News der Kliniken Nordoberpfalz AG

Hischam_Bassiouni_CA_Neurochirurgie

Priv. Doz. Dr. Hischam Bassiouni wird Chefarzt für Neurochirurgie der Kliniken Nordoberpfalz am Klinikum Weiden

September 2017

Wichtiger Schritt für Entwicklung einer standortübergreifenden neurochirurgischen Klinik gemeinsam mit dem Klinikum St. Marien Amberg

Priv. Doz. Dr. Hischam Bassiouni wird ab dem 01. Oktober 2017 Chefarzt für Neurochirurgie der Kliniken Nordoberpfalz am Klinikum Weiden. Das hat der Aufsichtsrat der Kliniken Nordoberpfalz AG in seiner heutigen Sitzung beschlossen. Seit 1. Juli 2017 ist Dr. Bassiouni bereits am Klinikum St. Marien in Amberg als Chefarzt der Neurochirurgischen Klinik tätig.

„Mit Herrn Priv. Doz. Dr. Hischam Bassiouni haben wir die einmalige Möglichkeit, die neurochirurgische Kompetenz zu einer standortübergreifenden, neurochirurgischen Klinik analog der neuroradiologischen Versorgung weiter zu entwickeln. Diese ist dann auch am Klinikum Weiden als neurochirurgische Hauptabteilung vertreten. Davon profitieren die Patienten in der gesamten Region“, betont Josef Götz, Vorstand der Kliniken Nordoberpfalz AG.

Priv. Doz. Dr. Hischam Bassiouni ist in Kairo (Ägypten) geboren, 52 Jahre alt und studierte an der Universität Kairo sowie der Georg-August-Universität Göttingen, wo er im Jahr 1993 promovierte. Ab 1992 war er an mehreren Neurochirurgischen Universitätskliniken als Assistenzarzt und später Facharzt tätig (Göttingen, Aachen, Essen). Seine Facharztausbildung absolvierte er 1999 an der Universitätsklinik Essen. Danach war er als Leitender Oberarzt und Chefarztvertreter an der Klinik für Neurochirurgie der Westpfalz-Klinikum GmbH Kaiserslautern tätig. Von dort betreute er auch die Kinderklinik des US-Hospitals Landstuhl in neurochirurgischen Fragestellungen. Seit Juli 2017 ist Priv. Doz. Dr. Bassiouni Chefarzt der Neurochirurgischen Klinik am Klinikum St. Marien Amberg.

Er absolvierte darüber hinaus verschiedene Hospitationen zur Spezialisierung auf den Gebieten der Neurovaskulären- und Schädelbasischirurgie, pädiatrischen Neurochirurgie sowie Neuroendoskopie und Hypophysenchirurgie in Little Rock (USA), Paris (Frankreich), Berlin, Boston (USA) und Homburg-Saar. Zusätzlich besitzt er eine betriebswirtschaftliche Zusatzqualifikation.

Aufgrund der fachlichen Expertise und der zu erwartenden Fallzahlen kann mit Priv. Doz. Dr. Bassiouni eine qualitativ hochwertige und exzellente neurochirurgische Versorgung an beiden Standorten angeboten werden.

 
 

Tag der offenen Tür Kinderklinik (4)

Tag der offenen Tür der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin begeistert Besucher

September 2017

Was passiert eigentlich auf einer Kinder-Station? Wie läuft die Versorgung in der Notaufnahme? Und worauf ist bei der Ausstattung für Frühgeborene zu achten? All diese Fragen wurden beim Tag der offenen Tür der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Klinikum Weiden beantwortet. Und auch die jüngsten Besucher hatten mit Hüpfburg, Karussell, Basteln, Wundenschminken und Polizei- und Wasserwachtfahrzeugen ihren Spaß. Weitere Attraktionen waren die Feuerwehr, die KlinikClowns, Zauberer Karli und die Gardemädchen. Musikalisch bereichert wurde das Programm durch die Stadt- und Jugendblaskapelle Bärnau.

