News der Kliniken Nordoberpfalz AG

Stahl: “Klinik eine Topadresse”

Juli 2018

Ins neue Ärztehaus in Tirschenreuth, eine neue Notaufnahme, Renovierung der bestehenden Notaufnahme, Sanierung der alten OP-Säle und Schaffung neuer OP-Säle investiert die Kliniken Nordoberpfalz AG rund 30 Millionen Euro.

“Ein Batzen Geld, der gleichzeitig Symbol für einerseits die Weiterentwicklung des Hauses und dessen Bestandsgarantie ist.” Das sagte Franz Stahl, der in der Doppelfunktion Bürgermeister und Landrat zu einer kleinen Feierstunde in den Vortrags- und Besprechungsraum im Ärztehaus gekommen war. Anlass war, dass Professor Rudolf Ascherl und Chefarzt Dr. Gregor Stohlmann in der Focus-Ärzteliste 2018 als Top Mediziner und Ärzteempfehlung weit vorne rangieren. Stahl sagte, man müsse sich vor Augen halten, dass eine solche Investition in ein Krankenhaus für eine 9000 Seelenstadt sehr außergewöhnlich sei, genauso wenig, wie ein Haus dieser Größenordnung mit allen fachmedizinischen Abteilungen ausgestattet sei. Wie bei allen Krankenhäusern werde die Wirtschaftlichkeit immer wieder auf den Prüfstand gestellt. Der Landkreis sei stets gewillt Defizite mitzutragen. Denn man wisse, dass Kompetenz und Spitzenmedizin halt mal viel Geld kosteten. Das Tirschenreuther Haus bezeichnete Stahl im Verbund der Kliniken Nordoberpfalz als eine Top-Adresse. Das sei in erster Linie auch ein Verdienst all derer, die hier jeden Tag motiviert mitarbeiten. In Tirschenreuth seien alle Voraussetzungen für Spitzenmedizin gegeben. Kompetenz und Team seien ein Aushängeschild für die Region. “Medizinisch und menschlich ist der Patient hier gut aufgehoben.” Professor Ascherl erhielt seine Auszeichnung, es ist nicht die erste im Magazin, im Bereich Knie- und Hüftchirurgie.

Endlich wahrgenommen

Dr. Gregor Stohlmann für seine Leistungen als Anästhesist und Palliativmediziner. Beide Ärzte seien darüber hinaus auch verantwortlich für die Intensivbetreung, die genauso wesentlich für die Genesung sei, erklärte Krankenhausleiterin Claudia Kost. Die hochwertig ausgestattete Intensivstation und das Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung mit seinem Leiter Professor Ascherl, bezeichnete sie als besonderen Gewinn. Gregor Stohlmann, freute sich besonders, dass Anästhesie und Palliativmedizin einmal als preiswürdig wahrgenommen wurden und lobte das persönliche Engagement des Teams innerhalb der Intensivmedizin. “Patienten und Familienmitglieder können jederzeit kommen oder anrufen, sie werden immer ein offenes Ohr finden, ob bei Ärzten oder Pflegepersonal, deshalb ist das eine Auszeichnung der gesamten Abteilung.”

Quelle: Der Neue Tag

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Krankenhaus Kemnath gehört zu Deutschlands besten Krankenhäusern

Juli 2018

Auszeichnung durch renommiertes F.A.Z.-Institut der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

Das Krankenhaus Kemnath gehört zu Deutschlands besten Krankenhäusern. Das hat eine Studie des F.A.Z-Instituts der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ergeben. Die Besonderheit an dieser Auszeichnung: es wurden nicht nur Qualitätsberichte, sondern auch die Meinung von Patienten berücksichtigt.

Für die Studie wurden die aktuell verfügbaren Qualitätsberichte der Krankenhäuser, aber auch in Bewertungsportalen hinterlegte Patientenmeinungen systematisch ausgewertet. Dazu gehörten Daten aus dem TK-Klinikführer und der Weißen Liste, aber auch des führenden Bewertungsportals klinikbewertungen.de. Das Berechnungsmodell basiert dabei auf verschiedenen Säulen der sachlichen und emotionalen Bewertung. Eine Auszeichnung erhielten dabei nur Krankenhäuser, die einen bestimmten Grenzwert überschreiten konnten.

