News der Kliniken Nordoberpfalz AG

Aktuelle Informationen der Kliniken Nordoberpfalz AG zur Corona-Pandemie

Zweitimpfungen angelaufen – Einsatz der Bundeswehrsoldaten verlängert bis 19. Februar

Derzeit werden am Klinikum Weiden 45 und am Krankenhaus Tirschenreuth 35 CoVid-19-Patienten stationär behandelt, eine intensivmedizinische Betreuung erhalten insgesamt 16 Patienten (Weiden: 10, Tirschenreuth: 6). Sowohl für die Behandlung von CoVid-19- als auch traumatologischen Patienten werden Intensivkapazitäten freigehalten. Das Krankenhaus Kemnath und die Geriatrische Rehabilitation in Erbendorf sind weiterhin CoVid-frei.

„Die Situation bleibt weiterhin angespannt, auch wenn sowohl am Klinikum Weiden als auch am Krankenhaus Tirschenreuth ein leichter Rückgang der CoVid-19-Patienten erkennbar ist“, erklärt Medizinische Direktorin Michaela Hutzler. Die normalstationäre Betreuung der an Corona erkrankten Patienten erfolgt in Weiden inzwischen auf zwei Stationen. CoVid-19-Patienten werden weiterhin auf räumlich und personell klar voneinander getrennten Stationen behandelt. Aufgrund konstanter Zahlen sind in Tirschenreuth seit einigen Tagen auch wieder elektive Operationen in reduziertem Umfang möglich. „Die vorübergehende Nutzung des Hauses zur ausschließlichen Behandlung von CoVid-19-Patienten war aus Kapazitätsgründen aber unerlässlich“, erklärt Vorstand Dr. Thomas Egginger.

Seit Montag ist in den Häusern der Kliniken Nordoberpfalz das Tragen von FFP2-Masken (oder Masken mit vergleichbarer Schutzklasse) verpflichtend. Dies betrifft nicht nur ambulante Patienten und Besucher, die weiterhin in Ausnahmefällen zugelassen werden, sondern auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, auch in patientenfernen Bereichen oder der Verwaltung. „Mit der Umsetzung der FFP2-Pflicht sind wir auch dem neuen Infektionsschutzgesetz zuvor gekommen“, berichtet Michaela Hutzler.

Neuigkeiten gibt es zudem von den „Helfenden Händen“ der Bundeswehr, die den Klinikverbund seit 22. Dezember unterstützen. Der Antrag auf eine Verlängerung der Tätigkeit der Soldaten wurde genehmigt. „Wir freuen uns sehr, dass uns die Helfenden Hände jetzt bis 19. Februar zur Verfügung stehen und bedanken uns für ihr Engagement. Sie sind eine enorme Unterstützung und Entlastung für unsere Kolleginnen und Kollegen in vielen Bereichen“, so Vorstand Dr. Thomas Egginger.

Positiv zu bewerten ist auch die bisherige Bilanz bei der hausinternen Impfung gegen CoVid-19. Bisher wurden standortübergreifend 656 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geimpft. „Alle bereitgestellten Impfdosen wurden verimpft und am Donnerstag haben die Zweitimpfungen begonnen. 75 Kolleginnen und Kollegen haben diese bereits erhalten“, erklärt Michaela Hutzler. Die Impfbereitschaft des Personals wächst weiter täglich an. Je nach Verfügbarkeit des Impfstoffes werden in den nächsten Tagen und Wochen weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geimpft. Der Impfstoff wird dem Klinikverbund über die Impfzentren in Weiden und Tirschenreuth zugeteilt.
 

 

Dr. Michael Rüth qualifiziert sich innerhalb der Kliniken Nordoberpfalz weiter

Weiterqualifizierung im Bereich der gynäkologischen Onkologie – Nachfolgersuche für Frauenklinik in Tirschenreuth läuft bereits

Dr. Michael Rüth, Chefarzt der Frauenklinik am Krankenhaus Tirschenreuth, wird spätestens zum 01.01.2022 zur Weiterqualifizierung im Bereich der gynäkologischen Onkologie an die Frauenklinik am Klinikum Weiden wechseln und in diesem Zug seine Chefarztposition in Tirschenreuth aufgeben.