Was passiert eigentlich auf einer Kinder-Station? Wie läuft die Versorgung in der Notaufnahme? Und worauf ist bei der Ausstattung für Frühgeborene zu achten? All diese Fragen wurden beim Tag der offenen Tür der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Klinikum Weiden beantwortet. Und auch die jüngsten Besucher hatten mit Hüpfburg, Karussell, Basteln, Wundenschminken und Polizei- und Wasserwachtfahrzeugen ihren Spaß. Weitere Attraktionen waren die Feuerwehr, die KlinikClowns, Zauberer Karli und die Gardemädchen. Musikalisch bereichert wurde das Programm durch die Stadt- und Jugendblaskapelle Bärnau.

Neben Informationen rund um die Kinderklinik gab es auch ein Wiedersehen mit vielen ehemaligen kleinen Patienten und deren Eltern für das Team um Chefarzt Dr. Fritz Schneble. „Wir behandeln fast alle Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter. Die Behandlung von Früh- und Neugeborenen, die Intensivmedizin sowie die Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit neurologischen und psychosomatischen Erkrankungen sind besondere Schwerpunkte im stationären Bereich. Ambulant behandeln wir Kinder und Jugendliche in unserer Notambulanz, in verschiedenen Spezialambulanzen und im sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ). Es ist schön, viele ehemalige Patientinnen und Patienten wiederzusehen“, erklärte Chefarzt Dr. Schneble.

Alle zwei Jahre lädt die Kinderklinik zum Tag der offenen Tür und bietet dort einen Einblick hinter die Kulissen. Die Abläufe auf den Kinder-Stationen wurden hier ebenso erklärt wie die Versorgung in der Notaufnahme. Und wenn man die vielen Kinder mit Platzwunden sah, dachte man, dort würde heute Hochbetrieb herrschen: aber die Platzwunden kamen glücklicherweise nur vom Wundenschminken am BRK-Stand.

Aber auch verschiedene Untersuchungen wurden den Kindern und den Erwachsenen genauer erklärt. Und die kleinen Besucher halfen dann, die richtige Diagnose und Behandlungsmethode für erkrankte Teddys zu finden – egal ob bei Fieber oder Bauchschmerzen. Mit Informationen und verschiedenen Attraktionen bereicherten die Psychosomatik und das SPZ das abwechslungsreiche Programm. Der Bunte Kreis Nordoberpfalz nutzte den Tag der offenen Tür, um sein 10-jähriges Bestehen zu feiern. Die Arbeit des Bunten Kreises beginnt genau dort, wo die Betreuung durch die Kliniken endet: zu Hause. Denn gerade mit kranken oder behinderten Kindern sind in heimischer Umgebung neue Herausforderungen zu meistern, denen Eltern oft hilflos gegenüber stehen. „Seit Beginn der Nachsorge konnten wir rund 500 Familien unterstützen. Es war schön, sehr viele Familien, die wir im häuslichen Umfeld begleitet haben, heute wieder zu sehen“, freute sich Marian Frister, Leiterin des Bunten Kreis Nordoberpfalz.

Bilder zum Tag der offenen Tür finden Sie hier!

 
 

KPS Verabschiedung

Abschlussfeier der Berufsfachschule für Krankenpflege

September 2017

Eigentlich hätten Schüler bei der Abschlussfeier der Berufsfachschule für Krankenpflege dabei sei sollen. Selten ist so viel über Krankenpflege zu hören wie an diesem Tag.

Neustadt/Weiden. (sbü) Zunächst die schlechte Nachricht: Nicht alle haben bestanden, 23 aber doch. Deren Übernahmechancen gelten angesichts des Mangels an Pflegekräften als ausgezeichnet. Nach dreijähriger Ausbildung an der Akademie für Gesundheit „New Life“ der Kliniken Nordoberpfalz bekamen sie ihre Prüfungszeugnisse. Höhepunkt der Feier in der Klinikum-Personalcafeteria in Weiden war, als Janice Ramsauer als Prüfungsbeste ausgezeichnet wurde. Überrascht von diesem Ergebnis und der Ehrung gab es Freudentränen und eine kleine Ehrenrunde durch den Festsaal.

