsreihe am Klinikum Weiden

Männer und Inkontinenz – Krebs erkennen und heilen – Behandlungsmöglichkeiten der modernen Medizin – Prävention vor Schlaganfall und Krebs: nur einige der Themen, die bei der achtteiligen Vortragsreihe „Chefarzt im Gespräch“ am Klinikum Weiden behandelt werden. Eröffnet wird die Vortragsreihe, die immer im Besuchercafé des Klinikums Weiden stattfindet, am 12. September um 19 Uhr durch Prof. Dr. Dr. Thomas Bschleipfer, der bei seinem Vortrag „Mehr als ein Frauenthema – Männer und Inkontinenz“ beide Geschlechter einbindet und über Behandlungsmöglichkeiten informiert.

Wie schon in den Vorjahren wird die Vortragsreihe einen breiten Überblick über das medizinische Spektrum des Klinikums Weiden bieten. „Wir wollen damit informieren, Themen aus dem Alltag in den Mittelpunkt stellen und die Bevölkerung damit natürlich auch aufklären“, beschreibt Josef Götz, Vorstand der Kliniken Nordoberpfalz AG, die achtteilige Reihe, an der Chefärzte und Leitende Ärzte über verschiedene medizinische Sachverhalte informieren und nach der Veranstaltung für Fragen zur Verfügung stehen.

Den Auftaktvortrag am 12. September um 19 Uhr hält dabei Prof. Dr. Dr. Thomas Bschleipfer, Chefarzt der Klinik für Urologie. Er wird dabei vor allem das Thema Inkontinenz bei Männern in den Mittelpunkt stellen. Unkontrollierter Harnverlust ist nicht nur für viele Frauen, sondern eben auch bei Männern ein leidiges Thema, das in der freien Gestaltung ihres Alltags stark einschränkt. Dabei sind jedoch verschiedene Typen der Harninkontinenz zu unterscheiden. Zu den häufigsten Arten gehören die Dranginkontinenz, die Inkontinenz bei chronischer Harnretention oder Belastungsinkontinenz. „Das Auftreten von männlicher Harnkontinenz ist stark altersabhängig. Rund 5 Prozent der Männer ab 50 Jahren und rund 10 Prozent der Männer ab 60 Jahren leiden unter Inkontinenz. Im höheren Alter ist sogar jeder Fünfte von dieser Erkrankung betroffen“, so Prof. Dr. Dr. Bschleipfer.

Er wird in seinem Vortrag dabei über Gründe und Behandlungsmöglichkeiten von Inkontinenz sprechen, bei der es sich entgegen der landläufigen Meinung in vielen Fällen eben nicht um eine unvermeidliche Alterserscheinung handelt, mit der sich Betroffene abfinden müssen. Welche Rolle hierbei dem interdisziplinären Kontinenz- und Beckenbodenzentrum zukommt, worauf Betroffene achten müssen und welche Möglichkeiten zur Behandlung es gibt, das erfahren die Besucher beim Vortrag des Chefarztes der Urologie am Donnerstag, den 12. September, ab 19 Uhr im Besuchercafé am Klinikum Weiden.

Hier finden Sie einen Überblick über alle weiteren Vorträge:
Chefärzte im Gespräch – 2019-2020

 

 

Meilenstein in der chirurgischen Entwicklung

OP-Robotik-System „Da Vinci“ wird seit einigen Wochen mit großem Erfolg am Klinikum Weiden eingesetzt

Roboterassistierte Chirurgie ist zwar noch lange nicht in allen Bereichen Standard, nimmt aber kontinuierlich im Hinblick auf Qualitätsmerkmale moderner OP-Zentren an Bedeutung zu. Das Klinikum Weiden trägt dieser Entwicklung frühzeitig Rechnung und erhöht für seine Patienten mit der Einführung der OP-Robotik das Angebot an operativen Behandlungsmöglichkeiten deutlich. Für die Patienten bedeutet das: noch präzisere Eingriffe mit weniger Blutverlust und häufig auch weniger Schmerzen. Seit einigen Monaten ist nun der OP-Roboter „da Vinci Xi“ im Einsatz – die erste Bilanz fällt mehr als positiv aus.

Das OP-Roboter-System „da Vinci Xi“ setzt sich aus drei Hauptkomponenten zusammen: einem Stativ mit vier Armen und integrierter hochauflösender 3-D-Kamera, an denen die benötigten Instrumente befestigt werden können, einem Videoturm zur Verarbeitung der Bildinformationen und einer Kontrollkonsole, über die der Operateur die Instrumente und Arme höchstpräzise steuern kann. Auch der OP-Tisch ist beweglich und reagiert synchron mit den Armen auf die Weise, wie es während einer Operation benötigt wird. „Das System kombiniert die Vorteile der offenen Chirurgie mit denen der minimal-invasiven Chirurgie. Das bedeutet, dass Operationen noch genauer durchgeführt werden können und Patienten sich dadurch schneller erholen“, betonen Prof. Dr. Dr. Thomas Bschleipfer, Prof. Dr. Theodor Klotz (Chefärzte der Klinik für Urologie), Prof. Dr. Karl-Heinz Dietl (Chefarzt der Klinik für Allgemeinchirurgie) und Dr. Martin Sonnek (Oberarzt der Klinik für Allgemeinchirurgie). Sie führen am Klinikum Weiden derzeit die Operationen mit dem da Vinci-System durch. „Auch wenn es OP-Roboter heißt: es steuert noch immer ein Mensch. Aber das System entlastet den Operateur enorm und bietet das bestmögliche Ergebnis – ein klarer Mehrwert für alle“, so die vier Operateure des Klinikums Weiden.