„Das Krankenhaus Kemnath bildet einen wichtigen Eckpfeiler in unserem Klinikverbund. Umso mehr freut uns die Auszeichnung, die zeigt, dass sich Engagement unserer Kolleginnen und Kollegen im medizinischen und pflegerischen Bereich zum Wohle unserer Patienten immer lohnt“, so Josef Götz, Vorstand der Kliniken Nordoberpfalz AG.

Bewertungsportale stellen eine gute und einfach handhabbare Quelle dar, jedoch fehlt hier die Einordnung von objektiven und messbaren Kritierien, die die Qualitätsberichte des GBA (Gemeinsamer Bundesausschuss) liefern. Die Studie des F.A.Z-Instituts hat dafür beide Bewertungsstränge zusammengeführt. Das Ergebnis ist ein neuer Überblick über Deutschlands beste Krankenhäuser.

„Qualitätsberichte und Patientenempfehlung bieten unterschiedliche Informationen, geben zusammen genommen aber einen sehr guten Überblick über die Qualität eines Krankenhauses. Und wir sind stolz, mit unserem Haus in Kemnath zu diesem Kreis zu gehören“, freut sich Carina Ascherl, Krankenhausleiterin in Kemnath.

 
 

Klinikum Weiden erhält Bayerischen Organspendepreis 2018

Juli 2018

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml zeichnet Klinikum Weiden aus

Das Klinikum Weiden gehört bei der Durchführung von Organspenden bayern- und bundesweit zur Spitzengruppe. Dies liegt vor allem am bewussten und sensiblen Umgang mit dieser Thematik, einer Vielzahl von Schulungen des pflegerischen und ärztlichen Personals sowie der Schaffung nachhaltiger und professioneller Strukturen. Für dieses Engagement wurde das Klinikum Weiden jetzt vom Freistaat mit dem Bayerischen Organspendepreis 2018 ausgezeichnet.

Überreicht wurde der Preis jetzt von Melanie Huml, der bayerischen Staatsministerin für Gesundheit und Pflege, in München. Huml lobte dabei das große Engagement und die Vorbildfunktion der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der geehrten Kliniken. Neben dem Klinikum Weiden wurden auch das DONAUISAR-Klinik Deggendorf und das Klinikum rechts der Isar Technische Universität München ausgezeichnet. „In den ausgezeichneten Kliniken zeigt sich beispielhaft, wie wichtig das Engagement der Transplantationsbeauftragten für das Gelingen der Organspende ist.“

Am Klinikum Weiden wurden vom transplantationsbeauftragten Arzt Andreas Faltlhauser (DEAA), dem Leiter der interdisziplinären Intensivstation 83, mit der Schaffung entsprechender Strukturen die nötigen Weichen gestellt. „Wir können den fachlichen und emotionalen Anforderungen in diesem schwierigen Arbeitsbereich nur mit Nachhaltigkeit und Professionalität gerecht werden. Besonders wichtig ist uns dabei die Begleitung der Angehörigen von Organspendern“, so Faltlhauser.

Außerhalb des eigentlichen Krankenhaus-Budgets wurde mit Fördermitteln der DKG (Deutsche Krankenhaus-Gesellschaft) eine zusätzliche Stelle geschaffen, in der sich eine Mitarbeiterin organisatorisch um alle Themen der Organspende an der Klinken Nordoberpfalz AG kümmert. Dies umfasst alle organisatorischen und logistischen Abläufe im Umfeld einer Organspende sowie die Planung und Durchführung von Fortbildungsmaßnahmen für Ärzte und Pflegepersonal. Besondere Aufmerksamkeit wird auch auf die Durchführung von Informationsveranstaltungen für die breite Öffentlichkeit gelegt. Mit einem Qualitätszirkel Organspende werden alle Maßnahmen in diesem Bereich koordiniert und überwacht.

Der Ärztliche Direktor der Kliniken Nordoberpfalz AG, Dr. Thomas Egginger, lobte das Engagement des Teams: „Die Auszeichnung mit dem Organspendepreis beweist, dass hier bei uns vorbildliche Arbeit geleistet wird. Die Entnahme von Organen und die Sicherstellung der Voraussetzungen und Abläufe hierfür sind ein eindeutiges Qualitätsmerkmal für die Arbeit einer Klinik.“

Die Vergabe des Bayerischen Organspendepreises erfolgt durch den Fachbeirat der DSO-Region Bayern (Deutsche Stiftung Organtransplantation). Entscheidend für die Auszeichnung ist dabei nicht die Anzahl der durchgeführten Organspenden, sondern das Engagement der einzelnen Kliniken. Hierzu gehört zum Beispiel die Unterstützung der Transplantationsbeauftragten durch die Klinikleitung, die Fortbildung des Klinikpersonals oder die Erarbeitung von Leitlinien und Verfahrensschritten für den Akutfall der Organspende.