Die Besten:
Neben Janice Ramsauer, die als Prüfungsbeste mit der Gesamtnote 1,66 abgeschlossen hatte, wurden Magdalena Lang (2,0), Sophie Grüner, Ramona Haas, Anastasia Rogatschev, Sofia Schmidt und Anna Stephan (alle 2,33) als Prüfungsbeste ausgezeichnet. Sofia Schmidt und Magdalena Lang erhalten den Staatspreis der Regierung der Oberpfalz.

Ramsauer hat nun die Möglichkeit, sich um ein Weiterbildungsstipendium der Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung zu bewerben. Mitschüler und Ehrengäste freuten sich mit und spendeten ihr viel Beifall. Überhaupt gab es in den Festreden reichlich Lob und weitere Auszeichnungen.

Viel war über die Besonderheiten der Krankenpflege zu hören. „Der Beruf fordert, gibt aber mehr als die meisten anderen Berufe zurück“, sagte dazu Schulleiterin Christel Glück-Baisch. Ähnlich sieht dies Weidens Bürgermeister und Klinikums-Aufsichtsrat Jens Meyer. Er erinnerte aber auch daran, dass man in der Krankenpflege oft mit Leid und Trauer konfrontiert werde. „Man trifft auch auf Menschen, denen man nicht mehr helfen kann.“ Die Absolventen müssten auch mit dem Gefühl leben, wegen zahlreicher Dokumentationsarbeiten zu wenig Zeit für die Patienten zu haben.

Schmunzeln löste Meyer mit seiner Bemerkung aus, „dass, wenn ich einmal da drüben liege, Sie mich bitte auch gut pflegen“. Ansonsten war in beiden Ansprachen auch viel über die Erfordernis von Fortbildungen zu hören. „Sie müssen ein Leben lang lernen“, sagte Meyer dazu. Weil die Berufsfachschule für Krankenpflege sich am Modellversuch „Doppelqualifizierung Berufsausbildung und Fachhochschulreife“ beteiligt, érhielten die Absolventinnen Juliane Greiner und Anastasia Rogatschev auch das Zeugnis der Fachhochschulreife. Verbunden war damit ein Zusatzunterricht in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik von insgesamt 480 Stunden. Musikalisch begleitete das Saxofon-Ensemble von Markus König die Feierstunde. Vorher hatten Pfarrer Dominic Naujoks und Pastoralreferent Helmut Brandl den Abschlussgottesdienst zelebriert.

 
 

Coralie

Coralie ist das 1.000 Baby des Jahres

September 2017

Babyboom am Klinikum Weiden hält an: Gerade ein paar Tage alt, aber schon voll im Mittelpunkt: Coralie kam am Mittwoch, den 13. September, um 4:40 Uhr auf die Welt – als 1.000 Baby des Jahres 2017 im Klinikum Weiden.

Coralie ist 53 Zentimeter groß und brachte bei der Geburt 3760 Gramm auf die Waage. Mama Katharina, Papa Robert und der zweijährige große Bruder Christopher freuen sich über den Nachwuchs: „Mit zwei Kindern ist eine Familie jetzt einfach komplett“, freuen sich die stolzen Eltern aus Weiden.

Jetzt geht es für Coralie nach Hause. Dr. Albert Roßmann, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Gynäkologie, der leitende Oberarzt Dr. Karlheinz Mark sowie die leitende Hebamme Erika Ebert und Hebamme Karin Aulinger-Derda gratulierten der jungen Familie und überraschten Mama Katharina mit einem Blumenstrauß.