Dr. Michael Rüth übernahm im Sommer 2017 als Chefarzt die Frauenklinik am Krankenhaus Tirschenreuth. Nun möchte er sich fachlich im Bereich der gynäkologischen Onkologie weiterqualifizieren. Diese spezielle Art der Weiterbildung, insbesondere im operativen Bereich, ist nur in wenigen Zentren in Deutschland möglich – beispielsweise in der Frauenklinik Weiden bei Chefarzt Dr. Bernd Hornbacher und seinem Team. An der Frauenklinik Weiden hatte Dr. Michael Rüth bereits seine Ausbildung im Schwerpunkt Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin absolviert. „Wir können den Wunsch von Dr. Michael Rüth zur Weiterbildung medizinisch-fachlich sehr gut nachvollziehen“, erklärt Dr. Thomas Egginger, Vorstand der Kliniken Nordoberpfalz. „Wir freuen uns darüber, dass er weiterhin für die Kliniken Nordoberpfalz und in unserer Region tätig bleibt.“

Die medizinische Nachbesetzung, die dann die Tätigkeit von Dr. Michael Rüth übernimmt, wird bereits vorbereitet. „Wir werden uns nach besten Kräften bemühen, die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe in Tirschenreuth wie gewohnt weiterzuführen“, so Vorstand Dr. Thomas Egginger.

Zeitgleich wird auch die Planung einer standortübergreifenden Frauenklinik Weiden-Tirschenreuth forciert. Das Ziel hierbei ist, die Frauenkliniken Tirschenreuth und Weiden als eine standortübergreifende Klinik unter Leitung von Chefarzt Dr. Bernd Hornbacher zu führen. „Die standortübergreifende Zusammenarbeit ist ein innovativer Weg, den unser Klinikverbund beschreitet und der enorm wichtig für die Zukunft ist. Wir haben damit am Krankenhaus Tirschenreuth bereits sehr gute Erfahrungen gemacht und leben dieses Modell schon jetzt, wie die Kliniken für Allgemein- und Visceralchirurgie unter Professor Dr. Karl-Heinz Dietl und die Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie mit Dr. Thomas Neubauer-Gartzke zeigen. Und das Beispiel von Dr. Rüth beweist einmal mehr, dass unser Klinikverbund nicht nur Pflegekräften, sondern auch jungen Ärztinnen und Ärzten beste Weiterbildungschancen bietet“, erklärt Tirschenreuths Bürgermeister Franz Stahl, der auch Mitglied im Aufsichtsrat der Kliniken Nordoberpfalz ist.

„Wir werden unser Bestes geben, die Nachbesetzung möglichst schnell zu sichern und weiterhin gute Medizin anbieten zu können. Aus fachlicher Sicht ist es ein hervorragendes Signal, dass Dr. Rüth mit seiner Kompetenz der Kliniken Nordoberpfalz erhalten bleibt“, betont Tirschenreuths Landrat und Aufsichtsratsvorsitzender der Kliniken Nordoberpfalz, Roland Grillmeier. „Mit diesem Vorgehen tragen wir auch dem Beschluss des Aufsichtsrats aus dem April 2020 Rechnung. Die Gynäkologie und Geburtshilfe am Krankenhaus Tirschenreuth wird so lange aufrechterhalten, wie es medizinisch, wirtschaftlich und personell möglich ist.“

 

 

Aktuelle Informationen der Kliniken Nordoberpfalz AG zur Corona-Pandemie

Derzeit werden am Klinikum Weiden 50 und am Krankenhaus Tirschenreuth 57 CoVid-19-Patienten stationär behandelt, eine intensivmedizinische Betreuung erhalten insgesamt 21 Patienten (Weiden: 11, Tirschenreuth: 10). Sowohl für die Behandlung von CoVid-19- als auch traumatologischen Patienten werden Intensivkapazitäten freigehalten. Das Krankenhaus Kemnath und die Geriatrische Rehabilitation in Erbendorf sind weiterhin CoVid-frei. Nachdem in den vergangenen Wochen am Krankenhaus Tirschenreuth ausschließlich CoVid-19-Patienten behandelt wurden, öffnet ab heute wieder eine Station für die allgemein- und unfallchirurgische sowie die gynäkologische stationäre Versorgung.