Die Zahl der Organspender in Bayern ist im Vorjahr – entgegen dem bundesweiten Trend – angestiegen. Mehr als 140 Menschen wurden nach dem Tod Organe zur Transplantation entnommen. Bayernweit warten derzeit rund 1.400 Patienten auf eine Transplantation. Umso mehr freut sich auch Franz Nowy, Vorsitzender des Landesverbands Niere Bayern e.V. und Leiter der Regionalgruppe Weiden, über die Auszeichnung des Klinikums Weiden und die enorme Leistungen des Transplantationsteams vor Ort: „Ich kann nur Danke sagen im Namen all jener, welche jahrelang auf eine Organspende warten. Es ist ein nicht zu beschreibendes Gefühl und tiefe Dankbarkeit, wenn einem so etwas zuteilwird.“

 
 

Kliniken werden Lehreinrichtung für Technische Hochschule

Juni 2018

Ausbildung in Krankenhaushygiene in Amberg und Weiden

Krankenhausinfektionen sind weltweit ein großes Problem der modernen Medizin. Das Fachgebiet der Krankenhaushygiene hat deshalb zum Ziel, die Zahl der Krankenhausinfektionen so gering wie möglich zu halten und so die größtmögliche Sicherheit für Patienten und Personal zu gewährleisten. Das geschieht dadurch, dass spezielle Hygienemaßnahmen in medizinischen Einrichtungen erforscht und schließlich auch umgesetzt werden.

Die Verantwortlichen des Klinikums St. Marien Amberg und der Kliniken Nordoberpfalz AG sehen eine wichtige Zukunftsaufgabe darin, Risiken und Infektionen im Krankenhaus vorzubeugen. Deshalb wurde beispielsweise auch Prof. Dr. Hamid Hossain Anfang 2017 zum Chefarzt der Mikrobiologie in Amberg und Weiden bestellt. Prof. Dr. Hossain ist Medizinischer Mikrobiologe und Krankenhaushygieniker sowie Professor für Krankenhaushygiene des in Deutschland einzigen Bachelor-Studiengangs für Krankenhaushygiene an der Technischen Hochschule Mittelhessen, kurz THM, in Gießen.

In dieser Funktion hat Prof. Dr. Hossain nun die krankenhaushygienische Kompetenz der THM Gießen in die Oberpfalz gebracht: Unter seiner Mitwirkung konnten Manfred Wendl und Josef Götz, die Vorstände beider Kliniken, und Prof. Dr. Matthias Willems, Präsident der THM, eine Kooperation schließen. Durch sie sind das Klinikum St. Marien Amberg und die Kliniken Nordoberpfalz AG nun offiziell zu Lehreinrichtungen der Technischen Hochschule Mittelhessen geworden und bilden Studierende der Krankenhaushygiene im Rahmen von Praktika und Bachelorarbeiten aus.

„Mit den bestehenden, gut strukturierten Hygieneabteilungen an beiden Kliniken finden die Studierenden ideale Voraussetzungen für die angewandte Forschung und praktische Umsetzung ihrer Lerninhalte vor“, so Prof. Dr. Hossain. „Und die Kliniken profitieren von den neuesten Erkenntnissen der Krankenhaushygiene aus gemeinsamen Forschungsprojekten. Letztendlich kommt diese neue Kooperation vor allem den Patienten zu Gute.“

Die ersten beiden Studierenden kamen bereits im September 2017 in die Oberpfalz, um am Klinikum St. Marien Amberg ein 3-monatiges Praktikum zu absolvieren. Dabei wurden sie durch die Krankenhaushygieniker und die Hygienefachkräfte vor Ort in laufende Projekte eingebunden und von ihnen fachlich begleitet. Im Anschluss erhielten die Studierenden Anna Bach und Florian Lapp von Prof. Dr. Hossain zwei hochaktuelle Forschungsthemen für ihre Bachelorarbeiten, die innerhalb von drei Monaten abgeschlossen wurden. Beide Arbeiten erhielten die Note „sehr gut“. „Die Studierenden haben viel gelernt und eine tolle Arbeit geleistet. Und wir können mit den Ergebnissen unsere Infektionsverhütung verbessern – eine win-win-Situation für alle“, so Prof. Dr. Hossain und Stephan Röckelein, Leiter der Krankenhaushygiene am Klinikum St. Marien Amberg und Mitprüfer. Für ihre sehr gute Abschlussarbeit wurden beide Studierenden vom Ärztlichen Direktor, Dr. Hollnberger, mit einem Geldpreis belohnt. „Gute Arbeit verdient Anerkennung“, so Dr. Hollnberger.

