News der Kliniken Nordoberpfalz AG

Aktuelle Informationen der Kliniken Nordoberpfalz zur Corona-Pandemie

Die Kliniken Nordoberpfalz sind auf einen möglichen Anstieg von Patienten mit einer Corona-Erkrankung vorbereitet. Derzeit werden am Klinikum Weiden zwischen drei und fünf CoVid-19-Patienten auf der Normalpflegestation (Isolierstation) betreut. Zwei Patienten erhalten eine intensivmedizinische Behandlung. Die Krankenhäuser Tirschenreuth und Kemnath sind ebenso CoVid-frei wie die Geriatrische Rehabilitation in Erbendorf.

Aufgrund der steigenden Inzidenzzahl in der Region bereitet man sich im Klinikverbund auf einen möglichen Anstieg von Patienten mit einer CoVid-19-Erkrankung vor. „Dazu gehört unter anderem, dass wir unsere Hygiene- und Schutzmaßnahmen auch weiterhin aufrechterhalten, wie beispielsweise die regelmäßige Testung unserer Kolleginnen und Kollegen oder die Regelungen für Besucher in unseren Häusern“, so Michaela Hutzler, Medizinische Direktorin der Kliniken Nordoberpfalz. Für die Versorgung von CoVid-19-Patienten wird sowohl auf den Normalpflegestationen als auch auf der Intensivstation stets eine ausreichende Anzahl Betten freigehalten, falls die Zahl der CoVid-19-Patienten sich erhöhen sollte. Dies gilt auch für traumatologische und neurochirurgische Patienten. „In unserem internen Krisenstab, der regelmäßig tagt, beobachten wir die weitere Entwicklung genau und können somit auch kurzfristig auf aktuelle Entwicklungen reagieren. Darüber hinaus verfügen wir über sehr große Erfahrung im Umgang mit CoVid-19 aus den ersten Wellen“, erklärt Hutzler weiter.

Keine Änderungen gibt es bei den Besuchsregelungen. Voraussetzungen für einen Besuch sind ein vollständiger Impfschutz oder die Vorlage eines negativen Corona-Testergebnisses (PCR-Test nicht älter 48 Stunden, Antigen-/Schnelltest nicht älter als 24 Stunden, muss von Hausarzt, Apotheke oder Testzentrum durchgeführt werden). Genesene Personen zwischen Tag 28 und 6 Monaten nach der Erkrankungen müssen die Bestätigung über die durchgemachte Corona-Infektion vorlegen. Weiterhin dürfen Patienten mehrfach am Tag besucht werden, allerdings jeweils nur von einem Besucher zeitgleich. „Die aktuellen Regelungen sind unabdingbar für den Schutz unserer Patienten und unserer Kolleginnen und Kollegen und haben sich bewährt. Und sie sind auch elementar für den Eigenschutz unserer Besucher“, so Vorstand Dr. Thomas Egginger.

In den Häusern der Kliniken Nordoberpfalz gilt für Besucher zudem weiter die FFP2- Maskenpflicht. Auch in den Patientenzimmern müssen Besucher die FFP2-Maske dauerhaft tragen.

 

 

KNO mehr als zehn Jahre enorm mitgeprägt

Langjährige Chefärztin Elisabeth Eißner von Kliniken Nordoberpfalz verabschiedet

Im September 2010 wurde Elisabeth Eißner zur Chefärztin der Orthopädischen Rehabilitation in Waldsassen bestellt, zum Septemberende 2021 verlässt sie die Kliniken Nordoberpfalz als Ärztliche Direktorin der Region Nord / West und wird Chefärztin einer Klinik für orthopädische und internistische Rehabilitation. In ihrer mehr als zehnjährigen Tätigkeit prägte sie den Klinikverbund außerordentlich mit und wurde jetzt gebührend verabschiedet. Dazu waren neben der Unternehmensleitung nicht nur viele Chefärzte, sondern auch langjährige Weggefährten gekommen.

„Wir verlieren mit dir nicht nur eine menschlich und fachlich ausgezeichnete Kollegin mit viel Herzblut für Orthopädie und alternative Behandlungsmöglichkeiten, sondern auch eine Führungspersönlichkeit, die immer den Mensch in den Mittelpunkt ihres Handelns stellte und die Werte unseres Klinikverbunds immer vorbildlich vorgelebt hat“, so Vorstand Dr. Thomas Egginger.