Das System muss dabei als verlängerter Arm des Operateurs verstanden werden. Durch eine zehnfache Vergrößerung und eine 3-D-Ansicht an der Kontrollkonsole hat der Operateur dabei genau das im Blick, was nötig ist, um Schnitte zu setzen oder Nähte anzubringen – nur eben präziser und genauer als es mit anderen OP-Methoden möglich wäre. Zudem sind die Bewegungen der Instrumente in allen drei Achsen möglich, so dass beispielsweise auch „um ein Organ herum“ operiert werden kann. Bei einem minimal-invasivem Eingriff ist dies aufgrund der starren Instrumente nicht in diesem Maße möglich.

Weil das da Vinci-System letztlich ein hochtechnisches Werkzeug für den Operateur ist, muss der Einsatz entsprechend gelernt werden – so auch am Klinikum Weiden. Der Schulungsaufwand dafür betrug rund ein halbes Jahr: mehrere Monate wurden Übungsszenarien mit dem Gerät absolviert, Abläufe in Schulungszentren in Frankreich und Belgien einstudiert und bereits mit dem System vertraute Operateure in deren Kliniken, zum Beispiel in Worms oder Stuttgart, besucht und dort neues Wissen angeeignet. Doch nicht nur die Ärzte, sondern auch die Pflege war gefordert, sich mit dem neuen System vertraut zu machen und entsprechende Schulungen zu absolvieren. Denn am Ende sind Operationen mit dem da Vinci eine Teamleistung – so wie alle anderen Operationsmethoden auch.

Am 10. April fand die erste Operation am Klinikum Weiden statt. Und bereits jetzt kann das gesamte Spektrum der mit dem da Vinci umsetzbaren Operationen bereits fast vollständig abgebildet werden. Bisher wird der Roboter in der Allgemeinchirurgie und der Urologie genutzt, zukünftig folgt dann auch der Einsatz in der Gynäkologie.

Rund 2,6 Mio. Euro hat die Kliniken Nordoberpfalz AG (unter Nutzung von Fördermitteln) für das neue System investiert. „Es ist nicht nur, aber insbesondere auch eine strategische Investition in die Zukunft. Roboterassistierte Operations-Systeme werden der Standard in den OP-Sälen werden. Je früher daher unsere Experten damit zu arbeiten beginnen, umso besser!“, erklärt der Ärztliche Direktor der Kliniken Nordoberpfalz AG, Dr. Thomas Egginger. „Vor allem sind wir sehr dankbar für das enorme Engagement unseres gesamten „Roboterteams“. Was unsere Chefärzte und OP-Pflegekräfte bei der Einführung geleistet haben, ist sensationell! Die besten Operateure haben jetzt die beste Technik – und daraus entstehen die bestmöglichen Ergebnisse für unsere Patienten.“

Mit dem bisher vorhandenen Hybrid-OP sowie einem Saal mit dem hochtechnischen integrierten OP-Saal bewegte man sich am Klinikum Weiden bereits vor der Investition in den OP-Roboter auf höchstem technischem Niveau – dieses wurde jetzt noch einmal gesteigert. „Mit dem da Vinci Xi und den bestehenden Möglichkeiten bewegen wir uns teilweise auf einem höheren Niveau als manche Universitätskliniken“, bestätigen die vier Operateure am Klinikum Weiden.

 

 

Blumen für die Palliativstation

Künstlerin Olga Kellwig spendet Bild

Bunt, sommerlich, lebensbejahend – all diese Eigenschaften enthält das Bild von Hobbykünstlerin Olga Kellwig aus Mitterteich. Und genau dieses Bild verschönert ab sofort die Palliativstation am Klinikum Weiden.

Kellwig hat derzeit im Dialyse-Zentrum am Klinikum Weiden einige ihrer Werke ausgestellt, darunter eben auch die neue Errungenschaft der Palliativstation. Dass genau dieses Bild gut in die Palliativstation passen würde, bemerkte Stationsleitung Beate Spickenreuther. Man kam ins Gespräch und schnell wurde klar, dass Olga Kellwig das besagte Bild der Palliativstation zukommen lassen will. „Malen ist für mich großer Freude und positiver Energie verbunden, die ich allen Menschen weitergeben kann. Ich hoffe sehr, dass dieses bunte und sommerliche Bild den Patienten, aber auch den Angehörigen gute und positive Eindrücke schenkt und dem Stationsteam die Arbeit erleichtert“, so Kellwig.

Dr. Stephanie Kuchlbauer, Ärztliche Leitung der Palliativstation, bedankte sich für die Bildspende. „Wir sind dankbar dafür, dass wir uns ein Bild aussuchen konnten, das auch in unser Konzept passt,“ freute sich Dr. Kuchlbauer, die auch weiterhin mit Olga Kellwig in Kontakt bleiben möchte – denn die Station wachse immer weiter, so dass dieses Bild vielleicht nicht das letzte der Künstlerin aus Mitterteich auf der Palliativstation bleiben könnte.

Seit dem Umzug der Palliativstation aus Neustadt/WN in die neuen Räumlichkeiten am Klinikum Weiden wurden dort mehr als 200 Patienten behandelt. Behandelt werden hier Patienten mit weit fortgeschrittenen, nicht mehr heilbaren und lebensbegrenzenden Erkrankungen. „Unser Ziel ist, die vorhandenen Beschwerden unserer Patienten mit individuell angepassten Maßnahmen zu lindern. Neben der palliativärztlichen und
pflegerischen Betreuung gehören auch verschiedene Therapiearten dazu, wie Akupunktur, Aromatherapie, Klangschalenmassagen und vieles mehr“, so Dr. Kuchlbauer.