Über die gute Zusammenarbeit freuen sich auch die Ärztlichen Direktoren und die Leitungen der Krankenhaushygiene beider Kliniken. „Wir nehmen die Krankenhaushygiene sehr ernst. Durch die Kooperation können wir die Hygienemaßnahmen in unseren Kliniken intensivieren, diese wissenschaftlich evaluieren und auf diesem Wege Infektionsrisiken für Patienten und Personal weiter minimieren“, so die Ärztlichen Direktoren, Dr. Harald Hollnberger und Dr. Thomas Egginger.

 
 

Zur Visite bei Dr. Eierfleck und Dr. Beppo

Juni 2018

Die Neuhauser Kommunionkinder wollen Mädchen und Buben helfen, denen es weniger gut geht. Deshalb spenden an die Klinik-Clowns im Weidener Klinikum.

Ende April traten in der Pfarrei Heilig-Geist vier Mädchen und zwei Buben zum ersten Mal an den Altar des Herrn. Natürlich wurden die Erstkommunikanten von Freunden, Bekannten und Verwandten anlässlich dieses besonderen Ereignisses reich beschenkt. Um ihre Freude darüber mit Kindern zu teilen, denen es nicht so gut geht, entschieden sich die Kommunionkinder und ihre Familien anstelle der traditionell üblichen Gegengeschenke eine Spende an die Klinik-Clowns zu geben.

So unterstützen sie die Spaßmacher mit satten 350 Euro dabei, kranken Kindern in der Weidener Kinderklinik eine Freude zu bereiten. Vergangenen Dienstag überreichten die Mädchen und Jungen einen entsprechenden Scheck an Dr. Trudi Eierfleck und Dr. Beppo. Zum Dank zeigten sich die beiden Clowns von ihrer besten Seite. Mit Luftballons, Seifenblasen, dem Eichhörnchen Helmut und allerhand Quatsch brachten sie die Kinder zum Lachen.

 
 

Unter Deutschlands Topmedizinern

Juni 2018

Wieder FOCUS-Auszeichnung für Prof. Dr. Anton Scharl

Er zählt zu den angesehensten Krebsexperten in ganz Deutschland: Prof. Dr. Anton Scharl, Direktor der Frauenkliniken Amberg, Tirschenreuth und Weiden, ist vom Magazin FOCUS Gesundheit auch in diesem Jahr wieder als einer der besten Ärzte für Krebserkrankungen ausgezeichnet worden.

Prof. Dr. Scharl gilt als ausgewiesener Experte bei Brustkrebs und bei gynäkologischen Krebserkrankungen und wurde vom FOCUS in diesem Jahr bereits zum achten Mal in Folge in die bundesweite Bestenliste der Mediziner aufgenommen. „Gerade weil Patienten und auch niedergelassene Kollegen bei der FOCUS-Bewertung ein Mitspracherecht haben, freue ich mich sehr über die Auszeichnung“, so Prof. Dr. Scharl. „Und ich gebe sie gleich an das gesamte Team der Frauenkliniken weiter, denn sie würdigt unser aller tägliches Bemühen, unsere Patientinnen bestmöglich medizinisch zu versorgen.“ „Wir gratulieren Prof. Dr. Scharl herzlich zu der erneuten Auszeichnung“, so Manfred Wendl und Josef Götz, die Klinikumsvorstände in Amberg und Weiden. „FOCUS-Gesundheit bestätigt damit, wie zufrieden die Patienten mit seiner Arbeit und mit der seines Teams sind.“

Die Ärzteliste von FOCUS-Gesundheit basiert auf einer unabhängigen Datenerhebung und ist Deutschlands größte Ärztebewertung. In das Ranking gehen wissenschaftliche Publikationen ebenso wie Empfehlungen von Selbsthilfegruppen, Patientenverbände, Oberärzte, Klinikchefs und niedergelassene Ärzte mit ein.