Auch die Medizinische Direktorin Michaela Hutzler bedankte sich für das Engagement von Eißner, die seit mehr als eineinhalb Jahren als Ärztliche Direktorin der Region Nord / West und auch Ärztliche Leiterin im MVZ St.-Peter-Straße tätig war. „Deine Unterstützung und Leistungen in den ersten Corona-Wellen waren außerordentlich wichtig für unser Unternehmen und vor allem für unsere Krankenhäuser in Tirschenreuth und Kemnath! Dafür können wir dir alle nur von Herzen danken und für die Zukunft beruflich und privat alles erdenklich Gute wünschen!“

Im Oktober 2010 begann Elisabeth Eißner ihre Tätigkeit als Chefärztin und war bereits in der Projektphase maßgeblich verantwortlich für den Aufbau der Orthopädischen Rehabilitation am Gesundheitszentrum Waldsassen. Sie leitete die dortige Reha bis zu deren Schließung im Juni 2020 als Chefärztin. In dieser Zeit konnte sie die Belegung kontinuierlich steigern und hat die Klinik mit hoher fachlicher Kompetenz kontinuierlich weiterentwickelt, unter anderem mit der Etablierung neuer Therapieverfahren, wie zum Beispiel der Hypnosetherapie. Ihre große Leidenschaft waren Vorträge bei vielen Vereinen und Institutionen der Region, aber auch im Rahmen von Veranstaltungen der Kliniken Nordoberpfalz, beispielsweise dem Orthopädietag oder verschiedenen Vortragsreihen.

Und so war es kein leichter Abschied für die langjährige Chefärztin, sondern einer mit einem lachenden und einem weinenden Auge. „Es war eine unglaublich intensive Zeit. Ich habe immer an die Wichtigkeit und die Bedeutung unseres Klinikverbunds für die gesamte Region geglaubt und tue das noch immer. Und ich bin mir sicher, dass der Kontakt zu meinen langjährigen Weggefährten auch nicht abreißen wird“, so Elisabeth Eißner.

 

 

Dr. Wolfgang Jurczyk ist neuer Chefarzt der Zentralen Notaufnahme am Klinikum Weiden

Zum 01. September 2021 bekommt die Zentrale Notaufnahme am Klinikum Weiden mit Dr. Wolfgang Jurczyk einen neuen Chefarzt. Er will die begonnene Neustrukturierung der Notaufnahme fortsetzen und die ZNA zu einem patientenorientierten Dienstleister weiterentwickeln.

Dr. Wolfgang Jurczyk ist promovierter Facharzt für Chirurgie mit dem Schwerpunkt Unfallchirurgie und verfügt über mehrere weitere medizinische Qualifikationen und Weiterbildungen, beispielsweise im Bereich der interdisziplinären Notfallmedizin sowie im ärztlichen Qualitätsmanagement. Nach dem Studium der Humanmedizin an der Universität Leipzig und seiner Promotion war er als Assistenzarzt am Klinikum Fichtelgebirge und dem Krankenhaus Waldsassen sowie von 2004 bis 2017 als Oberarzt im Krankenhaus Neustadt/WN, dem Klinikum Hof und dem Klinikum Weiden tätig. Seit 2013 war er Oberarzt in der Zentralen Notaufnahme am Klinikum Weiden, bis er als Vorsitzender des Betriebsrats der Region Süd tätig wurde. Dieses Amt hat er nun niedergelegt und ist ab 01. September 2021 als Chefarzt der Zentralen Notaufnahme am Klinikum Weiden tätig. „Wir freuen uns sehr, dass Herr Dr. Jurczyk die Leitung der Zentralen Notaufnahme am Klinikum Weiden übernommen hat. Mit seiner Kompetenz, seiner großen Erfahrung als Notarzt und seinem Wissen über die Abläufe in unserem Haus wird er die Notaufnahme stärken können“, so Michaela Hutzler, Medizinische Direktorin der Kliniken Nordoberpfalz. Dr. Wolfgang Jurczyk folgt damit auf Dr. Andreas Pohl, der die Notaufnahme seit März 2019 leitete.