Damit sind dort auch wieder Operationen für Nicht-CoVid-Patienten möglich. „CoVid-19-Patienten werden in Weiden auf drei und in Tirschenreuth auf zwei räumlich und personell klar voneinander getrennten Stationen behandelt“, erklärt die Medizinische Direktorin des Klinikverbunds, Michaela Hutzler. Die Situation ist zwar weiterhin angespannt, aufgrund der konstanten Zahlen werden aber wieder Operationen in Tirschenreuth ermöglicht. „Wir freuen uns, dass wir wieder beginnen können, unseren Patienten hier wieder elektive Operationen in reduziertem Umfang anbieten können. Die vorübergehende Nutzung des Hauses zur ausschließlichen Behandlung von CoVid-19-Patienten war aus Kapazitätsgründen aber unerlässlich. Sobald es das Infektionsgeschehen zulässt, werden wir auch die Geburtshilfe vor Ort wieder anbieten“, betont Vorstand Dr. Thomas Egginger. Die Vorplanungen hierzu laufen bereits, ein fester Termin kann zum aktuellen Zeitpunkt aber noch nicht genannt werden. Bis zur Wiedereröffnung stehen die Geburtshilfe und das Perinatalzentrum am Klinikum Weiden auch für werdende Mütter aus dem Raum Tirschenreuth in vollem Umfang zur Verfügung.

Auch am Klinikum Weiden ist die Situation angespannt, aber stabil – auch bei der Durchführung von Operationen. „Dringliche Eingriffe wie beispielsweise Tumor-Operationen oder Notfalloperationen gewährleisten wir weiterhin. Auch die Notfallversorgung ist vollumfänglich möglich. Die Durchführung zusätzlicher Operationen wird täglich eng mit dem OP-Management abgestimmt. Entscheidend sind hier auch die Kapazitäten auf den Normalpflege- und den Intensivstationen“, so Michaela Hutzler.

Eine erfreuliche Entwicklung zeigt sich bei der Impfung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kliniken Nordoberpfalz gegen CoVid-19. Über alle Standorte hinweg konnten alle der von den Impfzentren in Weiden und Tirschenreuth zugeteilten Impfdosen an 156 Personen verimpft werden. Für heute und Dienstag wurden dem Klinikverbund rund 90 weitere Impfdosen zugesichert.

 

 

Aktuelle Informationen der Kliniken Nordoberpfalz AG zur Corona-Pandemie

Am Klinikum Weiden werden derzeit 70 und am Krankenhaus Tirschenreuth 54 CoVid-19-Patienten stationär betreut. Insgesamt erhalten an beiden Standorten 13 CoVid-19-Patienten eine intensivmedizinische Behandlung (Weiden: 10, Tirschenreuth 3). Heute haben die ersten Mitarbeiter des Klinikverbunds die Impfung gegen CoVid-19 erhalten.