 
 

Urologische Top-Versorgung

Juni 2018

Prof. Dr. Klotz und Prof. Dr. Dr. Bschleipfer als TOP-Mediziner 2018 auf bundesweiter FOCUS-Liste vertreten

Der urologische Versorgungsbedarf in Deutschland wird – bedingt durch den demografischen Wandel – zukünftig weiter steigen. Immer mehr Männer leiden dann unter Inkontinenz, Harnsteinen, Testosteronmangel oder an Prostataproblemen. Dass Patienten gerade bei letzterem am Klinikum Weiden eine ausgezeichnete Behandlung erhalten, zeigt die neue FOCUS-Ärzteliste, in der im Bereich der gutartigen Prostatahyperplasie (BPS) mit Prof. Dr. Theodor Klotz und Prof. Dr. Dr. Thomas Bschleipfer auch die Chefärzte der Klinik für Urologie, Andrologie und Kinderurologie am Klinikum Weiden zu finden sind. Sie zählen damit zu den bundesweit am häufigsten empfohlenen Spezialisten ihres Fachs und den TOP-Medizinern 2018.

Seit mehr als 20 Jahren veröffentlichen FOCUS und FOCUS GESUNDHEIT die führenden Mediziner in Deutschland auf den Ärztelisten. Dafür werden über mehrere Monate hinweg bundesweite Umfragen unter Ärzten durchgeführt, die zum fachlichen Können ihrer Kollegen befragt werden. Auch die Meinungen von Patienten und Arztbewertungsportalen fließt in die letztliche Bewertung mit ein.

Für den Komplex der gutartigen Prostatahyperplasie wurden nur 55 der rund 6.000 Urologen deutschlandweit in die FOCUS-Ärzteliste aufgenommen. Wie schon in den Vorjahren gehören hierzu auch die beiden Urologie-Chefärzte des Klinikums Weiden. „Die FOCUS-Ärzteliste ist ein wichtiges Orientierungsmedium für Patienten, die auf der Suche nach Experten für ein bestimmtes Fachgebiet sind. Die Platzierung ist aber auch die Bestätigung des hohen Qualitätsstandards und des professionellen Niveaus von Diagnose und Therapie“, bestätigen die ausgezeichneten TOP-Mediziner.

Martin Neuhaus, Personalleiter der Kliniken Nordoberpfalz AG, gratulierte im Namen der Geschäftsführung zur Auszeichnung: „Das ist eine tolle Bestätigung der ärztlichen Arbeit, die Tag für Tag geleistet wird. Und eine Empfehlung unter Kollegen ist eines der ehrlichsten Kriterien“, erklärt Neuhaus.

Etwa jeder dritte Mann in Deutschland leidet im Alter an einer gutartigen Vergrößerung der Prostata, die Schmerzen beim Wasserlassen und nächtliche Toilettengänge verursacht. BPS kann dabei mit immer schonenderen und gezielteren Verfahren behandelt werden. Am Klinikum Weiden erfolgt das durch die ausgezeichneten TOP-Mediziner Prof. Dr. Klotz und Prof. Dr. Dr. Bschleipfer.

 
 

Dem Fachkräftemangel mit eigenen Azubis entgegensteuern

Juni 2018

Workshops zur Steigerung der Attraktivität der Ausbildung

In Zeiten, in denen jeder Schulabgänger hart umworben wird, passt sich die Kliniken Nordoberpfalz AG den heutigen Ansprüchen der Generation Z und der zukünftigen Generation N oder Alpha an – das heißt, dass die Attraktivität der Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger und zum Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger weiter gesteigert werden sollen.

Gemeinsam mit Pflegedirektor Thomas Baldauf, den Praxisanleitern, Zentrums- und Stationsleitungen und Lehrkräften der NEW LIFE Gesundheitsakademie haben die Auszubildenden in Workshops dafür verschiedene Themenfelder definiert und erarbeitet.

So bekommen die Examensschüler schon im Januar eine frühzeitige Zusage zur Übernahme auf ihrer Wunschstation. Die ersten schriftlichen Zusagen können den Auszubildenden dann bereits kurze Zeit später gegeben werden. Außerdem werden die Einsätze der Schüler während der Ausbildung wohnortnah geplant. Bei Bedarf stehen aber auch kostenlose Unterbringungsmöglichkeiten an den jeweiligen Standorten zur Verfügung. Auch die Dienstzeiten der Schüler wurden den jeweiligen Bereichen angepasst – mit dem Ziel, dass die Schüler mit einer Pflegekraft einen Patientenbereich gemeinsam über mehrere Tage versorgen.