Der 55-Jährige verfügt über eine langjährige Erfahrung als Notarzt und war hierfür in den Bereichen Marktredwitz, Waldsassen, Neustadt/WN und zuletzt auch in Nabburg tätig. Er freut sich auf die neue Herausforderung: „Gemeinsam wollen wir die Prozesse und Abläufe in der Notaufnahme neu strukturieren. Wir können als Team große Ziele verwirklichen und wollen die Zentrale Notaufnahme sowohl gegenüber den Patienten als auch gegenüber den Kliniken im Haus als Dienstleister aufbauen und gestalten“, so Dr. Wolfgang Jurczyk.

Gerade im Hinblick auf die Infrastruktur gelte es, die Voraussetzungen voll auszuschöpfen, so der neue Chefarzt: „Wir werden die vorhandenen Problemfelder mit großem Engagement angehen. Das schaffen wir aber nur mit einer guten Kommunikation gegenüber allen Partnern außerhalb unseres Hauses, aber auch innerhalb. Mit unserer hochmodernen Ausstattung und dem bestens ausgebildeten Team werden wir unseren Patientinnen und Patienten auch zukünftig optimale Behandlungsmöglichkeiten bieten können.“

 

 

Dank des Bundespräsidenten

Michaela Hutzler, Medizinische Direktorin der KNO, zu Dankesfest für besonders Engagierte in Schloss Bellevue eingeladen

Die Corona-Pandemie sei eine Jahrhundertkrise und für alle Menschen eine Prüfung der Menschlichkeit, die das Schlechteste und Beste in Menschen hervorrufe, so Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Er hatte am vergangenen Wochenende viele mehrere hundert besonders engagierte Bürgerinnen und Bürger zu einem Dankesfest in das Schloss Bellevue nach Berlin geladen. Unter diesen geladenen Gästen war auch Michaela Hutzler, Medizinische Direktorin der Kliniken Nordoberpfalz.

Mit dem Gartenfest bedankten sich der Bundespräsident und seine Ehefrau Elke Büdenbender stellvertretend bei Millionen weiteren Engagierten in Deutschland. „Sie alle sind in den vergangenen anderthalb Jahren über sich hinausgewachsen, haben Außergewöhnliches geleistet und sind Vorbilder im Kampf gegen die Pandemie“, so Steinmeier.

„Es ist eine außergewöhnliche Ehre, zu diesem Dankesfest eingeladen worden zu sein. Und ich freue mich, dass ich die lobenden Worte des Bundespräsidenten für alle engagierten Menschen während der Corona-Pandemie direkt an alle Kolleginnen und Kollegen aller Berufsgruppen in unseren Häusern weitergeben kann, die in den vergangenen eineinhalb Jahren unglaubliches Engagement gezeigt haben“, erklärt Michaela Hutzler: „Es macht mich unglaublich stolz, dass die Leistungen, die wir als Klinikverbund gezeigt haben, so anerkannt werden. Für mich war es eine einmalige Erfahrung und eine eindrucksvolle Veranstaltung im Schloss Bellevue.“

Die eingeladenen Gäste kamen aus unterschiedlichen beruflichen und gesellschaftlichen Bereichen. Eingeladen waren unter anderem Männer und Frauen aus dem pflegerischen und ärztlichen Bereich, aber auch aus den Bereichen Erziehung, Forschung, Einzelhandel oder Handwerk. Sie alle hätten durch ihr Engagement, Ideenreichtum und ihre Tatkraft die Gesellschaft in dieser herausfordernden Zeit zusammengehalten und einen Alltag möglich gemacht, so der Bundespräsident. Er dankte zudem allen, die sich bereits gegen das Virus hätten impfen lassen und erneuerte seinen Appell an alle anderen, dies noch zu tun. Sich impfen zu lassen, sei auch ein Stück Respekt gegenüber all denen, die im Kampf gegen Corona ihr Äußerstes gegeben hätten.

Nach der Ansprache des Bundespräsidenten gab es für die Gäste Speisen des Küchenchefs von Schloss Bellevue sowie ein Musik- und Unterhaltungsprogramm, unter anderem mit der Neuen Philharmonie, mit Joy Denalane und mit der Big Band der Bundeswehr. Während des Essens kamen der Bundespräsident und Elke Büdenbender mit ihren Gästen ins Gespräch.