Coralie ist aber nur ein Beispiel für den Babyboom, der am Klinikum Weiden derzeit herrscht. „Wir hatten schon im vergangenen Jahr mehr Geburten als im Vorjahr und werden diese Zahl in diesem Jahr wohl wieder übertreffen“, so Dr. Roßmann. Ende August hatte man beispielsweise schon rund 30 Babys mehr als im Vorjahr zum gleichen Zeitpunkt. Insgesamt erblickten im vergangenen Jahr 1.354 Babys im Klinikum Weiden das Licht der Welt.
 
 

Schwinger Prof Dr.

Weidener Chefarzt referiert bei Weltkongress

September 2017

Weiden. Von der Oberpfalz nach Spanien – beim weltgrößten Kardiologie-Kongress der European Society of Cardiology (ESC) mit mehr als 33.000 Teilnehmern war in diesem Jahr auch das Klinikum Weiden vertreten.

Neben grundlagenwissenschaftlichen Sitzungen und zahlreichen Vorträgen zu neuen Methoden wurden dort Ende August auch neue Leitlinien zur Behandlung des akuten Myokardinfarktes vorgestellt. Der Chefarzt der Medizinischen Klinik II, Professor Dr. Robert H. G. Schwinger, referierte hier gemeinsam mit Professor Dirk von Lewinski (Universität Graz, Österreich) über neue kontraktionskraftsteigernde Medikamente bei fortgeschrittener Herzinsuffizienz, meist nach akutem Herzinfarkt.
 
 

Bunter Kreis HP

Sonnenschein mit Handicap

September 2017

Paula ist 20 Monate alt. Ein süßer Blondschopf, der gerne lacht. Sie ist lebhaft und aufgeweckt. Papa Marcel nennt sie „Mausebär“, Mama Sylvia „Paulissima“. Sie lieben ihre Kleine, das ist offensichtlich. Doch häufig fließen auch Tränen.
Vor allem bei Paula und ihrer Mama. Denn Paula ist krank. Sie leidet an einer Hirnanomalie. Dabei erschien am Anfang alles in Ordnung. „Während der Schwangerschaft gab es keine Komplikationen“, erzählt Sylvia Lang (35). „Die Geburt verlief völlig normal. Es gab nichts Auffälliges.“

Paula ist 20 Monate alt. Ein süßer Blondschopf, der gerne lacht. Sie ist lebhaft und aufgeweckt. Papa Marcel nennt sie „Mausebär“, Mama Sylvia „Paulissima“. Sie lieben ihre Kleine, das ist offensichtlich. Doch häufig fließen auch Tränen.
Vor allem bei Paula und ihrer Mama. Denn Paula ist krank. Sie leidet an einer Hirnanomalie. Dabei erschien am Anfang alles in Ordnung. „Während der Schwangerschaft gab es keine Komplikationen“, erzählt Sylvia Lang (35). „Die Geburt verlief völlig normal. Es gab nichts Auffälliges.“

Das galt auch für die ersten fünf Lebensmonate. Doch dann schrie die Kleine sehr häufig. Die Eltern dachten, Paula sei ein Schrei-Baby und suchten die Schreiberatung auf. „Die Frau dort hat uns in einen Pekip-Kurs geschickt“, erzählt Sylvia Lang. „Und sie hat eine ärztliche Untersuchung angeraten.“ Also ging es zur Kinderärztin. Die stellte Ende Juni fest, Paula entwickelt sich nicht altersgerecht. „Sie meinte, es sieht nach einer Spastik aus. Wir sollten das im Sozialpädiatrischen Zentrum abklären.“

Sprache und Motorik
Was das bedeutet, war den Eltern zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar. Stutzig wurde Sylvia erst, als sie schon nach vier Wochen einen Termin im SPZ erhielt, obwohl die Wartezeit ursprünglich drei bis vier Monate betragen sollte. „Da war mir klar, es stimmt etwas nicht. Aber uns war nicht klar, dass es so etwas Großes ist.“ Die Experten im SPZ bestätigten, dass Paula an einer Spastik leidet. Sie wurde Anfang September zu einer Magnetresonanztomographie (MRT) in die Kinderklinik eingewiesen. „Am Mittwoch kamen wir in die Kinderklinik. Am Dienstag darauf hat man uns im SPZ erklärt, dass sich bei Paula die vordere Hirnfront nicht ausgebildet hat. Der Bereich, der für Sprache und Motorik zuständig ist“, erzählt Sylvia. „Auch da war uns noch nicht klar, was das bedeutet.“ Denn bis auf das häufige Weinen wirkte Paula eigentlich normal.