Während der einzelnen Ausbildungseinsätze soll die Kommunikation noch weiter verstärkt werden – mit Vor-, Zwischen- und Endgesprächen zu jedem einzelnen Ausbildungseinsatz. So sollen zwei Ziele erreicht werden: zufriedene Patientinnen und Patienten und natürlich auch zufriedene, kompetente und selbstständige Schüler, die eine hohe Ausbildungsqualität erreichen und weiter für die Kliniken Nordoberpfalz AG tätig bleiben.

Viele Maßnahmen wurden also bereits umgesetzt – und noch mehr ist in der Planung. So sollen Schülerinnen und Schüler bei Bewerbungszusagen ein Beginner-Paket erhalten oder in der Ausbildungsakademie WLAN bereitgestellt werden. Es bleibt also spannend und am Ende können von diesen Entwicklungen beide Seiten profitieren: die jungen Auszubildenden und natürlich das Unternehmen selbst!

 
 

Ein Dank für die Unterstützung

Juni 2018

Familie Heindl aus Immenreuth übergibt Spenden an Bunten Kreis Nordoberpfalz

Sieht man den kleinen Felix heute, deutet nichts darauf hin, dass seine Geburt alles andere als geplant verlief: er rennt, er lacht, er spielt – alles so, wie es sein sollte. Dabei kam er im Juni 2016 rund drei Monate zu früh auf die Welt. Unterstützung in dieser Zeit erfuhr die Familie Heindl durch den Bunten Kreis Nordoberpfalz. Jetzt gab es dafür ein kleines Dankeschön zurück.

Im Mai feierte die älteste Tochter der Familie, Anna (9), ihre Kommunion. Statt Gegengeschenken entschied sich die Familie zu einer Spende für den Bunten Kreis und konnte jetzt 200 Euro an Anja Schricker vom Bunten Kreis Nordoberpfalz übergeben. „Nicht alle haben so viel Glück wie wir, deshalb wollten wir gerne helfen“, so Anna, deren Mama Monika die Idee zur Spende hatte.

Sie weiß, wie wichtig die Unterstützung durch den Bunten Kreis ist – spätestens seit Juni 2016. Denn da kam Felix auf die Welt: in der 26. Schwangerschaftswoche, per Sturzgeburt, während Monika Heindl nach einer Notfall-Operation auf der Intensivstation im Klinikum Weiden lag. Das große Glück dabei: Felix war körperlich schon weit entwickelt und konnte bereits selbstständig atmen – ein kleines Wunder bei einer Größe von 37 Zentimetern und einem Gewicht von nicht einmal 1.200 Gramm. Aufgrund der extremen Frühgeburt wurde der Bunte Kreis hinzugezogen, weil die weitere körperliche und geistige Entwicklung von Felix nicht abzuschätzen war. „Wir haben die Familie in den kommenden Monaten begleitet, viele Gespräche geführt, Hausbesuche gemacht, die medizinischen und therapeutischen Termine koordiniert, Informationen zur Entwicklung, Ernährung und Besonderheiten bei Frühgeburtlichkeit gegeben und bei sozialrechtlichen Fragen weitergeholfen“, erklärt Anja Schricker.

„Es war in dieser Zeit wichtig zu wissen, wo man hin muss, um Hilfe bei Antragsstellungen zu bekommen oder wo man Hilfsmittel beantragt und vieles mehr. Und dafür ist der Bunte Kreis Nordoberpfalz der richtige Ansprechpartner“, betonen Mama Monika und Papa Thomas. Heute ist Felix so, wie man sich einen Zweijährigen vorstellt – lustig, lebensfroh und immer mit seinen Schwestern Anna und Katharina (6) unterwegs. Nichts deutet mehr darauf hin, dass er vor gut zwei Jahren für ziemliche Aufregung sorgte und auch den Bunten Kreis Nordoberpfalz auf den Plan lief.