Ein solches gab es zwischen dem Bundespräsidenten und der Medizinischen Direktorin der Kliniken Nordoberpfalz bereits im Februar. Im Rahmen eines Regionalgesprächs tauschten sich Michaela Hutzler und Frank-Walter Steinmeier damals über aktuelle Entwicklungen der Corona-Pandemie und wichtige weitere Schritte aus. Schon zu diesem Zeitpunkt zeigte sich der Bundespräsident beeindruckt von den Leistungen der Kliniken Nordoberpfalz, die in einer Hotspot-Region eine hohe Zahl an CoVid-19-Patienten versorgte.

 

 

Aus Besprechungen wird gute Tat

Betriebsrat und Personalleitung der Kliniken Nordoberpfalz spenden 300 Euro an Stiftlandsternenkinder e.V.

Dass eine enge Abstimmung zwischen Betriebsrat und Personalleiter wichtig ist, ist nicht ungewöhnlich. Außergewöhnlich ist es eher, dass aus genau diesen Besprechungen jetzt eine gute Tat geworden ist. Denn in vielen Gesprächen und Terminen zwischen Betriebsrat und Personalleiter wurde immer wieder etwas Geld gesammelt, das jetzt einem guten Zweck zukommt – dem Stiftlandsternenkindern e.V..

Die Idee dazu kam von Gunar Prauschke vom Betriebsrat der Region Nord und wurde von Martin Neuhaus, Personalleiter der Kliniken Nordoberpfalz, gern angenommen. „Wir stimmen uns sehr häufig ab und dabei haben alle Teilnehmer immer wieder selbst etwas in ein Sparschwein einbezahlt. Insgesamt kamen so rund 300 Euro zusammen und dieses Geld wollten wir für einen guten Zweck spenden“, erklärt Gunar Prauschke, der dann auch den Vorschlag brachte, den Stiftlandsternenkinder e.V. zu unterstützen.

Seit 2016 engagiert sich der Verein für die Versorgung, Entlastung und Unterstützung von Familien mit lebensverkürzt oder chronisch erkrankten Kindern, bietet individuelle Hilfsangebote und kümmert sich auch um die Geschwisterkinder. Und genau hierfür soll die Spende auch genutzt werden: „Wir haben jährliche Aktionen, bei denen sich Geschwisterkinder von erkrankten Kindern kennenlernen und austauschen können. Dabei geht es nicht nur um eine Ablenkung von den täglichen Belastungen, sondern auch darum, sich selbst in seiner Rolle besser kennen zu lernen“, erklärt Beatrix Kempf, 1. Vorsitzende des Stiftlandsternenkinder e.V., die sich für die Spende bedankte. Als Beispiel verwies sie auf den letzten Aktionstag, an dem mit Geschwisterkindern eine Lamaführung gemacht wurde.

Der Verein ist in der gesamten nördlichen Oberpfalz und darüber hinaus tätig. Mittlerweile besteht das Team aus fünf Pflegefachkräften, die sich der Familienpflege angenommen haben. Je nach Aufwand und Hilfebedarf erhalten Familien dabei eine Pflegekraft zugeteilt, die sich individuell auf die Problemlagen und Hilfewünsche einstellt und die Familien in vielen Bereichen unterstützt.

Spendenmöglichkeit für die Stiftlandsternenkinder e.V.: Raiffeisenbank im Stiftland, IBAN: DE50 7539 0000 0000 3700 70, BIC: GENODEF1WSS

 

 

Erfolgreiche Ausbildung in einem der schönsten Berufsfelder

27 Absolventinnen und Absolventen schließen Generalistische Pflegeausbildung mit Examen erfolgreich ab

27 junge Frauen und Männer haben nach der Ausbildung in den Häusern der Kliniken Nordoberpfalz die Generalistische Pflegeausbildung ihr Examen bestanden. Die dreijährige Pflegeausbildung begann im September 2018. Jetzt haben elf Auszubildende ihr Examen mit dem Schwerpunkt Gesundheits- und Kinderkrankenpflege abgelegt, 16 mit dem Schwerpunkt Gesundheits- und Krankenpflege.