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Zweiter Neuro Uro Tag

Warum Babys Windeln brauchen – Zweiter Neuro-Uro-Tag in Weiden

Babys, viele alte Menschen und Personen mit Autoimmunkrankheiten haben eines gemeinsam: Das zentrale Nervensystem steuert die Harnblase nicht genug. Ein Tabuthema? Nicht beim zweiten Neuro-Uro-Tag.
Da wurde alles offen angesprochen. So zum Beispiel, dass fünf bis acht Mal am Tag der Gang zur Toilette normal sei. Alles andere könnte auf eine Blasenfunktionsstörung hindeuten. Chefarzt Professor Thomas Bschleipfer, Urologe am Klinikum Weiden, hatte ein Vortragsprogramm zusammengestellt, das sich generell mit Blasenleiden beschäftigte und ganz besonders auf die Situation von MS-Kranken einging. Bei dieser Autoimmunkrankheit treten besonders häufig Störungen der Blasenfunktion auf. In sechs Vorträgen von Ärzten wurden Krankheitsbilder aufgezeigt und Therapien erläutert.

Die Zusammenhänge erläuterte Bschleipfer gleich zu Beginn. Die Nervenverbindungen vom Gehirn über das Rückenmark sorgen für die geregelte Funktion der Blase. Dieses Organ diene als Kapazitätsgefäß und auch als „Austreibungsorgan“. Störungen gibt es, wenn Gehirn, Rückenmark und Blase nicht mehr miteinander kommunizieren können. Dies sei bei vielen MS-Kranken, Diabetikern oder M.Parkinson-, Demenz- und Schlaganfallpatienten der Fall. Die Nerven verlieren ihre „Leitfähigkeit“.

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Emma Lauton

Emma Lauton verstärkt MVZ Tirschenreuth

Emma Lauton startete am 1. September ihre dreijährige Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten im Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) Tirschenreuth. Die Wiesauerin hat den mittleren Bildungsabschluss und Berufspraktika in einem Seniorenheim, bei der AWO Mitterteich und zwei Schnupperwochen im MVZ absolviert. Sie freut sich auf die abwechslungsreiche Arbeit, in deren Mittelpunkt die Menschen stehen. Das Team um die Ärzte Dr. Peter Höhn, Professor Rudolf Ascherl und Jürgen Engelhardt will der neuen Mitarbeiterin in den kommenden Jahren umfassende praktische Erfahrungen und viel Fachwissen vermitteln. Geschäftsführer Manfred Tretter will im MVZ künftig mehr Berufsausbildung anbieten. Tretter und der ärztliche Leiter des MVZ, Dr. Peter Höhn, sind überzeugt davon, dass die neue Mitarbeiterin hervorragend ins eingespielte Team passt. Das Bild zeigt von links Peter Höhn, Sabrina Wamberg, Marianne Schieder, Emma Lauton, Anne Brückner, Sabrina Schaffner und Manfred Tretter.
 