„Wir verzeichnen in den vergangenen Tagen wieder einen leichten Anstieg von Patienten mit einer CoVid-19-Erkrankung, die eine stationäre Behandlung benötigen. Wir verfügen aber weiterhin über ausreichend Kapazitäten zur Behandlung, vor allem am Krankenhaus Tirschenreuth, in dem ausschließlich CoVid-19-Patienten behandelt werden“, so Michaela Hutzler, Medizinische Direktorin der Kliniken Nordoberpfalz.
Heute Mittag wurden durch das mobile Team des Impfzentrums der Stadt Weiden und des Landkreises Neustadt/WN die ersten zehn Mitarbeiter des Klinikverbunds gegen CoVid-19 geimpft. „Wir haben bereits vor einigen Wochen mit den Planungen zum Aufbau der Infrastruktur und Logistik für unser internes Impfzentrum begonnen“, erklärt Michaela Hutzler: „Je nach Verfügbarkeit des Impfstoffes werden in den kommenden Tagen und Wochen weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geimpft. Wir beziehen den Impfstoff dabei nicht selbst direkt, sondern erhalten diese über die Impfzentren in Weiden und Tirschenreuth.“ Aufgrund der Verfügbarkeit des Impfstoffes wurde eine Priorisierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erstellt, die sich für eine Impfung angemeldet haben. Vorrang hat dabei das Personal, das primär zur Versorgung von CoVid-19-Patienten eingesetzt wird.

Seit Sonntag gilt zudem wieder das strikte Besuchsverbot. Über Weihnachten wurde die Besucherregelung etwas gelockert. Nun gelten wieder die bisherigen Regelungen, bei denen Besuche nur noch in Ausnahmefällen möglich sind. Dazu gehören, dass Eltern und Sorgeberechtigte die kleinsten Patienten in der Kinderklinik besuchen können. Bei Geburten ist ebenfalls eine Begleitung möglich. Während des stationären Aufenthaltes nach der Geburt dürfen Väter Mutter und Kind einmal pro Tag für zwei Stunden besuchen (zwischen 12 und 18 Uhr). Die Begleitung von schwerstkranken und sterbenden Patienten ist nach vorheriger Anmeldung auf der Station ebenfalls möglich. Auch die Sonderregelungen der Palliativstation gelten weiterhin. Das Tragen einer FFP2-Maske in allen Bereichen bleibt weiterhin Pflicht.

 

 

1500. Geburt des Jahres – Neuer Rekord am Klinikum Weiden

57 cm groß und 4310 Gramm schwer – der kleine Lorenz war am 23.12.2020 nicht nur ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk für Mama Sabine, Papa Markus und seine große Schwester Greta – auch für das Klinikum Weiden war seine Geburt eine ganz besondere: es war nämlich die 1500. Geburt des Jahres.

Einen Tag vor Weihnachten kam Lorenz auf die Welt und bescherte damit dem Klinikum Weiden noch einen außergewöhnlichen Rekord: nämlich die 1500. Geburt in diesem Jahr – zeitgleich war er das 1535. Neugeborene im Jahr 2020 am Klinikum. „Wir sind total glücklich und freuen uns über unser vorgezogenes Weihnachtsgeschenk. Auch bei der Geburt hat alles wunderbar geklappt“, so Mama Sabine, die von Medizinischer Direktorin Michaela Hutzler, Dr. Jana Svitakova, Hebamme Magdalena Skubacz und dem Pflegepersonal der Station mit einem kleinen Blumenstrauß überrascht wurde.

In diesem Jahr haben am Klinikum Weiden 1.535 Kinder das Licht der Welt erblickt (31 Zwillingsgeburten, zwei Drillingsgeburten). Lorenz hat dabei die Führung unter den Jungs etwas ausgebaut – denn die liegen mit 779 leicht gegenüber den Mädchen (756) vorn.

Das Klinikum Weiden setzt mit der aktuellen Entwicklung die steigende Tendenz bei den Geburten weiter fort: 2019 waren 1.410 Babys auf die Welt gekommen, 1.347 waren es im Jahr zuvor. „Uns freut diese positive Entwicklung sehr. Und sie ist sicher auch auf das neuaufgestellte Team der Frauenklinik am Klinikum Weiden um Chefarzt Dr. Bernd Hornbacher, die Leitenden Oberärztinnen Dr. Annette Lechler und Dr. Ines Erhardt sowie das gesamte weitere Team zurückzuführen“, so Medizinische Direktorin Michaela Hutzler.