Michaela Hutzler, Medizinische Direktorin der Kliniken Nordoberpfalz und Leiterin der Akademie NEW LIFE, gratulierte den jungen Frauen und Männern zum bestandenen Abschluss und hielt fest, dass diese jetzt über eine Ausbildung mit besten Zukunftschancen in einem der schönsten Berufsfelder überhaupt verfügen würden. „Sie haben gelernt, zu beobachten, hinzuhören und sich einzufühlen. Dieses Wissen und diese Fähigkeiten und Emotionen können nicht von Maschinen ersetzt werden. Ich wünsche Ihnen, dass Sie auch weiterhin das Glück haben, das zu mögen, was Sie täglich tun und das tun zu dürfen, was Sie mögen“, gab Michaela Hutzler den neuen Pflegefachkräften mit auf den Weg.

Roland Grillmeier, Aufsichtsratsvorsitzender der Kliniken Nordoberpfalz AG und Landrat des Landkreises Tirschenreuth, zeigte sich – gerade im Hinblick auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Ausbildung – von den Leistungen beeindruckt: „Sie haben eine herausfordernde Zeit hinter sich gebracht und ich wünsche Ihnen, dass Sie ihre Leidenschaft auch in Zukunft weiterverfolgen können. Denn das macht glücklicher als alles andere“.

Einen Vergleich zwischen der abgeschlossenen Ausbildung und einem erfolgreichen Triathlon zog Ausbildungsleiterin Tanja Chlup. Doch statt Schwimmen, Radfahren und Laufen hätten die 27 Auszubildenden tausende Stunden Theorie und Praxis und einen dreiteiligen Abschluss-Marathon erfolgreich hinter sich gebracht – eine Leistung, die höher als jeder sportliche Wettbewerb einzuschätzen sei. Innerhalb der drei Jahre in verschiedenen Einsatz- und Fachgebiete in unterschiedlichen Einrichtungen der Pflege hätten die Absolventinnen und Absolventen einen umfassenden Einblick und unschätzbares Wissen erhalten. „Heute bekommen Sie mit ihrem Examen die Finisher-Medaille für eine unglaubliche Leistung in den vergangenen drei Jahren. Und es freut mich, dass Ihr Weg in der Pflege weitergehen wird!“

Die Klassensprecher Eileen Sonntag und Marco Brünsch blickten vor der Zeugnisübergabe auf die vergangenen drei Jahre zurück – eine Zeit, in der die Auszubildenden aufgrund der Corona-Pandemie in den Rang der Systemrelevanz aufgestiegen waren. Dadurch seien die Patientinnen und Patienten sowie die Kolleginnen und Kollegen noch stärker in den Mittelpunkt des täglichen Lebens gerückt.

Den besten Notenschnitt der 27 Absolventinnen und Absolventen erreichten Eileen Sonntag (1,33), Tatjana Birner, Michelle Bock, Lena Kleber, Birgit Schell und Lucas Wohlrab (je 1,66).

Der feierlichen Verabschiedung vorausgegangen war ein Gottesdienst, bei dem Pfarrer Dominic Naujoks, evangelischer Seelsorger am Klinikum Weiden, den Absolventinnen und Absolventen Gottes Segen wünschte.

 

 

Damion macht die 1.000 voll

1.000 Geburt des Jahres 2021 am Klinikum Weiden

Vor einigen Tagen konnte man sich am Klinikum Weiden über ein ganz besonderes Jubiläum freuen – nämlich die 1.000 Geburt des Jahres! 3.630 Gramm schwer und 53 cm groß war Damion, als er am Freitagabend als 1.000 Geburt des Jahres das Licht der Welt erblickte.

„Es ist alles bestens, wir sind sehr glücklich und uns geht es hervorragend – das ist das Wichtigste“, so Mama Nicole und Papa Sebastian. Auch Michelle freut sich über den kleinen Bruder.

Zu diesem besonderen Jubiläum gratulierten jetzt die leitende Oberärztin der Geburtshilfe, Dr. Ines Erhardt, Assistenzärztin Dr. Denisa Kazdova, Hebamme Anita Schmidt-Huber und Stationsleiterin Elisabeth Kick. Sie überraschten Mama Nicole und Damion mit einem kleinen Geschenk und wünschten der Familie einen guten Start zuhause.