 

8 Tonnen

Für schwere Notfälle – Klinikum angelt sich Acht-Tonnen-Gerät

Ein ausgewachsener Elefant bringt rund fünf bis sechs Tonnen auf die Waage. Das Notstromaggregat, das den Bauabschnitt 8 am Klinikum später bei Stromausfällen versorgen kann, wiegt acht Tonnen und hat die Größe eines Kleinwagens. In einer knappen halben Stunde wurde das Notstromaggregat in das Untergeschoss des Neubaus auf dem früheren Augustiner-Gelände von einem Spezialkran eingehoben. 950 kVA (Kilovoltampere) leistet dieses Gerät im Ernstfall und könnte damit rund 800 Haushalte versorgen. Die Weidener Firma Elektro Weber installierte es. Der Neubau auf dem früheren Augustiner-Gelände soll Mitte 2019 vollendet sein. Bereits Ende 2018 wird die Palliativstation die ersten Räume beziehen. Auf dem Dach entsteht außerdem ein Landeplatz für Hubschrauber.
 
 

Professor Scharl_

FOCUS Gesundheit „Krebs“ empfiehlt Prof. Dr. Anton Scharl

Einer von Deutschlands besten Krebs-Experten FOCUS Gesundheit „Krebs“ empfiehlt Prof. Dr. Anton Scharl

Prof. Dr. Anton Scharl, der leitende Chefarzt der Frauenkliniken der Kliniken Nordoberpfalz AG und des Klinikums St. Marien Amberg, erhält erneut Top-Bewertungen: In der aktuellen Ausgabe des Magazins FOCUS Gesundheit, das rund um das Thema „Krebs“ informiert, wird der Chefarzt als Deutschlands beste Adresse bei Tumorerkrankungen der Brust und der weiblichen Geschlechtsorgane gelistet.

Das Magazin stellt auf mehr als 100 Seiten die neuesten medizinischen Erkenntnisse und Tumortherapien vor und listet Deutschlands beste Onkologen auf. „Es freut uns außerordentlich, dass wir mit Prof. Dr. Anton Scharl einen ausgezeichneten Chefarzt zur Behandlung von Krebs in unserer Frauenklinik haben“, so Dr. Thomas Egginger, Ärztliche Direktor des Klinikums Weiden.

Empfehlungen von Fachkollegen und die Bewertung von Patienten fließen in die Auswahl des Magazins FOCUS Gesundheit ebenso ein wie Zertifizierungen und wissenschaftliche Publikationen. Im Zentrum der unabhängigen Meinungsanalyse steht dabei die Frage „Von wem würden Sie sich behandeln lassen?“. Nur Experten mit besonders vielen Empfehlungen und überdurchschnittlich positiven Bewertungen schaffen es auf die Liste.

Prof. Dr. Scharl leitet seit 17 Jahren die Frauenklink des Klinikums St. Marien Amberg und steht seit diesem Jahr auch der Frauenklinik der Klinken Nordoberpfalz als leitender Chefarzt zur Verfügung. „Ich freue mich über die gemeinsame Frauenklinik Weiden-Amberg-Tirschenreuth. Zusammen können unsere exzellenten Mitarbeiter den Patientinnen die Gewähr bieten, unabhängig vom Standort stets die bestmögliche Behandlung zu erhalten“, betont Prof. Dr. Scharl.
Konkret bedeutet dies etwa, dass die jeweiligen Stärken der Frauenärzte in Amberg und Weiden nun auch den Patientinnen des jeweils anderen Standorts zur Verfügung stehen. Das gilt beispielsweise für das in Amberg seit Jahren zertifizierte gynäkologische Krebszentrum, dessen Ärzte nun auch Patientinnen in Weiden behandeln. Umgekehrt profitieren die Amberger vom in Weiden zertifizierten Beckenbodenzentrum.

Die Krankenkassen wissen seit Jahren, dass die Behandlung durch Spezialisten die Heilungschancen erhöht. Bei Tumorerkrankungen bedeutet dies bessere Überlebenschancen. Frauen mit Krebserkrankungen der Brust oder des Genitales können sich also beruhigt heimatnah von dem interdisziplinären Team im zertifizierten Brustkrebszentrum und dem Gynäkologischen Krebszentrum in Weiden und Amberg in dem Wissen behandeln lassen, dass das Behandlungsteam von einem der besten Ärzte in Deutschland geleitet wird.