 

 

Frohe Weihnachten wünscht die Kliniken Nordoberpfalz AG

Aktuelle Informationen der Kliniken Nordoberpfalz AG zur Corona-Pandemie

Unterstützung durch Soldaten der Bundeswehr ab Dienstag – Konzentration auf CoVid-19-Behandlung am Krankenhaus Tirschenreuth

Derzeit werden am Klinikum Weiden 64 und am Krankenhaus Tirschenreuth 46 CoVid-19-Patienten stationär betreut. An beiden Standorten erhalten 18 CoVid-19-Patienten eine intensivmedizinische Behandlung (Weiden: 10, Tirschenreuth 8). Aufgrund ansteigender Personalausfälle in vielen Bereichen werden ab morgen 15 Soldaten der Bundeswehr am Klinikum Weiden und am Krankenhaus Tirschenreuth zur Unterstützung eingesetzt.

„Wir bedanken uns außerordentlich für das Engagement der ‚Helfenden Hände‘ in den kommenden Tagen. Das ist nötig, weil wir wegen einiger Ausfälle unserer Kolleginnen und Kollegen in verschiedenen Bereichen Unterstützung benötigen“, erklärt Vorstand Dr. Thomas Egginger. Über das FüGK wurde die Unterstützung angefordert, ab morgen helfen die Soldaten vor Ort aktiv mit. Die Soldaten werden dabei keine pflegerischen Tätigkeiten übernehmen, sondern unter anderem bei logistischen Abläufen auf den Stationen helfen, Botengänge erledigen oder Telefondienste übernehmen. Eingesetzt werden sie in verschiedenen Bereichen wie der Abstrichstelle für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, in der Notaufnahme oder an der Pforte.

Weiterhin werden an allen Standorten des Klinikverbunds elektive Eingriffe und Operationen nur in reduziertem Maß durchgeführt. Dringliche Eingriffe und Notfalloperationen sind weiterhin möglich. Um zusätzliche Kapazitäten für die Behandlung von CoVid-19-Patienten zu schaffen, werden seit Freitagnachmittag am Krankenhaus Tirschenreuth nur noch CoVid-19-positive Patienten oder Patienten mit einem begründeten Verdacht darauf aufgenommen. „Wir konzentrieren uns am Krankenhaus Tirschenreuth damit rein auf die Behandlung von CoVid-19-Patienten. Das hat sich bereits in der ersten Corona-Welle im Frühjahr bewährt. Die Erstversorgung in Notfällen bleibt dort aber weiterhin möglich! Das bedeutet, dass Patienten bei nicht lebensbedrohlichen Notfällen nicht zwangsläufig an das Klinikum Weiden fahren müssen. Sie werden auch am Krankenhaus Tirschenreuth erstversorgt“, so Michaela Hutzler, Medizinische Direktorin der Kliniken Nordoberpfalz AG, die ergänzt: „Beide Notaufnahmen, sowohl in Tirschenreuth als auch in Weiden, stehen in vollem Umfang zur Verfügung!“

Bereits vor einigen Tagen wurde die Geburtshilfe und Gynäkologie am Krankenhaus Tirschenreuth vorübergehend geschlossen. Entbindungen sind im Klinikverbund damit weiterhin nur am Klinikum Weiden möglich. Die ambulante Versorgung mit einem geburtshilflich erfahrenen Arzt ist über das MVZ St.-Peter-Straße in Tirschenreuth aber weiterhin gewährleistet. Hier werden auch Geburtsplanungen aus dem Raum Tirschenreuth für das Klinikum Weiden durchgeführt. „Sobald das Infektionsgeschehen es zulässt, wird die Frauenklinik in Tirschenreuth wieder eröffnet“, so Vorstand Dr. Thomas Egginger. Am Klinikum Weiden steht die Geburtshilfe in vollem Umfang zur Verfügung. Der Zugang für die Aufnahme zur Entbindung erfolgt ausschließlich über die Notaufnahme.