 

 

Dank für unschätzbare Unterstützung

Kliniken Nordoberpfalz bedankt sich bei „Helfenden Händen“ der Bundeswehr für Einsatz von Dezember bis Mai

Rund fünf Monate lang wurden die Kliniken Nordoberpfalz während der Hochphase der Corona-Pandemie durch die „Helfenden Hände“ der Bundeswehr unterstützt. Die Einsatzbereiche der mehr als 50 Soldatinnen und Soldaten, die in dieser Zeit für den Klinikverbund eingesetzt waren, waren dabei äußerst vielfältig – und ihre Unterstützung eine enorme Erleichterung für die Kliniken Nordoberpfalz. Jetzt war es an der Zeit, ein großes Dankeschön zu sagen.

Im Labor, in der Mitarbeiter-Abstrichstelle, im Eingangsbereich und bei den Einlasskontrollen, in der Notaufnahme und auf den Stationen selbst und vor allem im Impfzentrum der Kliniken Nordoberpfalz unterstützten die „Helfenden Hände“ während ihres Einsatzes am Klinikum Weiden und am Krankenhaus Tirschenreuth das Personal des Klinikverbunds. „Ohne Ihre Hilfe hätten wir viele Abläufe nicht so durchführen können, wie es mit Ihnen allen möglich war. Ich denke dabei nur an unser klinikinternes Impfzentrum, für das Sie unersetzlich waren“, so Michaela Hutzler, Medizinische Direktorin der Kliniken Nordoberpfalz, die sich für die außerordentliche Einsatzbereitschaft und Motivation der Soldatinnen und Soldaten bedankte, die auch an Weihnachten und Feiertagen täglich ihren Dienst antraten. „Sie waren eine enorme Entlastung und Unterstützung für alle Kolleginnen und Kollegen!“ Eine Einschätzung, die Dr. Thomas Egginger, Vorstand der Kliniken Nordoberpfalz, bestätigte: „Vielen Dank für Ihre unschätzbare Hilfe in einer außerordentlich turbulenten Zeit! Wir sind stolz, so eine Unterstützung erhalten zu haben!“

Der Einsatz der „Helfenden Hände“ begann am 21. Dezember und endete Mitte Mai, als die Inzidenzzahlen deutlich gesunken waren. Bis zu diesem Zeitpunkt war der Einsatz mehrfach verlängert worden und insgesamt 51 Soldatinnen und Soldaten in diesem Zeitraum für den Klinikverbund tätig. Bei dem kleinen Empfang stellte Medizinische Direktorin Michaela Hutzler den Soldaten kurz die aktuelle Situation dar. So sei das klinikinterne Impfzentrum inzwischen wieder rückgebaut worden, weil alle Kolleginnen und Kollegen, die sich für eine Impfung angemeldet hatten, geimpft wurden. Weiterhin in Betrieb sei hingegen die Mitarbeiter-Abstrichstelle, in der ebenfalls viele „Helfenden Hände“ unterstützt hatten. Noch immer werden hier wöchentlich rund 1.000 Tests durchgeführt. Der größte Unterschied sei aber die Behandlung von CoVid-19-Patienten. Mussten zum Beginn des Einsatzes der „Helfenden Hände“ am Klinikum Weiden und am Krankenhaus Tirschenreuth noch Patienten auf mehreren Stationen behandelt werden, so hat sich dies inzwischen enorm reduziert – derzeit werden durchschnittlich ein bis zwei CoVid-Patienten auf der Infektionsstation am Klinikum Weiden behandelt. Alle anderen Standorte sind CoVid-frei.

 

 

Ausbildung unter erschwerten Bedingungen bestens gemeistert

Rund 30 junge Menschen absolvieren erfolgreich Ausbildung zu Operationstechnischen Assistenten und Krankenpflegehilfe bei Kliniken Nordoberpfalz

Es war ein feierlicher Abschluss in einer besonderen Zeit für die jungen Menschen, die ihre Ausbildung zu Operationstechnischen Assistenten und zur Krankenpflegehilfe bei der Kliniken Nordoberpfalz abgeschlossen haben. In der Berufsfachschule für Operationstechnische Assistenten freute man sich über 10 Absolventinnen, die Berufsfachschule für Krankenpflegehilfe meisterten 19 neue Fachkräfte.