Seit Beginn der Nachsorge im Jahr 2007 hat der Bunte Kreis Nordoberpfalz rund 500 Familien unterstützt, zum Teil über einen Zeitraum von drei Monaten bis zu zwei Jahren. Um die Hilfe zur Selbsthilfe anbieten zu können, ist man aber auf Spendengelder – wie in diesem Fall von der Familie Heindl – angewiesen, da die Unterstützung der gesetzlichen Krankenkassen in manchen Fällen nicht ausreicht. Durch Spenden kann aber individuell und unbürokratisch geholfen werden – sei es bei therapeutischen Mitteln, der Finanzierung von Babyausstattung oder auch bei Fahrtkosten oder der Bezuschussung behindertengerechter Ausstattung.

 
 

Ausgezeichnete Klinikums-Apotheke

Juni 2018

Apotheke der Kliniken Nordoberpfalz AG gewinnt Praxis-Preis bei Bundeskongress in Stuttgart

Die Apotheke am Klinikum Weiden beliefert die Häuser der Kliniken Nordoberpfalz AG und weitere Einrichtungen nicht nur mit Arzneimitteln, sondern sorgt mit verschiedenen Projekten auch für eine nachhaltige Verbesserung der Medikation von Patienten. Das beweist die Auszeichnung mit dem Praxis-Preis 2018 beim Kongress des Bundesverbands Deutscher Krankenhausapotheker in Stuttgart. Die Apotheke der Kliniken Nordoberpfalz AG konnte sich dabei gegen etliche andere Teilnehmer durchsetzen.

Die Zielsetzung des Gewinner-Projektes war, ob und unter welchen Bedingungen sich die Medikationskontrolle von Patienten mit Nierenschwäche trotz begrenzter Personalressourcen kontinuierlich in den Apothekenalltag integrieren lässt. Dafür wurden in zwei Halbjahren die Arzneimittel von jeweils rund 400 Patienten überprüft.

„Die Dosierungen, Wechselwirkungen und Polymedikationen wurden mit den behandelnden Ärzten besprochen und unsere Empfehlungen zu etwa 80 Prozent auch übernommen. So erreichen wir täglich für etwa acht kritische Patienten eine höhere Medikationssicherheit“, erklärt Dr. Werner Speckner, Leiter der Apotheke der Kliniken Nordoberpfalz AG.

Grundlage der prämierten Arbeit mit dem Titel „Vom Projekt zur dauerhaften Dienstleistung – Kontinuierliche Medikationsanalyse bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion“ war ein Projekt des Pharmaziepraktikanten Johannes Albrecht und die Diplomarbeit von Lena Schlosser, die sich so auch für die Weiterbildung zum Fachapotheker qualifizieren. Dieser besondere Service am Patienten ist nun durch das Beratungsteam von Apothekerin Brigitte Kastner als tägliche Routine etabliert.

Der ADKA Bundesverband Deutscher Krankenhausapotheker begründete die Auszeichnung unter anderem damit, dass durch die Arbeit der Apotheke der Kliniken Nordoberpfalz AG aufgezeigt werde, dass auch Krankenhausapotheken ohne universitären Auftritt in Wissenschaft und Lehre nachhaltig hochrelevante Leistungen für die Arzneimitteltherapiesicherheit erbringen können. Apotheker und Apothekerinnen führen heutzutage systematische Medikationsanalysen und -beratungen durch. Besonders gut gelingt dieser Service im klinischen Umfeld, weil dort die Pharmazeuten über Laborwerte und EDV-Programme, sowie bei Anamnesen und Visiten unmittelbar mit den Medizinern zusammenarbeiten können.

Der Nutzen von Medikationsberatung und -kontrollen wurde am Klinikum Weiden bereits länger nachgewiesen. Die Erkenntnisse und häufigsten Auffälligkeiten des aktuellen Projekts werden auch in einem Merkblatt für Ärzte festgehalten, was eine zusätzliche Therapiesicherheit für unsere Patienten ermöglicht. „Grundlage für diesen Stationsservice ist eine gut funktionierende tägliche Basisarbeit aller Mitarbeiter in unserer Apotheke“, so Dr. Speckner.

Auch Josef Götz, Vorstand der Kliniken Nordoberpfalz AG, gratuliert dem Team zum Erfolg: „Unsere Apotheke hat sich stetig und systematisch zu einer Abteilung für spezialisierte Dienstleistungen der klinischen Pharmazie entwickelt. Die patientenindividuelle Krankenhauspharmazie ist in den vergangenen Jahren immer mehr zum Schwerpunkt geworden. Daher freue ich mich umso mehr über die Auszeichnung, weil sie die herausragenden Leistungen unserer Apotheke zum Wohle unserer Patienten bestätigt.“