 

 

Videobotschaft von Vorstand Dr. Thomas Egginger

Aktuelle Informationen der Kliniken Nordoberpfalz AG zur Corona-Pandemie

Vorübergehende Schließung der Geburtshilfe am Krankenhaus Tirschenreuth

Auch weiterhin ist in den Häusern der Kliniken Nordoberpfalz AG keine Entspannung bei der Zahl der zu behandelnden CoVid-19-Patienten zu verzeichnen. Am Klinikum Weiden werden aktuell 57 und am Krankenhaus Tirschenreuth 35 CoVid-19-Patienten stationär betreut. Insgesamt erhalten an beiden Standorten 17 CoVid-19-Patienten eine intensivmedizinische Behandlung (Weiden: 10, Tirschenreuth 7). Um Kapazitäten für einen möglichen weiteren Anstieg der Patientenzahlen zu schaffen, wird die Geburtshilfe am Krankenhaus Tirschenreuth ab Montag, den 14.12.2020, vorübergehend geschlossen.

Mit dieser Maßnahme, die schon bei der ersten Welle im Frühjahr umgesetzt wurde, werden Entbindungen im Klinikverbund ab der kommenden Woche vorübergehend nur noch am Klinikum Weiden möglich sein. „Speziell am Krankenhaus Tirschenreuth können wir so Kapazitäten für die Behandlung von CoVid-19-Patienten schaffen. Die ambulante Versorgung mit einem geburtshilflich erfahrenen Arzt ist über das MVZ St.-Peter-Straße aber weiterhin gewährleistet“, erklärt Michaela Hutzler, Medizinische Direktorin. Terminvereinbarungen können unter 09631 / 3300 oder 09631 / 79307 vorgenommen werden. Hier werden auch Geburtsplanungen aus dem Raum Tirschenreuth für das Klinikum Weiden durchgeführt. Sobald das Infektionsgeschehen es zulässt, wird die Frauenklinik in Tirschenreuth wieder eröffnet. Am Klinikum Weiden steht die Geburtshilfe in vollem Umfang zur Verfügung. Der Zugang für die Aufnahme zur Entbindung erfolgt ausschließlich über die Notaufnahme.

An allen Standorten des Klinikverbunds werden elektive Eingriffe und Operationen weiterhin nur in reduziertem Maß durchgeführt. Dringliche Eingriffe und Notfalloperationen sind weiterhin möglich. Sowohl für die Behandlung von CoVid-19- als auch traumatologischen Patienten werden Intensivkapazitäten freigehalten.

Positiv aufgenommen wird das seit zwei Wochen geltende Besuchsverbot im Klinikverbund. „Wir wissen, dass es sich um einschneidende Maßnahmen handelt und bedauern diese. Für das entgegengebrachte Verständnis bedanken wir uns bei allen Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörigen“, so Vorstand Dr. Thomas Egginger. Möglich ist der Besuch nur noch in begründeten Ausnahmefällen. Beispielsweise dürfen Eltern und Sorgeberechtigte der kleinsten Patienten in der Kinderklinik ihre Kinder weiterhin besuchen. Auch bei Geburten bleibt eine Begleitung möglich. Während des stationären Aufenthaltes nach der Geburt dürfen Väter Mutter und Kind einmal pro Tag für zwei Stunden besuchen. Die bisher gültigen Besuchszeiten (12 bis 18 Uhr) haben hier weiterhin Bestand. Auch die Begleitung von schwerstkranken und sterbenden Patienten ist nach vorheriger Anmeldung auf der Station weiterhin möglich.
 

 

Aktuelle Informationen der Kliniken Nordoberpfalz AG zur Corona-Pandemie

Auch weiterhin zeigt sich in den Akuthäusern der Kliniken Nordoberpfalz AG keine Entspannung bei der Anzahl der stationär zu betreuenden CoVid-19-Patienten.