Bei der feierlichen Verabschiedung in der Personalcafeteria am Klinikum Weiden bedankte sich Michaela Hutzler, Medizinische Direktorin und Leiterin der Akademie NEW LIFE, bei allen Absolventen für ihren zukünftigen Einsatz in der medizinischen Versorgung der Region. Sie gab den Absolventen zudem mit auf den weiteren Lebensweg, wofür die Abkürzung ihrer Ausbildung auch stehen könnte. Kraft, Power und Herzblut sollten die Krankenpflegehelfer mitnehmen, Offenherzig, Tapfer und Aktiv die Operationstechnischen Assistenten bleiben. Das Lernen werde aber immer weitergehen, erklärte die Medizinische Direktorin: „Auch wenn Sie alle jetzt einen neuen Lebensabschnitt beginnen, wird Sie das Lernen in Ihrem Beruf weiterhin begleiten. Sie sind bestens für alles vorbereitet, was noch vor Ihnen liegt!“

Jutta Hammer, Schulleiterin der Berufsfachschule für Krankenpflegehilfe sowie der Berufsfachschule für Operationstechnische Assistenten, gratulierte den Absolventen zum Abschluss der Ausbildung. Sie zeigte sich beeindruckt, wie alle Herausforderungen der Ausbildung gemeistert werden konnten, weil die Auswirkungen der Corona-Pandemie, zum Beispiel durch Homeschooling mit Videokonferenzen, starke Einschnitte für alle bedeuteten. „Umso mehr freut es mich, dass Sie alle so engagiert und motiviert waren und alle Widrigkeiten so gut bewältigen konnten“, betonte Jutta Hammer: „Behaltet eure Persönlichkeiten, bewahrt euch eure Träume und Ziele und vergesst nicht, zu hinterfragen!“

Den besten Notenschnitt der 19 Absolventinnen und Absolventen (18 junge Frauen und 1 junger Mann) der Krankenpflegehilfe erreichten Julia Hiller, Lisa Zeiler (1,0), Constanze Dotzauer, Lisa Frohnhöfer, Alina Hirsch und Christina Merl (1,2). Fünf dieser 19 beginnen jetzt die Ausbildung zur Pflegefachkraft oder bleiben als Pflegefachhelfer tätig. Die anderen 14 setzten die Ausbildung zum operationstechnischen Assistenten fort.

Diese Ausbildung zur OTA abgeschlossen haben bereits zehn junge Frauen. Klassenbeste waren dabei Sarah Eckert (1,33), Madlen Gradl, Denise Roth und Selina Seidl (1,42).

Hintergrundinformationen:

Operationstechnische Assistentinnen und Assistenten (OTA) betreuen den Patienten vor, während und unmittelbar nach der Operation, bereiten den Operationssaal für den Eingriff vor und unterstützen den Operateur bei seiner Arbeit. Die dreijährige Ausbildung umfasst theoretischen und fachpraktischen Unterricht (1.600 Stunden) sowie eine praktische Ausbildung (3.000 Stunden). Nach dem ersten Jahr der Ausbildung erhalten OTA-Auszubildende den Abschluss als Pflegefachhelfer. Das bedeutet, dass sie nach der dreijährigen Ausbildung zwei Berufsabschlüsse haben.

Pflegefachhelferinnen und Pflegefachhelfer unterstützen Pflegefachkräfte bei der Betreuung kranker Menschen aller Altersgruppen und führen selbstständig grundpflegerische Tätigkeiten. In der einjährigen Ausbildung werden grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten zur qualifizierten Pflege vermittelt.

 

 

Detaillierter Einblick in die neuen OP-Säle am Krankenhaus Tirschenreuth

Chefärzte des Krankenhauses Tirschenreuth stellen niedergelassenen Ärzten den neuen OP-Bereich vor

Die neuen OP-Säle am Krankenhaus Tirschenreuth bieten beste Voraussetzungen für alle Operationen und Eingriffe in der nördlichen Oberpfalz. Davon konnten sich jetzt einige niedergelassene Ärzte sowie Franz Stahl (Bürgermeister Tirschenreuth) und Roman Schäffler (Bürgermeister Kemnath) bei einer exklusiven Führung überzeugen. Die Chefärzte des Krankenhauses Tirschenreuth erklärten dabei sowohl die neuen Räumlichkeiten als auch die Operationen, die dort durchgeführt werden.

Gemeinsam hatten die Chefärzte zu dem Blick hinter die Kulissen in die neuen OP-Säle eingeladen, die vor einigen Wochen in Betrieb genommen wurden und ein modernes Patientenmanagement im operativen Bereich ermöglichen.