Weiden. Auch weiterhin zeigt sich in den Akuthäusern der Kliniken Nordoberpfalz AG keine Entspannung bei der Anzahl der stationär zu betreuenden CoVid-19-Patienten. Am Klinikum Weiden werden derzeit 48, am Krankenhaus Tirschenreuth 19 Patienten stationär behandelt. Zudem erhalten 15 Patienten intensivmedizinische Betreuung (Weiden: 8, Tirschenreuth: 7). Am Krankenhaus Kemnath werden weiterhin keine CoVid-19-Patienten behandelt.

Die Situation hat sich im Vergleich zu den vergangenen Tagen nicht entspannt. „Teilweise müssen nicht zwingend nötige Eingriffe verschoben werden. So können wir die Durchführung von Notfall- und zwingenden Operationen auch weiterhin gewährleisten“, erklärt Michaela Hutzler, Medizinische Direktorin des Klinikverbunds.

Seit Montag gilt in den Akuthäusern der Kliniken Nordoberpfalz AG ein striktes Besuchsverbot, das nur wenige Ausnahmen erlaubt, zum Beispiel während oder nach Geburten. „Wir stoßen auf viel Verständnis für diese Maßnahme. Dafür bedanken wir uns bei unseren Patienten ebenso wie bei den Angehörigen“, so Vorstand Dr. Thomas Egginger.

Ein Besuchsverbot bedeutet aber nicht, dass keinerlei Kontakt zwischen Patient und Angehörigen möglich ist. Denn zumindest digital können über die im Frühjahr angeschafften Tablets weiterhin Patientenbesuche erfolgen. Ein solches ist weiterhin auf jeder Station hinterlegt. Wollen Ehepartner, Kinder oder Enkel mit einem Angehörigen per Skype sprechen und sich dabei auch sehen, muss dafür nur ein Anruf auf der entsprechenden Station erfolgen, wo die Angehörigen ihren eigenen Skype-Benutzername hinterlegen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Station bringen das Tablet dann zum jeweiligen Patienten und stellen die Verbindung mit den Angehörigen her.

Nur noch in begründeten Ausnahmefällen ist der Besuch von Patienten möglich, unter anderem für Eltern und Sorgeberechtigte, deren Kinder in der Kinderklinik betreut werden, während und nach Geburten oder bei der Begleitung von schwerstkranken und sterbenden Patienten.

Ein weiterer Sonderfall ist die Palliativstation am Klinikum Weiden. Natürlich ist auch dort die Corona-Pandemie allgegenwärtig, wobei seit dem Anstieg der Fallzahlen im Herbst dort noch kein Patient mit bestätigter CoVid-19-Erkrankung behandelt wurde. Alle Patienten werden bei der Aufnahme getestet und während ihres Aufenthaltes dort regelmäßig auf mögliche Corona-Symptome überwacht. Sollte ein Patient, der einer palliativen Betreuung bedarf, positiv auf CoVid-19 getestet werden, würde die Betreuung auf der ausgewiesenen Isolierstation von einem speziellen Team der Palliativstation erfolgen. Dies war bisher aber noch nicht der Fall.

Um die Patienten und auch das Personal zu schützen, sind hier zwei Besucher pro Tag erlaubt, das allerdings rund um die Uhr. Möglich ist das auch aufgrund der großzügigen räumlichen Möglichkeiten, sowohl auf der Station als auch in den Patientenzimmern. Bei sterbenden Patienten wird den Nahestehenden weiterhin ermöglicht, Abschied zu nehmen.

Einschränkungen in der Therapie gibt es nicht, wie Dr. Stephanie Kuchlbauer, Ärztliche Leitung der Palliativstation, betont: „Unsere Arbeit läuft – den Umständen entsprechend – normal weiter. Wir kümmern uns nach wie vor um schwerstkranke Menschen, die Beschwerden haben. Dafür stehen alle Therapiemöglichkeiten wie Aroma-, Physio-, Musik und Atemtherapie ebenso zur Verfügung wie die Unterstützung durch unseren Sozialdienst.“