Seit Herbst 2019 wurden die vier OP-Säle komplett neu gestaltet und mit modernster Technik ausgestattet. Die Arbeiten erfolgten im laufenden Betrieb, was eine entsprechend aufwändige Planung nötig machte. Eine Herausforderung für die Operateure vor Ort, die aber dennoch bestens gemeistert werden konnte – im Mittelpunkt stand dabei stets die Sicherheit und bestmögliche Versorgung der Patienten. Ganz abgeschlossen sind die Arbeiten noch nicht, denn derzeit wird der Aufwachraum noch vollständig modernisiert. Ist das erfolgt, können alle Patienten nach ihrer Operation in einem zentralen Bereich überwacht werden. Neu ist auch der OP-Saal direkt neben dem Kreißsaal. Durch diese direkte Anbindung ist jetzt eine noch schnellere Durchführung einer Sectio (Kaiserschnitt) möglich.

Die Chefärzte vor Ort zeigten aber nicht nur die OP-Säle selbst, sondern auch, was dort passiert. Gemeinsam mit Ober- und Fachärzten und dem OP- und Anästhesiepflege-Team stellten sie verschiedene Techniken vor und wie Eingriffe stattfinden. Prof. Dr. Karl-Heinz Dietl, Chefarzt der Klinik für Allgemeinchirurgie am Klinikum Weiden und Krankenhaus Tirschenreuth, erläuterte die Abläufe bei laparoskopischen Eingriffen und überließ den Gästen auch selbst einmal die Mikroskope und Greifarme. Dr. Michael Rüth stellte die Abläufe bei der Geburtshilfe dar und betonte die Wichtigkeit der direkten Anbindung des Kreißsaals an den neuen OP-Saal. Mit „Endoprothetik zum Anfassen“ informierte Dr. Thomas Neubauer-Gartzke, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie an beiden Standorten, die interessierten Besucher. Er erklärte dabei die Eingriffe an Knie- und Hüftgelenken, die vor Ort durchgeführt werden können und hatte hierfür verschiedene Prothesen in unterschiedlichen Größen vorbereitet.

Bürgermeister Franz Stahl verwies dabei auf seine eigenen Erfahrungen am Krankenhaus Tirschenreuth: „Ich bin hier bereits zwei Mal operiert worden. Es ist schon sehr beeindruckend, was hier möglich ist und geschaffen wird. Aber nicht nur die technischen Möglichkeiten, auch die Leistungen und das Engagement des Personals ist herausragend!“

Ermöglicht werden diese Eingriffe aber erst durch ein bestens ausgebildetes Team der Anästhesie, erläuterte Prof. Dr. Edgar Pscheidl, Chefarzt der Anästhesie und Intensivmedizin. Er zeigte dabei verschiedene Techniken der Beatmung und stellte die Abläufe einer Anästhesie im Detail vor. Auch Kemnaths Bürgermeister Roman Schäffler zeigte sich beeindruckt: „Hier wird hochleistungsfähige Medizin geleistet, wir haben hier echte Fachexperten, die für unsere Region da sind! Das muss uns allen bewusst sein!“

Nach den ausführlichen Informationen im OP-Bereich wurden die Besucher von Michaela Hutzler, Medizinischer Direktorin der Kliniken Nordoberpfalz, Krankenhausleiter Timo Sonntag und natürlich den Chefärzten und deren Teams noch zu einer kleinen Brotzeit eingeladen, bei der noch viele weitere Fragen rund um den OP-Bereich am Krankenhaus Tirschenreuth erklärt wurden. Ein positives Fazit zog auch Dr. Peter Deinlein, niedergelassener Arzt in Kemnath und zudem stellvertretender Bezirksvorsitzender des Bayerischen Hausärzteverbands und ärztlicher Koordinator der KVB: „Die Qualität der OP-Säle ist sehr beeindruckend! Daher war es eine gelungene Veranstaltung.“

Am Ende stand daher bei allen Teilnehmern die Bestätigung, dass Patienten vor Ort nicht nur bestens durch die operierenden Ärzte und Teams versorgt werden, sondern dass diese Versorgung und Behandlung auch in einer hervorragenden neuen Umgebung passiert. Und sobald nach der Corona-Pandemie wieder größere Veranstaltungen zugelassen sind, sollen die neuen Räumlichkeiten auch der Bevölkerung vorgestellt werden.